
Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag abvor 5 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Schon im Februar hatte Papst Leo XIV. das für die Organisation der Veranstaltung zuständige Komitee aufgelöst.
Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Der für Ende September geplante zweite katholische Weltkindertag in Rom ist vom Vatikan abgesagt worden. Die Streichung wurde vom Dikasterium für Laien, Familie und Leben mitgeteilt und vom Portal "Vatican News" (Dienstag) gemeldet. Vorausgegangen war eine vom Papst persönlich unterschriebene Anordnung ("Chirograph"). Darin hatte Leo XIV. am 12. Februar das Komitee aufgelöst, das für die Organisation der dreitägigen Veranstaltung zuständig war. 
In der Mitteilung dazu heißt es nun, dass "alle Initiativen zur Seelsorge für Kinder auf Diözesan- oder Pfarrebene begangen werden können". Die Absage der zentralen Veranstaltung in Rom entschied das zuständige Dikasterium im Vatikan nach eigenen Angaben "nach sorgfältiger Abwägung und im Einvernehmen mit dem Heiligen Vater".
Beim bisher einzigen katholischen Weltkindertag im Mai 2024 war auch der italienische Komiker Roberto Benigni und Oscar-prämierte Filmregisseur ("Das Leben ist schön") aufgetreten. In einer improvisierten Rede auf dem Petersplatz hatte er unter anderem vor den Kindern von der Vision geschwärmt, dass unter ihnen eines sein könnte, das später einmal als erste Frau Papst werden könnte. Das hatte er mit den Worten kommentiert: "Der erste weibliche Papst der Geschichte! Davon würde man sogar auf dem Mond reden!"
Wenige Teilnehmer von außerhalb Italiens
Der Auftritt Benignis war seinerzeit in konservativen Kreisen scharf kritisiert worden. Andere Veranstaltungen des ersten Weltkindertags, etwa im römischen Olympiastadion, zeichneten sich durch eine sehr spärliche Beteiligung von Teilnehmern aus dem nicht-italienischen Ausland aus und blieben damit weit hinter den Erwartungen zurück.
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Lesermeinungen| | Wilolf vor 5 Stunden | | | | Das ist wohl ganz gut so. Jedenfalls wenn dieser „Weltkindertag“ sowieso nur politisch gemeint war. So im Sinne des sozialistischen „Kampftags für die glückliche und friedliche Zukunft aller Kinder“. Übersetzt: Kampftag gegen das Naturrecht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder und für das Recht des Staates auf Indoktrination schon der Allerkleinsten. |  0
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