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Appell im Weißen Haus: Patriarch bittet Trump um Schutz für Christen im Nahen Osten

vor 6 Stunden in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche von Jerusalem würdigte Trump als „engen Freund und als jemanden, der sich der Bedeutung des Schutzes christlicher Gemeinschaften und der heiligen Stätten bewusst ist“


Washington/Jerusalem (kath.net/rn) Angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hat das Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche von Jerusalem, Patriarch Theophilos III. (74), US-Präsident Donald Trump (79) eindringlich um Unterstützung gebeten. Bei einem Treffen im Weißen Haus rief der Patriarch dazu auf, die bedrohten christlichen Minderheiten in der Region aktiv zu schützen. In einer offiziellen Mitteilung des Patriarchats wurde die Sorge um die Zukunft des Christentums in der Region deutlich. „Christliche Gemeinschaften im Nahen Osten sehen sich in den letzten Jahren mit einer schwierigen Realität aus Instabilität, wachsenden Bedrohungen und zunehmendem Druck konfrontiert“, betonte Theophilos III. während seines Besuchs in Washington.


Es gehe für die historischen Gemeinschaften mittlerweile um das Fundament ihrer Existenz und um die Wahrung der Religionsfreiheit sowie der ungehinderte Zugang zu den heiligen Stätten. Der Patriarch unterstrich, dass diese Punkte keine Privilegien, sondern die absolute Voraussetzung für Stabilität, Koexistenz und einen dauerhaften Frieden in der gesamten Region seien.

Theophilos III. nahm den Besuch auch zum Anlass, dem US-Präsidenten eine besondere Ehre zu erweisen. Er würdigte Trump als „engen Freund und als jemanden, der sich der Bedeutung des Schutzes christlicher Gemeinschaften und der heiligen Stätten bewusst ist“. Zum Zeichen des Dankes und der Verbundenheit zeichnete der Patriarch Donald Trump mit dem Großkreuz des griechisch-orthodoxen Ordens der Kreuzträger vom Heiligen Grab aus – der höchsten Auszeichnung, die die orthodoxe Kirche von Jerusalem zu vergeben hat.

 


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