Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. Es gibt keine zweite Chance mehr
  7. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  8. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. Technisch brillant, geistig obdachlos
  12. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  13. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik

Prolife, Mutter, Rechtsanwältin: Maria Steen möchte irische Präsidentschaftskandidatin werden

3. September 2025 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Irish Times“ zitiert sie: der Tod sei „ein vereinigendes Zentrum eines schrecklichen Pentagramms … Tod der Ehe im klassischen Verständnis…, Tod des Kindes im Mutterleib, Tod des biologischen Geschlechts, … der Tod, der selbst gewählt wurde“.


Dublin (kath.net) Der Tod ist „ein vereinigendes Zentrum eines schrecklichen Pentagramms … der Tod der Ehe im klassischen Verständnis. Der Tod des fortpflanzungsfähigen Geschlechts. Der Tod des Kindes im Mutterleib. Der Tod des biologischen Geschlechts als bestimmendes Merkmal der Menschheit. Und schließlich der Tod selbst, der selbst gewählt wurde.“ Dies hatte Maria Steen bei einem Vortrag des Iona Institute im Mai vertreten. Nun kämpft die parteilose Katholikin um eine Kandidatur für das irische Präsidentschaftsamt. Darüber berichtet die „Irish Times“.

Steen verweist des öfteren auf die Lehren von Papst Johannes Paul II., wonach „Gewissen, Gebet, Dienst und vor allem der Schutz und die Anerkennung der auf der Ehe basierenden Familie die besten Chancen bieten, eine Kultur zu schaffen, in der menschliches Leben gedeihen kann.“ Dazu erläutert die Lebensschützerin gemäß Darstellung der „Irish Times“: „Die Erfahrung der letzten dreißig Jahre hat meiner Meinung nach gezeigt, wie klarsichtig Papst Johannes Paul die Gefahren erkannte, die die Gesellschaft bedrohten, als Evangelium Vitae erstmals veröffentlicht wurde. Und ich denke, das ist heute genauso aktuell wie damals. Der Konflikt zwischen den Kulturen des Lebens und des Todes endet in dieser Welt nie.“


Die „Irish Times“ berichtete, dass „die konservative Aktivistin Maria Steen … ihr Interesse an einer Präsidentschaftskandidatur bestätigt“ habe und in den nächsten zwei Wochen entsprechende Gespräche mit Politikern führen werde, und zwar dezidiert als parteilose Kandidatin. Steen hatte sich an der erfolgreichen Kampagne gegen die dann „gescheiterten Referenden zu Familie und Pflege im Jahr 2024 beteiligt, erinnert die „Irish Times“. Sie ist Mitglied des Iona Institute, der katholischen Interessenvertretung, und setzte sich 2018 gegen die Aufhebung des verfassungsmäßigen Abtreibungsverbots des Staates und 2015 für die Gleichstellung der Ehe ein. ‚Ich bin daran interessiert, bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen zu kandidieren und suche Gespräche mit Politikern, aber das ist kein einfacher Weg für eine parteilose Kandidatin‘, so Frau Steen gegenüber der Irish Times.“

Hintergrund: Steen hat Jura und Architektur studiert, außerdem hat sie eine Qualifikation als Montessori-Lehrerin. Mit ihrem Mann hat sie fünf Kinder, die keine Schulen besuchen, sondern zu Hause unterrichtet werden. Sie hat bereits für „The Irish Catholic“ geschrieben und hat sich für das – von Papst Johannes Paul II. geschätzte – wertkonservative Iona-Institut bereits vielfach für einen starken rechtlichen Schutz des ungeborenen Kindes ausgesprochen, für die klassische Ehe und gegen das Gendermainstreaming, auch in TV-Debatten zu Referenden, die danach mit starkem Stimmanteil abgelehnt wurden. Eine Tante von Steen hatte bereits 2018 ebenfalls eine Kandidatur um das Präsidentenamt, wobei sie dabei erfolglos blieb.

Archivfoto Maria Steen (c) Catholic Arena/Twitter/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 3. September 2025 
 

Ich bewundere diese Frau ...

Sie bekennt sich zu wirklich christlichen Werten, dazu nicht nur mit dem Mund, sondern durch ihren eigenen Lebensweg. Dass sie bei dem augenblicklich unchristlichen Trend, der Europa weitgehend auf tragische Weise eint, möglicherweise nicht durchkommt, wäre nicht verwunderlich.


1
 
 Moorwen 3. September 2025 
 

Vor 10 Jahren hat das zu 70% katholische Irland die Homoehe zugelassen. Für die Heteroehe zu plädieren bedeutet nicht automatisch gegen Homoehe zu sein und wenn sich Maria Stehen gegen die Homoehe positioniert, wird sie nicht gewählt.


0
 
 girsberg74 3. September 2025 
 

Diese "Tode",

deutlicher hätte Maria Steen ihr Programm nicht formulieren können.


2
 
 naiverkatholik 3. September 2025 
 

vier oder fünf Tode?

Interessante Formulierung, die fünf Tode, das Todes-Pentagramm, dass all diese Entwicklungen der Tod verbindet (Kultur des Todes, Joh Paul II.) Für mich wären allerdings der Tod des fortpflanzungsfähigen Geschlechtes und der Tod des biologischen Geschlechtes dasselbe. So komme ich nur auf vier Tode?


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  8. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  11. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  12. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  13. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  14. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  15. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz