Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  2. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  3. Weitere Kölner Pfarrei führt 3-G-Regel ein
  4. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  5. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  6. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  7. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  8. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  9. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  10. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  11. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  12. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  13. ‚Climate change’ – unterwegs zu COP26
  14. Der Teufel und die Linken
  15. Johannes Paul I. wird seliggesprochen

‚Erst die Menschwerdung Gottes gibt dem Menschen die ewige Würde’

13. November 2005 in Interview, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


KATH.NET-Exklusiv-Interview mit dem Salzburger Alterzbischof Georg Eder: "Am besten geschieht die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest nach den Riten der Kirche"


Salzburg (www.kath.net)


KATH.NET: Wir feiern in diesen Tagen die Feste Allerheiligen und Allerseelen. Können Sie kurz erklären, welche Bedeutung diese beiden Tage haben und welchen Zusammenhang es zwischen den beiden Festtagen gibt?

Georg Eder: Die Oration am Fest aller Heiligen erklärt alles: “Allmächtiger, ewiger Gott, du schenkst uns die Freude, am heutigen Tag die Verdienste aller deiner Heiligen zu feiern (die einzelnen könnten wir ja nie im Kalender unterbringen). Erfülle auf die Bitten so vieler Fürsprecher unsere Hoffnung und schenke uns dein Erbarmen.“

Der Tag „Allerseelen“ kam erst im Mittelalter an diese Stelle. Der Sinn ist nicht schwer verständlich: Wenn die Kirche als Mutter aller ihrer heiligen Kinder gedenkt, vergisst sie auch jene nicht, die noch im Reinigungsort büßen. Unsere Hilfe ist Gebet, der Ablass und die Feier der heiligen Messe. Papst Benedikt XV. verfügte 1915, dass jeder Priester an diesem Tag (wie zu Weihnachten) dreimal zelebrieren darf.

KATH.NET: Auch der Advent rückt immer näher: Wie bereiten Sie sich auf Weihnachten vor? Und welchen Tipp möchten Sie den Leuten geben, wie sie sich am besten auf das Kommen Jesu vorbereiten können?

Georg Eder: Am besten geschieht die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest nach den Riten der Kirche: Adventkranz, an dem während der Woche der freudenreiche Rosenkranz gebetet und der Engel des Herrn gesungen wird. Für Advent- und Weihnachtslieder gibt es ein reiches Reservoir; auch der ORF hat vor einigen Jahren ein Heft mit beliebten Advent- und Weihnachtsliedern herausgegeben.

KATH.NET: Was bedeutet das Weihnachtsfest für uns?

Georg Eder: Es ist das Fest der Erlösung für jeden einzelnen und für die ganze Welt. Erst die Menschwerdung Gottes gibt dem Menschen die ewige Würde.

KATH.NET: Das Jahr der Eucharistie ist vor kurzem zu Ende gegangen. Wie sollte man weiterhin die Eucharistie den Menschen näher bringen?

Georg Eder: Das Jahr der Eucharistie ist nun zu Ende gegangen, aber die Eucharistie ist jeden Tag neu. Was wir täglich dazu brauchen: Ein neues Herz.

KATH.NET: Wie betet man Gott „richtig“ an?

Georg Eder: Die Anbetung ist in ihrem Wesen Hingabe, Opfer. Die Kirche betet im 3. Hochgebet: „Er mache uns selber zu einer Gabe, die dir wohl gefällt.“Und im 4. Hochgebet: „Gib, dass alle, die Anteil erhalten an dem einen Brot und dem einen Kelch, ein Leib werden im Heiligen Geist, eine lebendige Opfergabe zum Lob deiner Herrlichkeit.“

KATH.NET: Herzlichen Dank für das Interview.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Oesterreich

  1. Sozialethiker Rhonheimer verteidigt Recht auf Privateigentum
  2. "Österreich betet gemeinsam" von 13. Mai bis Pfingstmontag
  3. Kapellari an Pfarrerinitiative: Vom Gashebel steigen
  4. Vatikan: Peter Stephan Zurbriggen wird neuer Nuntius für Österreich
  5. Keine Angst vor der Zukunft!
  6. Nuntius Farhat: ‚Non in tumultu Deus’







Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  3. Der Teufel und die Linken
  4. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  5. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  6. Charlène von Monaco weist auf Trost im Glauben hin
  7. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  8. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  9. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  10. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  11. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  12. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  13. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  14. Synodale Irrwege - Nationale Sonderwege
  15. Weitere Kölner Pfarrei führt 3-G-Regel ein

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz