Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  12. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  15. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung

Erst das Christentum brachte den Gedanken der Würde jedes Menschen

21. Dezember 2010 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zollitsch zur Missbrauchsdebatte: Immerhin haben erst die Christen „die Achtung vor der Würde eines jeden Menschen“ in unsere Gesellschaft gebracht – Würzburger Bischof Hoffmann: Tatsache ist, dass Missbrauch am häufigsten in der Familie vorkomme


Freiburg (kath.net) Erzbischof Robert Zollitsch und Bischof Friedhelm Hofmann äußerten sich im zu aktuelle Fragen wie Missbrauch und den Islam in Deutschland. Das berichtet der "Mannheimer Morgen".

Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch, sagte im Interview mit Stephan Töngi, er habe die hohe Zahl der Missbrauchsfälle aus den vergangenen Jahrzehnten, welche in diesem Jahr sichtbar wurde, als schmerzlich empfunden. „Wir haben lange Zeit wirklich geglaubt, wenn jemand seinen Fehler bereut hat, könnte er an anderer Stelle neu anfangen. Letztlich haben wir den Opfern nicht immer genügend geholfen“. Gleichzeitig wies er jedoch darauf hin: „Die Achtung vor der Würde eines jeden Menschen haben Christen in unsere Gesellschaft gebracht. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Werte nicht verloren gehen“.


Mit Blick auf den Katholikentag 2012 in Mannheim unter dem Motto „Einen neuen Aufbruch wagen“ bekräftigte der Sprecher der Bischofskonferenz, die Kirche wolle nach vorn schauen. „Es gilt, Vergangenes aufzuarbeiten, aber nicht dabei stehen zu bleiben: Sonst verlieren wir die Zukunft.“

Beim Thema Islamisierung zeigte sich Zollitsch unbeeindruckt: Weil vieles an dieser Religion fremd ist, gebe es Ängste. Doch „Das Christentum ist stark genug, dass es auch künftig unsere Gesellschaft in Deutschland prägen wird.“ Er setze sich dafür ein, dass Muslime in Deutschland Moscheen bauen dürfen. „Wenn ich für Religionsfreiheit bin, darf ich das nicht nur für Christen in der Türkei einfordern.“

Der Würzburger Bischof Friedhelm Hoffmann wies bei der Missbrauchsdebatte auf die Tatsache hin, dass Missbrauch am häufigsten in der Familie vorkomme. „Hier ist Kirche gefordert, Familien zu stärken – um der Kinder willen.“ Missbrauch sei eine „Frage der Unreife und des falschen Umgangs mit der eigenen Sexualität … (und) kann nicht dem Zölibat angelastet werden“. Doch dürfe die Schuld, die innerhalb der Kirche geschehen sei, nicht unter den Teppich gekehrt werden, „weil jeder, der innerhalb der Kirche für den Glauben einstehen soll, aber dann doch Verbrechen begangen hat, eine riesige Belastung ist.“ Er habe ein solches Jahr "seit meiner Priesterweihe 1969“ nicht erlebt. Wenn solches Fehlverhalten ausgerechnet von Priester komme, „dann belastet mich das schon sehr“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Menschenwürde

  1. Vatikan: Erklärung Dignitas infinita über die menschliche Würde
  2. Trump: Respekt und Achtung für Menschen mit Down-Syndrom
  3. Papst: Mensch hat Würde von Empfängnis bis zum letzten Atemzug
  4. Erzbischof Koch warnt vor Entwicklungen wie im «Dritten Reich»
  5. Medienanwalt: «Titanic» verletzt die Menschenwürde des Papstes
  6. Zulassung der PID: Christen in der Diktatur des Relativismus
  7. Keine Verfassungsklage gegen Leichenwerkstatt
  8. Präsentation präparierter Leichen nimmt Menschen Identität und Würde






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  8. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Die große Täuschung
  13. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz