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Massiver Angriff auf die Rede- und Pressefreiheit in Deutschland!

23. Oktober 2025 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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Hausdurchsuchung beim bekannten Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz nach einem erkennbar ironischen Tweet mit einem Zitat aus der TAZ


Berlin (kath.net)
Deutschland 2025. Der bekannte Medienwissenschaftler Norbert Bolz, der in Deutschland durch zahlreiche Medienauftritte bei "Welt", "Nius" usw. bekannt ist, hat heute eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen müssen, weil er ein kritischer Post zur „Woke“-Bewegung auf X abgesetzt hatte. Dies berichtet "Apollo News". Am 20. Januar 2024 hatte Bolz auf X (ehemals Twitter) in einem Beitrag geschrieben: „Gute Übersetzung von ‚woke‘: Deutschland erwache!“ Dabei zitiert Bolz einen Beitrag der Taz – der Beitrag der linken Tageszeitung bezieht sich dabei auf einen Artikel, der ursprünglich im Titel „Deutschland erwache“ trug. Auch im X-Post der Taz kommt die Parole vor. Laut Apollo News wirkt der Vorwurf konstruiert und ist ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte bereits Ende April die Durchsuchung  beschlossen. 


Bolz lehrt an der Technischen Universität Berlin als Professor für Medienwissenschaften, sein Medienanwalt Joachim Steinhöfel verurteilte gegenüber Apollo News die Maßnahme: „Was wir hier erleben, ist ein besorgniserregender Kontrollverlust der Strafjustiz, der jetzt offenbar auch das BKA erfasst hat. Wenn ein renommierter Medienwissenschaftler wie Professor Bolz wegen eines erkennbar ironischen Tweets eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen muss, dann stimmt etwas fundamental nicht mehr in unserem Rechtsstaat.“  Bolz selbst meinte gegenüber Nius:  "Normalerweise schreibe und spreche ich über diese Welt. Es ist unheimlich, wenn diese Realität dann plötzlich vor der Tür steht. Ich kann nicht sagen, dass ich erschüttert bin – das würde bedeuten, dass ich damit nicht gerechnet habe. Aber dass sie eins zu eins so ist, wie die kritischen Diagnosen es beschreiben, das ist in jeder Hinsicht gruselig.“


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