Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  8. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Was eine Messe wiegt
  13. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  14. „Warum bin ich Christ“
  15. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'

Stadtpfarre Wolfsberg in Österreich - Carlo-Acutis-Reliquiar neuer Pilgermagnet

31. August 2025 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Von Künstler gestalteter Reliquienschrein erinnert an Festplatte und nimmt auch auf die Eucharistie Bezug.


Klagenfurt (kath.net/ KAP) 
Zu einem "neuen Punkt auf der Karte der Pilgerorte in Österreich" ist laut Angaben der Pfarre Wolfsberg die Markuskirche der Kärntner Stadt geworden, in der bereits seit April 2023 eine Reliquie ersten Grades von Carlo Acutis (1991-2006) dauerhaft ausgestellt ist. Das "Festplatten-Reliquiar" wurde vom polnischen Künstler Mariusz Drapikowski gestaltet und symbolisiert das Leben und die Frömmigkeit des jungen Italieners, der am 7. September in Rom von Papst Leo XIV. heiliggesprochen wird. Wolfsberg ist damit "Teil eines internationalen Netzwerks von Verehrungsorten für Carlo Acutis", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Text von Stadtpfarrer Christoph Kranicki.
Der 15-jährig in Italien verstorbene Acutis habe trotz seines frühen Todes eine tiefgehende Bindung zur Eucharistie entwickelt, die er als "meine Autobahn zum Himmel" bezeichnete, heißt es in der Erklärung. Neben seinem Glaubenszeugnis sei er auch ein begeisterter Computerprogrammierer gewesen, der eine Webseite erstellte, die Eucharistische Wunder weltweit dokumentiert. Dies spiegle sich auch im künstlerischen Konzept des Reliquiars wider: Es erinnert formal an eine Festplatte mit Christus als zentralem Verbindungs- und Lebenszentrum.


Das Reliquiar vereint drei zentrale Elemente: eine weiße Hostie, das Kreuz und die in einer Kapsel eingeschlossene Haar-Reliquie ("ex capillis"). Seine Hingabe zur Eucharistie und zum Kreuz Christi wird als Zentrum seines Glaubens hervorgehoben, mit Verweis auf Computertechnik. "Zugleich ist es ein Bild der heutigen Welt, die online vernetzt ist - und in der diese Mittel nicht der Spaltung und dem Hass dienen sollen, sondern dem Dialog und der gegenseitigen Verbundenheit. In dieser digitalen Welt soll Gott den zentralen Platz einnehmen, gemäß den Worten des heiligen Augustinus: 'Wenn Gott an erster Stelle steht, ist alles andere am richtigen Platz'", so der Erklärtext.
In Empfang genommen worden war die Reliquie im April 2023 durch Jugendliche aus Wolfsberg im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in Assisi, wo Carlo Acutis in der Kirche Santa Maria Maggiore in einem Sarkophag aufgebahrt ist. Angaben der Pfarre zufolge hält das Interesse der Besucher an der Reliquie in Wolfsberg konstant an. Täglich würden Menschen kommen, um vor dem Reliquiar zu beten und innezuhalten.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  3. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  4. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  7. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  8. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  9. Du bist eingeladen – mit deinem ganzen Leben
  10. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  11. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  12. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  13. 'Tatsächlich Gott'
  14. Wir können NICHT schweigen!
  15. „Warum bin ich Christ“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz