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Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln

1. September 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Patriarch Theophilos III. gegenüber "Breitbart News": Mit dem Segen von US-Präsident Trump Weg zum Frieden ebnen


Jerusalem (kath.net/KAP) Der orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., will zwischen Russland und der Ukraine vermitteln. Dem US-Portal "Breitbart News" teilte er laut dem Portal "OrthodoxTimes" mit, dass er eine Mission plane, um sowohl den russischen Präsidenten Wladimir Putin als auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen. Es gelte, einen Weg zu finden, den Krieg in der Ukraine zu beenden, der unter anderem auch die Orthodoxe Kirche zerrissen habe, so der Patriarch.

Laut den Worten des Patriarchen nimmt das Patriarchat von Jerusalem "eine einzigartige Stellung in der christlichen Welt" ein. "Der Dienst der Versöhnung, sowohl im Inland als auch weltweit, ist unsere größte Herausforderung und unsere größte Verantwortung heute", so Theophilos III. Er sehe sich dabei auch selbst als Person in der Pflicht. Aufgabe des Patriarchen von Jerusalem sei es, ein Friedensstifter zu sein.

Theophilos III. traf sich Anfang des Sommers im Weißen Haus mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump, um ihm eine der höchsten Auszeichnungen der Orthodoxen Kirche zu verleihen, das Großkreuz des Ordens vom Heiligen Grab. Der in Jerusalem ansässige orthodoxe Würdenträger verließ das Weiße Haus zudem laut eigenen Angaben mit Trumps Segen, um bei der Vermittlung zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu helfen. Er sei überzeugt, so Theophilos III., dass er mit Trumps Unterstützung dazu beitragen könne, als Vermittler Frieden in die Ukraine zu bringen, indem er als "Friedensstifter" wirke.
"Präsident Trump ist einer der mächtigsten Staatsmänner der Welt", sagte Theophilos III. "Er hat keinen Zauberstab, mit dem er Frieden bringen kann, aber sein Amt, sein Einfluss, sein Ansehen und seine Autorität machen ihn zu einer zentralen Figur im Kampf für Frieden. Wir sehen deutlich seinen Einfluss und was er für Christen weltweit tut - wir sehen in ihm den Beschützer der Christen."


Seine eigene persönliche Rolle sei nicht politischer Natur, so der Patriarch weiter. Vielmehr sei es seine Aufgabe als religiöser Führer, "die Kommunikationswege offen zu halten und die Machthabenden an die Tugenden des Dialogs, der Liebe und der Friedensstiftung zu erinnern".

Er arbeite daran, so der Patriarch, bald Treffen mit Putin und Selenskyj zu vereinbaren: "Präsident Putin ist ein praktizierendes Mitglied der Orthodoxen Kirche, und Präsident Selenskyj ist spirituell reflektiert und gläubig. Beide Präsidenten tragen eine große Verantwortung, und wir freuen uns sehr darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um Kommunikationskanäle und einen konstruktiven Dialog zu eröffnen."

Theophilos III. sagte gegenüber "Breitbart News" außerdem, es sei "unglaublich schmerzhaft", mitanzusehen, wie zwei überwiegend orthodoxe Nationen - die Ukraine und Russland - gegeneinander kämpfen. Die Kirche leide unter diesem Krieg.

Er glaube nicht, dass Versöhnung und Frieden über Nacht geschehen können, "aber wir müssen den Prozess beginnen". Die Machthabenden müssten zuallererst bereit sein, einander aktiv zuzuhören. Genauso wichtig sei es aber, den Stimmen der leidenden Familien, Kinder und Gemeinschaften Gehör zu schenken. Dies erfordere schließlich eine Neuorientierung, "weg von kurzfristigen Erfolgen auf dem Schlachtfeld, hin zu einer Vision für die Zukunft beider Länder - aus der Perspektive derer, die nicht in den Machtzentren sitzen, aus der Perspektive von Eltern, die ihren Kindern eine Zukunft ermöglichen wollen".

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Bild (c) pixabay/ELG21


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Lesermeinungen

 Tertullian 2. September 2026 
 

Frieden

Es gab schon viele Versuche, Frieden zu stiften. Aber Putin wollte nicht. Eigentlich wäre es ganz einfach: Putin müsste nur seine Truppen aus der Ukraine zurückziehen, und es wäre Frieden!


0
 
 Fragender087 1. September 2026 
 

viel Erfolg,

und sehr gut.


0
 
 Anaximander Ansorg 1. September 2026 
 

Glückwünsche

Ich darf dem Patriarchen beste Friedensgrüße ausrichten und ihm ein gutes Gelingen bei seinen Bemühungen wünschen. Er soll sich dabei die Frage stellen, warum alle Friedensbemühungen bis heute gescheitert sind, und was er jetzt ANDERS tut, um sich (und uns allen) den Erfolg zu sichern.


0
 
 antony 1. September 2026 

Sehr gute Initiative!

UNd ein angenehm pragmatischer Umgang mit Trump.


1
 

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