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Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab

7. April 2026 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Schon im Februar hatte Papst Leo XIV. das für die Organisation der Veranstaltung zuständige Komitee aufgelöst.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP) 
Der für Ende September geplante zweite katholische Weltkindertag in Rom ist vom Vatikan abgesagt worden. Die Streichung wurde vom Dikasterium für Laien, Familie und Leben mitgeteilt und vom Portal "Vatican News" (Dienstag) gemeldet. Vorausgegangen war eine vom Papst persönlich unterschriebene Anordnung ("Chirograph"). Darin hatte Leo XIV. am 12. Februar das Komitee aufgelöst, das für die Organisation der dreitägigen Veranstaltung zuständig war.


In der Mitteilung dazu heißt es nun, dass "alle Initiativen zur Seelsorge für Kinder auf Diözesan- oder Pfarrebene begangen werden können". Die Absage der zentralen Veranstaltung in Rom entschied das zuständige Dikasterium im Vatikan nach eigenen Angaben "nach sorgfältiger Abwägung und im Einvernehmen mit dem Heiligen Vater".
Beim bisher einzigen katholischen Weltkindertag im Mai 2024 war auch der italienische Komiker Roberto Benigni und Oscar-prämierte Filmregisseur ("Das Leben ist schön") aufgetreten. In einer improvisierten Rede auf dem Petersplatz hatte er unter anderem vor den Kindern von der Vision geschwärmt, dass unter ihnen eines sein könnte, das später einmal als erste Frau Papst werden könnte. Das hatte er mit den Worten kommentiert: "Der erste weibliche Papst der Geschichte! Davon würde man sogar auf dem Mond reden!"

Wenige Teilnehmer von außerhalb Italiens
Der Auftritt Benignis war seinerzeit in konservativen Kreisen scharf kritisiert worden. Andere Veranstaltungen des ersten Weltkindertags, etwa im römischen Olympiastadion, zeichneten sich durch eine sehr spärliche Beteiligung von Teilnehmern aus dem nicht-italienischen Ausland aus und blieben damit weit hinter den Erwartungen zurück.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 Domspatz_AT 10. April 2026 
 

@gospas_kind

Die klassischen Aktionen und Aktivitäten am Weltkindertag beruhen auf der Kinderrechtskonvention, deren Bedeutung und Wichtig unstrittig ist. Träumereien eines Komikers von einer Päpstin gehen an diesem (und anderen Tagen) völlig am Thema vorbei und rücken den Fokus von den Kinderrechten weg.

Insofern stimme ich Ihnen zu, in Rom lieber auf solche Aktivitäten zu verzichten und stattdessen das Wohl der Kinder im alltäglichen Tun im Blick zu behalten.


0
 
 gospas_kind 10. April 2026 
 

Ein wichtiges Thema

Der Weltkindertag wird seitens der Vereinten Nationen schon seit Jahrzehnten begangen, im November. Er hat absolut seine Berechtigung, um die Rechte von Kindern zumindest an diesem einen Tag offiziell in den Mittelpunkt zu stellen.

Wenn solche Veranstaltungen allerdings für kirchenpolitische Statements genutzt werden, die wenig bis nichts mit dem wichtigen Thema zu tun haben, kann man gerne davon Abstand nehmen.


0
 
 Versusdeum 8. April 2026 
 

Was hätten denn vor allem kleinere Kinder davon?

Das wäre dann wohl eher eine Veranstaltung für ihre Eltern? Möglicherweise hatten sich auch bereits neue Provokationen abgezeichnet. Dann lieber die Notbremse ziehen und die freigewordenen Kapazitäten auf die dringend notwendige Katechese und die Rechristianisierung der eigenen Gläubigen und des Klerus fokussieren.


1
 
 SalvatoreMio 7. April 2026 
 

Weltkindertag in Rom und italienischer Komiker Roberto Benigni

Provokationen müssen wir seit über 10 Jahren ertragen - es reicht! Und so muss es nicht sein, dass schon wieder Neues hinzukommt, und das direkt in Rom!


3
 
 Wilolf 7. April 2026 
 

Das ist wohl ganz gut so.

Jedenfalls wenn dieser „Weltkindertag“ sowieso nur politisch gemeint war. So im Sinne des sozialistischen „Kampftags für die glückliche und friedliche Zukunft aller Kinder“. Übersetzt: Kampftag gegen das Naturrecht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder und für das Recht des Staates auf Indoktrination schon der Allerkleinsten.


3
 

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