
'Die Reform der Reform hat noch immer eine hohe Priorität'20. November 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Sekretär der Kommission Ecclesia Dei, Monsignore Guido Pozzo, bestätigte, dass derzeit ein Dokument, das sich mit einigen klärenden Fragen im Zusammenhang mit dem Moto proprio Summorum Pontificum beschäftigt, von der Kommission Ecclesia Dei studiert
Rom (kath.net) "Die Reform der Reform ist noch immer eine hohe Priorität." Dies betontete der Sekretär der Kommission Ecclesia Dei, Monsignore Guido Pozzo, in einem jüngst geführten Interview mit der französischen Zeitung L'Homme Nouveau. Pozzo erinnert daran, dass es heute wichtig sei, den tieferen Sinn der katholischen Liturgie wieder zu entdecken. Für den Sekretär von Ecclesia Dei sind dabei beide Formen der Heiligen Römischen Messe gemeint. Wörtlich sagte Pozzo: "Was heute wichtig sei, um den tiefen Sinn der katholischen Liturgie wieder zu entdecken, ist der Heilige Charakter der liturgischen Handlung und der zentrale Charakter des Priesters als Vermittler zwischen Gott und dem christlichen Volk. Auch der Opfercharakter der Heiligen Messe ist eine "wesentliche Dimension, aus der heraus sich die Dimension der Gemeinschaft ableite." 
Guido Pozzo gab auch bekannt, dass derzeit ein Dokument, das sich mit einigen klärenden Fragen im Zusammenhang mit dem Moto proprio Summorum Pontificum beschäftigt, von der Kommission Ecclesia Dei studiert werde. Pozzo konnte aber nicht bestätigen, dass die Veröffentlichung des Dokuments unmittelbar bevorstehe.

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