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Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland

9. April 2026 in Deutschland, 19 Lesermeinungen
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Wie der Vatikan heute bekannt gab, hat Papst Leo XIV. das Rücktrittsgesuch von Erzbischof Dr. Nikola Eterović angenommen.


Berlin / Vatikan (kath.net) In der diplomatischen Vertretung des Heiligen Stuhls in Deutschland steht ein bedeutender Wechsel an. Wie der Vatikan heute bekannt gab, hat Papst Leo XIV. das Rücktrittsgesuch von Erzbischof Dr. Nikola Eterović angenommen. Nach über zwölf Dienstjahren in Berlin folgt ihm der erfahrene niederländische Erzbischof Dr. Hubertus Matheus Maria van Megen als Apostolischer Nuntius nach.


Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Dr. Heiner Wilmer, würdigte Eterović als einen „wichtigen Gewährsmann mit hoher Kontinuität“. Die Bilanz des scheidenden Nuntius ist eindrucksvoll: In seine Amtszeit fielen die Zusammenarbeit mit zwei Bundespräsidenten und drei Bundeskanzlern sowie die Ernennung von 18 deutschen Diözesanbischöfen.

Mit Erzbischof Hubertus van Megen übernimmt ein Diplomat das Amt, der als krisenerprobt gilt. Der 1961 geborene Niederländer trat 1994 in den diplomatischen Dienst des Vatikans ein. Zuletzt wirkte er seit 2019 als Nuntius in Kenia und im Südsudan. Zuvor war er unter anderem im Sudan und in Eritrea tätig.

Bischof Wilmer begrüßte den künftigen Nuntius herzlich und betonte, dessen internationale Erfahrung in Krisengebieten zeige eine Persönlichkeit, die „furchtlos das Evangelium verkündet und den Dialog sucht“. Man freue sich auf die Zusammenarbeit, um das gegenseitige Vertrauen zwischen Deutschland und Rom weiter zu stärken.


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Lesermeinungen

 SarahK 12. April 2026 
 

@SalvatoreMio: Heute morgen

wurde ganz, ganz überraschend bei uns Sünden gesungen. Aber auch sehr gut gepredigt! ;-)


0
 
 SalvatoreMio 11. April 2026 
 

Sünde der Welt; unsere Sünden

@Versusdeum: Danke! Es ist schwierig! "Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt". Auch in den Wechselgesängen kommt zumeist die Einzahl vor. Ich wünsche mir sehr, dass immer mal wieder in der Predigt in ansprechender Form ein Element der Eucharistiefeier beleuchtet wird.


1
 
 Versusdeum 10. April 2026 
 

@Domspatz_AT

Die Patene kenne ich fast ausschließlich aus Messen im überlieferten Ritus der Kirche, vereinzelt auch aus Gemeinschaften des Novus Ordo, die die Eucharistie sehr wertschätzen, praktisch gar nicht aus Hl. Messen in den Pfarreien*. Hauptgrund dürfte sein, dass die Patene auf die Mundkommunion (hier: MK) hinweist, was zu Widerstand bei einem Teil der Empfänger der Handkommunion (also die kombinierte Hand-/Mundkommunion) führt, jedenfalls bei denen, die die MK "missonarisch" bekämpfen
* Wir sollten den Begriff "Gottesdienst" möglichst vermeiden, wenn wir von der Hl. Messe sprechen, damit nicht auch wir den Unterschied sprachlich verwischen zwischen dem Auftrag Christi zur Wandlung von Brot und Wein in seinen Leib und sein Blut an seine Apostel und ersatzweisen Formen durch Laien wie etwa Wortgottesdienste.


0
 
 Versusdeum 10. April 2026 
 

Liebe @Salvatore Mio

Jesus ist ja für unsere Sünden gestorben nicht für irgendeine ominöse "Sünde der Welt", die junge Leute heute wahrscheinlich als "irgendwas mit soziale Ungerechtigkeit oder Umwelt" deuten. Was mir lange nicht klar war, ist, dass "peccata" die Mehrzahl ist, es also wirklich "Sünden der Welt" heißen muss. Auch, um nicht nicht von den persönlichen Sünden / eigener Verantwortung für das ewige Heil abzulenken und eine All-Erlösung anzudeuten.
Andere tendenziöse Falschübersetzungen sind z.B.:
- "für alle" statt "für viele" (pro multis) (verfälschte Wandlungsworte!!!)
- "Menschen Seiner Gnade" statt "Menschen guten Willens" (hominibus bonae volumtatis) ("Beweislastumkehr")
- "Gehet hin in Frieden" statt einem Auftrag zu Sendung / Mission (lässt sich offenbar nicht genau übersetzen)
- "unverlierbares Heil" (lateinische Formulierung im Novus Ordo noch nicht gefunden, tippe aber auf "ewiges Heil" / "[dann] nicht mehr verlierbares Heil" o.ä.)
Die anderen Stellen fallen mir gerade nicht ein.


0
 
 Domspatz_AT 10. April 2026 
 

@SalvatoreMio

Sie haben völlig recht, die Sinnhaftigkeit bestreite ich auch nicht. @ThomasR hat wiederholt auf diesen Punkt hingewiesen, dabei liest es sich aber immer so, als sei u. a. das ein Ungehorsam vor allem in der katholischen Kirche (in Deutschland). Das ist nicht der Fall, deshalb habe ich die Beispiele angeführt (Erzbischof Gänswein nutzt nicht immer die Patene bei der Kommunionspendung, zu beobachtendes Verhalten der Priester und Bischöfe/Kardinäle in Papstgottesdiensten etc.)

Es braucht da wohl eher einen generellen Blick auf die RS-Vorgabe.


1
 
 SalvatoreMio 10. April 2026 
 

Die Hostie am Boden!

@Domspatz_AT: erst vor kurzem geschah es bei einer etwas unbeholfenen Dame, während der Kommunionausteilung. Die Hostie fiel zu Boden. Der Priester wollte sie hochheben; ich konnte ihm zuflüstern, er möge sie mir reichen. - Aber warum muss diese unwürdige "Abwicklung" überhaupt sein? Wir haben da seit ca. 60 Jahren nichts verbessert - im Gegenteil!


2
 
 SalvatoreMio 10. April 2026 
 

"Sünde der Welt"

@Versusdeum: darüber habe ich nie nachgedacht. Würden Sie Ihr Unbehagen erklären? Danke!


0
 
 Wilolf 9. April 2026 
 

@ThomasR: „Wojtyla Papst“

Sie könnten mir, und vermutlich auch noch vielen anderen, einen großen Gefallen tun, wenn Sie zukünftig für den Heiligen Papst Johannes Paul II einen weniger despektierlichen Namen verwenden könnten.
NB: Ich weiß schon, dass das von Ihnen nicht despektierlich gemeint ist – es hört sich aber so an.


3
 
 Domspatz_AT 9. April 2026 
 

@ThomasR

Der angesprochene Punkt in Redemptionis sacramentum, welcher die Verwendung einer Kommunionpatene vorschreibt, wird vielerorts nicht umgesetzt. München ist da überall, möchte man sagen.

Ich habe zur Info einmal in Aufzeichnungen von Gottesdiensten auf Youtube nachgesehen. Christmette mit Papst Benedikt 2010: bei der Kommunionspendung durch den Hl. Vater kommt die Patene zum Einsatz, bei den Priestern wenige Meter weiter schon nicht mehr. Christmette 2025 mit Papst Leo: der Hl. Vater spendete die Kommunion anscheinend nicht, bei Priestern kommt keine Patene zum Einsatz. Ein Priester geht mit Kelch und Hostienschale durch die Reihe der Priester, jeder Priester taucht die Hostie in den Kelch, keine Patene. Gottesdienst mit Erzbischof Gänswein 21.04.2024 in Oberkirch: es kommt keine Patene zum Einsatz.

Ob es sich um eine Kann-Vorgabe handelt? Oder wird so gehandelt? Jedenfalls handeln auch unverdächtige Personen nicht wortgenau nach RS. Vielleicht dürfen wir dann ähnlich entspannt sein.


1
 
 Sextus 9. April 2026 
 

Ein alter Nuntius macht Gewissensforschung ...

Bischof Ernennungen sind in Deutschland schon kompliziert, trotzdem spiel der Nuntius eine maßgebliche Rolle daran.
Wenn der alte Nuntius die 18 Bischöfe betrachtet, deren Ernennungen während seiner Dienstjahren in Deutschland stattgefunden haben, könnte es sein, dass er sich wie Augustinus in seinen Retractationes fragt: "habe ich vielleicht den einen oder den anderen auf dem Gewissen?" ;)


2
 
 SarahK 9. April 2026 
 

@versus Deum

Nein, nein, sie lebt noch :-) obwohl sie ihm begegnet ist.
Ja, toll im Sinne von großartig und katholisch.


3
 
 Versusdeum 9. April 2026 
 

@SarahK

"Toll" natürlich im Sinn von "großartig", nicht im Sinn von z.B. "Tollwut". Denn "toll" im Sinne von "verrückt geworden" ist die Deutsche Bischofskonferenz ja schon selbst. Darin braucht sie keine Bestärkung mehr, sondern vielmehr einen Hl. Bonifatius oder zumindest einen "zehnten Mann", der ihnen die reale Welt außerhalb der Gremienblase zeigt.


2
 
 Versusdeum 9. April 2026 
 

@ThomasR

Und selbstverständlich auch die Korrektur der endenziösen Falschübersetzungen im deutschsprachigen Messformular, insbesondere der Wandlungsworte (korrekt "für viele"), die schon Papst Benedikt mehrfach angemahnt hatte, aber auch z.B. der ominösen "Sünde der Welt"


2
 
 SarahK 9. April 2026 
 

Toller Bischof

laut meiner Tochter.


2
 
 ThomasR 9. April 2026 
 

Einleitung einer liturgischen Visitation durch den neuen Nuntius in allen deutschen Diözesen

dringendst gefragt. Auch um gängige liturgische Praxis unabhängig auszuwerten.

Leider man gewinnt in Deutschland immer öfter Eindruck dass eher und lieber die Aussagen der Würzburger Synode umgesetzt werden, die zum Teil im Widerspruch zum letzten Konzil stehen als liturgische und kirchenrechtliche Vorschriften die durch Rom insbesondere nach dem Jahr 2000 erlassen wurden.

Seit 2021 sind Frauenpredigten in der Hlg Messe unzulässig (Nach Motu proptrio Spiritus domini von Papst Franziskus)

Seit Redemptionis sacramentum (Nr.93) noch von Wojtyla Papst ist die Spendung der Hlg. Kommunion ohne Kommunionpatene unzulässig (gängige Praxis in München- in allen Dekanaten von München hält man sich nur in zwei Kirchen an diese Vorschrift)

Auch Erstkommunion ohne Beichte ist ausschliesslich für behinderte Kinder zulässig (durch Würzburger Synode gefordert ohne jegliche fundierte theoligische Grundlage für alle Kinder und so sieht es vielorts die Praxis allein aus organisatorischen Gründen aus)

www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/3461550_Erstkommunion-ohne-Beichte.html


2
 
 SalvatoreMio 9. April 2026 
 

Herzlichen Dank, Herr Nuntius Eteroviç!

Sie hatten hier einen schweren Dienst zu versehen! Ich wünsche Ihnen für den weiteren Lebensweg, dass die Geborgenheit in der Liebe Christi Sie trägt und Ihnen an jedem neuen Tag frische Kraft verleiht!


9
 
 SalvatoreMio 9. April 2026 
 

Erzbischof van Megen

Als Nuntius ist er gewiss eher Mittler zwischen Vatikan und Kirche Deutschlands, doch wenn das stimmt, was CNA über ihn schreibt, so darf man immerhin hoffen, dass er die katholische Lehre vertritt.


4
 
 MPDE 9. April 2026 
 

Neuer Nuntius mit klarem katholischem Kompass!

Der neue Nuntius scheint ein sehr klares Bild der katholischen Morallehre zu haben:
„Die Lehren der westlichen Gesellschaft über Abtreibung, Euthanasie und Gender-Theorie sind klare Symptome einer Gesellschaft, die ihren inneren Kompass verloren hat und hilflos auf dem stürmischen Meer der menschlichen Wünsche treibt, geschüttelt und in jeder Hinsicht geschwächt.”

„Es ist für jedermann offensichtlich, wie der Westen, eine säkulare Gesellschaft, seine Kraft verloren hat und immer mehr mit sich selbst beschäftigt ist“, sagte er weiter. Er fügte hinzu, dass die westliche Gesellschaft „von einem Licht für die Nationen“ dazu übergegangen ist, „ihre Lampe unter den Scheffel zu stellen, ihr Licht wird immer schwächer.“

Siehe: https://de.catholicnewsagency.com/news/15857/die-kirche-in-europa-verliert-ihren-inneren-kompass-warnt-botschafter-des-papstes-in-kenia


6
 
 Hängematte 9. April 2026 
 

Ich danke Nuntius Eterovic für seinen schweren und mühsamen Dienst

in Deutschland und wünsche dem neuen Nuntius van Megen viel Kraft und Durchhaltevermögen in einer entscheidenden Zeit der Kirche in Deutschland.


9
 

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