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Klein und dennoch wichtig: Marsch für das Leben in Brüssel

20. April 2026 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Veranstalter „Clara Life“ ist motiviert von dem Wunsch, die Themen Abtreibung, Leihmutterschaft und Sterbehilfe wieder kritisch in die öffentliche Debatte in Belgien einzubringen.


Brüssel (kath.net/pl) Etwa siebenhundert Teilnehmer kamen am Samstagnachmittag zum 16. Marsch für das Leben in die belgische Hauptstadt Brüssel, wie der Veranstalter „Clara Life“ mitteilte. Viele der Lebensschützen trugen Mützen oder Kleidung mit dem Spruch: „Dem Leben den Vorzug geben vor dem Tod“ und weiteren pro-life-Aufschriften. 


Wouter Suenens, Präsident von „Clara Life“, wies darauf hin, dass weder Sterbehilfe noch Abtreibung einen gesellschaftlichen Fortschritt darstellen. „Eine gerechte Gesellschaft spielt nicht die Frau gegen das Kind aus, sondern sie schützt beide.“

Der Marsch der Lebensschützer thematisierte Kritik an der geplanten Gesetzgebung zur Leihmutterschaft. Auch die geplante Ausweitung der Euthanasie auch auf Demenzkranke wurde von den Lebensschützern kritisiert, man sieht darin eine gefährliche Verschiebung: Statt verletzlichen Menschen zu helfen, werde der Druck auf sie erhöht.

Die Organisatoren zeigen sich motiviert von dem Wunsch, die Themen Abtreibung, Leihmutterschaft und Sterbehilfe wieder kritisch in die öffentliche Debatte in Belgien einzubringen.

Foto vom diesjährigen Marsch für das Leben Brüssel (c) Clara Life


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Lesermeinungen

 modernchrist 21. April 2026 
 

@SarahK

ja, der Übergang ist fließend: wenn man dauernd vom "ungeborenen Leben" oder gar so überaus falsch vom "werdenden Leben" spricht, dann wird man bald von "sterbenden Leben" für die Komatösen und Sedierten sprechen. Dann lässt es sich leichter euthanasieren! Die Wahrheit ist es allein, die frei macht! Die Wahrheit ist, dass es ein ungeborenes
K i n d von Anfang an ist, über das man hier redet! Schauen Sie sich das Minivideo auf www.bonifatius.tv an mit dem Titel: "Wann ist der Mensch ein Mensch?" - Im Leib der Frau wächst biologisch das Menschenjunge heran - und dieses heißt im allgemeinen Sprachgebrauch "Kind"!


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 SarahK 20. April 2026 
 

Gestern

in Brüssel war unsere Tochter mit Freunden dabei und laut ihr gab es sehr gut wie gar keine Gegendemonstrationen. Sie hofft, dass es unter anderem daran liegt, dass den Menschen langsam bewusst wird, dass aus Abtreibung sehr schnell Euthanasia wird und dann “Abbruch” jeden Lebens und eine Grenze gar nicht mehr existieren wird. Ich gebe ihr da Recht und fand persönlich da das Buch “der Herr der Welt” sehr augenöffnend.


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 modernchrist 20. April 2026 
 

Jeder Marsch fürs Leben ist wichtig!

Es kann gar nicht genug Märsche solcher Art geben: Denn das Lebensrecht des ungeborenen Kindes ist bedrohter und umkämpfter denn je. Wichtig wäre nur, nicht vom "ungeborenen Leben" zu sprechen in den Verlautbarungen oder Artikeln! Es geht um die Würde und das Lebensrecht des ungeborenen K i n d e s!
Es geht nicht um Tötung von "Leben", sondern um die Tötung eines Kindes! Das ungeborene Kind soll vogelfrei werden nach dem Plan vieler. Die angehenden Mediziner sollen nach deren Plan das Töten von Menschen lernen und üben! Manche solche Killer machen vormittags die Abtreibungen und nachmittags und abends die Euthansieen und das MAid (Kanada).


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