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Papst Leo XIV.: Lange Beschäftigung mit Kirchenkrise

vor 6 Stunden in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Veränderungen – Orientierungslosigkeit – Erneuerung durch das II. Vatikanum: "Wir werden (wieder) in eine Identitätskrise kommen, wenn wir nicht wissen, wer wir sind, und wenn wir nicht jene innere Begegnung mit uns selbst und mit Gott erleben."


Rom (kath.net/ KAP) 
Mit der Krise der katholischen Kirche hat sich der heutige Papst Leo XIV. schon seit vielen Jahrzehnten befasst, geht aus einer weiteren Ansprache vom 26. September 2003 hervor. Darin benannte der damalige Augustiner-Obere Prevost das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) als eine entscheidende Etappe, nach der die katholische Kirche und das Ordensleben eine "Phase tiefgreifender Veränderungen durchlaufen" hätten, wie er damals feststellte.
Diese Veränderungen beschrieb er so: "Sehr viele unserer Mitbrüder haben ein Gefühl des Verlusts der eigenen Identität erfahren. Sie wussten nicht mehr, wer sie sind." Drastisch schilderte der heutige Papst damals die Folgen: "Viele haben Orden und Priesteramt verlassen. Andere fühlten sich zutiefst desorientiert. Für manche waren es schmerzhafte Jahre."


Doch dann sei, dank der Bemühung um Erneuerung, "ein großer Teil dieser Krise überwunden worden". Dennoch fühlten sich manche, vor allem in Europa, angesichts sinkender Mitgliederzahlen, weiterhin in dieser Identitätskrise.
Für die Zukunft seines Ordens und der Kirche in Europa rief Prevost damals zu einer Rückbesinnung auf das Wesentliche auf. Dazu gehörten auch "Momente der Einsamkeit, des Gebets, des Schweigens und des Studierens". Er sagte: "Wir werden (wieder) in eine Identitätskrise kommen, wenn wir nicht wissen, wer wir sind, und wenn wir nicht jene innere Begegnung mit uns selbst und mit Gott erleben."

Insgesamt zeigte sich der spätere Papst damals eher hoffnungsvoll und sagte: "Wir sollten die Zukunft unseres Ordens und die Situation Europas nicht mit Pessimismus erleben. Es gibt so viele Menschen, die dasselbe suchen wie wir: eine Begegnung mit Gott und einen Sinn für das eigene Leben im Dienst an den anderen."

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Rom, Petersplatz, Archiv


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Lesermeinungen

 ThomasR vor 4 Stunden 
 

geplante /laufende Synode

kann nur gute Früchte bringen wenn diese im Einklang zum letzten Konzil steht

und nicht eigene Gegenlehre wie die Würzburger Synode (DBK +ZdK auf Einladung von DBK, seit Würzburger Synode wird ZdK auch aus Kirchensteuermitteln durch DBK ohne jegliche Verpflichtung einseitig finanziert) entwickelt.

Die geplante Segnungen der gleichgeschlechtlichen Beziehungen stehen im Widerspruch zum letzten Konzil (nicht nur zur Natur des Menschengeschlechts).

Das neue postkonziliare Benediktionale darf für Segnungen der gleichgeschlechtlichen Verpaarungen (und Drittbeziehungen - flotte Dreier gibt inzwi
schen auch in dieser Welt) nicht verwendet werden, auch in München nicht. Auch Amtskleidung darf während der Segnungen der gleichgeschlechtlichen Beziehungen durch Priester nicht getragen werden.

www.jesus2go.de/texte/47-3-aussergewoehnliche-liebesbeziehungen


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 ThomasR vor 4 Stunden 
 

Hauptquelle des Untergangs ist Nichtbefolgung des letzten Konzils

und nicht seine Befolgung.

Zur Rückkehr zum letzten Konzil hat Papst Benedikt zu Beginn seines Pontifikates in seiner Rede an die römische Kurie aufgerufen.

Klare Vorgaben des letzten Konzils wurden/werden oft durch eigene Vorstellungen ersetzt.

Vaticanum2 hat z.B. die alte Messe nicht abgeschafft (dazu gibt es ein Motu proptrio von Papst Johannes Paul II).

In Deutschland wird vielorts Würzburger Synode die weitgehendst im Widerspruch zum letzten Konzil stand und kirchenrechtlichen Regelungen von heute widerspricht umgesetzt (z.B. über Erstkommunion ohne Erstbeichte).

Nichtzulässige Frauenpredigten in der Hlg. Messe, (nach Motu proptrio Spiritus domini von Papst Franziskus, 2021) werden bis heute in München angeboten.

Dazu kommt fehlende Beachtung solcher Schriften wie Redemptionis sacramnetum bei der Kommunionausteilung oder Mulieris dignitatem bei Beachtung der Frauen als Mütter und für Lebensschutz.

Fehlende Beachtung der Konzillehre kann nur im Untergang münden.

www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten


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 Versusdeum vor 5 Stunden 
 

Und genau diese Rückbesinnung

erlebe ich vor allem bei den Gemeinschaften des überlieferten Ritus (einschließlich Pius). Von wenigen Ausnahmen abgesehen (die aber praktisch alle Kompromisse schließen müssen) entfernen sich die Pfarreien in der Fläche seit Jahrzehnten schleichend immer weiter von den Quellen. Der praktisch völlige Zusammenbruch katholischer Lehre und Glaubenspraxis, den praktisch alle Bischöfe im SyndWeg buchstäblich mitunterzeichnet haben, ist der letzte Beleg dafür, dass der deutsche Zweig der Kirche nicht mehr reformierbar ist.


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