Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  7. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  8. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  9. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  12. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  13. Viel Lärm um nichts?
  14. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Nicaragua: Öffentliche Osterfeiern verboten

18. April 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In dem mittelamerikanischen Land dürfen laut Portal "Vaticannews" kirchliche Feiern ausschließlich innerhalb der Kirchen stattfinden - Rund um Kathedralen sind Sicherheitskräfte im Einsatz.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Osterprozessionen und Feuerwerk sind in Nicaragua verboten. Das harte Durchgreifen der Regierung bei den Feierlichkeiten in der Karwoche lasse keinen Raum für öffentliche christliche Prozessionen anlässlich des Osterfestes, berichtet das Portal "Vaticannews" am Donnerstag. Präsident Daniel Ortega habe etwa auch verboten, Heiligenbilder auf den Straßen zu zeigen; rund um Kathedralen seien Sicherheitskräfte im Einsatz.
Seit 2023 gilt in dem mittelamerikanischen Land ein Verbot öffentlicher Prozessionen, die, wie am Palmsonntag, ausschließlich innerhalb der Kirchen stattfinden dürfen; die gleiche Maßnahme werde für den Kreuzweg am Karfreitag gelten, heißt es. Zuwiderhandlungen würden mit Verhaftung geahndet, wie einige Priester, die von Polizisten besucht wurden, bestätigten.


"Die Unmöglichkeit, Prozessionen abzuhalten, die ein zentraler Bestandteil der Feierlichkeiten in der Karwoche sind", stelle einen schweren Schlag für das religiöse Leben des Landes dar, wird das nicaraguanischen Portal "100 % Noticias" zitiert. Auch das Verbot öffentlicher Gebete zu sensiblen Themen wie der Situation in Nicaragua, Migranten und politischen Gefangenen werde als Versuch interpretiert, die Stimme der Kirche zu Fragen der Gerechtigkeit und der Menschenrechte zum Schweigen zu bringen.
Seit der Niederschlagung der Sozialproteste von 2018 regiert das sandinistische Regime von Staatspräsident Daniel Ortega mit Repression gegen die Opposition, Menschenrechtler und die Kirche. Papst Franziskus hat vor Hintergrund der angespannten Lage mehrfach zum Gebet für die Kirche in Nicaragua und zum Dialog aufgerufen.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. "Derselbe Polarstern"
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  6. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  7. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  10. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  13. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz