SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
- Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
- Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
- BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
- Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
- Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
- Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
| 
Medienanwalt: «Titanic» verletzt die Menschenwürde des Papstes12. Juli 2012 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Berliner Medienanwalt Christian Schertz «Die Gestaltung der Titelseite und der Rückseite des Magazins verletzen eindeutig die Menschenwürde des Papstes». «Es gibt keinen Grund, ihn derart entwürdigend darzustellen.»
Berlin (kath.net/KNA) Nach Einschätzung des Berliner Medienanwalts Christian Schertz wird das Satiremagazin «Titanic» mit einem Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung keinen Erfolg haben. «Die Gestaltung der Titelseite und der Rückseite des Magazins verletzen eindeutig die Menschenwürde des Papstes», sagte Schertz in einem Interview mit dem «Tagesspiegel» (Donnerstag). «Es gibt keinen Grund, ihn derart entwürdigend darzustellen.» Der Umstand, dass es eine «Vatileaks»-Affäre gebe, also geheime Dokumente aus dem Vatikan nach außen gedrungen seien, rechtfertige es in keiner Weise, den Papst «gewissermaßen als inkontinent darzustellen». 
Nach Ansicht des Medienanwalts geht es bei dem Streit nicht um religiöse Gefühle, sondern «ausschließlich um das Persönlichkeitsrecht des Papstes». Er sei zwar das Oberhaupt der katholischen Kirche aber zugleich «ein deutscher Staatsbürger und Grundrechtsträger». Er habe wie alle Menschen das Recht, «dass seine Menschenwürde beachtet wird». Die Kunst- und Satirefreiheit erlaube sehr viel. Aber die Gestaltung des «Titanic»-Titels lasse sich «durch diese Freiheiten nicht mehr rechtfertigen», sagte Schertz weiter. Die «Vatileaks»-Affäre hätte auf viele andere Weisen satirisch dargestellt werden können, aber das Kirchenoberhaupt in Urin und Kot zu zeigen, sei «entwürdigend». (C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | AngellNo 13. Juli 2012 | | | |
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland:
Artikel 5, Abs. 2: Die Gewährleistung einer unzensierten Pressefreiheit findet ihre Grenzen in Ehrverletzenden Berichterstattungen. |  0
| | | | | Laurentius_von:_Rom 12. Juli 2012 | | | | Egal ob das Blatt dann von noch ein paar Leuten mehr gelesen wird, wenn jemand (und das meine ich so: völlig egal, wer) persönlich massiv beleidigt wird, hören Spaß und Satire auf! Ich finde es gut, dass der Hl. Vater geklagt hat und so zeigt, dass auch er diese Darstellung als persönlich beleidigend empfindet.
Es ist höchste Zeit, in diesen Dingen (massive Beleidigungen kirchlicher Personen, Verächtlichmachung des Glaubens) Unruhe zu ZEIGEN. Denn schon manches Gericht hat eine Klage abgewiesen, weil „der öffentliche Friede nicht gestört war“!
Da ich es aber schlecht mit meinem Glauben vereinbaren kann, die Titanic-Redaktionsbüros abzufackeln, muss wenigstens deutlich werden, dass sich viele Katholiken von dieser „Satire“ verhöhnt fühlen. |  2
| | | | | Christa 12. Juli 2012 | |  | Wann ergreift ein Bischof das Wort? Nur den Pressesprecher vorzuschieben reicht nicht! |  1
| | | | | 12. Juli 2012 | | | |
@Nescio Die Titanic hat sich oft genug über den Islam lustig gemacht, auch auf den Titelblättern. Der Höhepunkt bisher: Der von der Titanic ausgerufene Mohammed- Ähnlichkeitswettbewerb während der Frankfurter Buchmesse 2008. Der wurde dann aber leider abgesagt. Aber nicht von der Titanic, sondern von der Stadt Frankfurt, weil sie die Hosen voll hatten. |  1
| | | | | Wischy 12. Juli 2012 | | | | Es gibt Grenzen Aber der Satire ist es eigen, bewusst die Grenzen des guten Geschmacks und der politischen Korrektheit zu überschreiten. Das ist hier sicher der Fall. Soll man das hinnehmen? Soll man klagen? Dem Satire-Magazin ist es sogar recht, wenn öffentlich geklagt wird. Das verschafft ihm Aufmerksamkeit, größeren Absatz und neue Abonnenten. Im anderen Fall wäre nur ein kleinerer Kreis eingefleischter Satirefreunde erreicht worden. Und doch kann man nicht einfach alles nur so hinnehmen... |  1
| | | | | Nescio 12. Juli 2012 | | | | Fragt sich was passieren würde, wenn Titanic einen Imam oder Ayatollah so abbilden würde... |  2
| | | | | supernussbi 12. Juli 2012 | |  | ENDLICH - Danke, Herr Schertz! Endlich setzt sich ein Anwalt für den Papst ein, wenn andere Hirten scheinbar feige schweigen... |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuMenschenwürde- Vatikan: Erklärung Dignitas infinita über die menschliche Würde
- Trump: Respekt und Achtung für Menschen mit Down-Syndrom
- Papst: Mensch hat Würde von Empfängnis bis zum letzten Atemzug
- Erzbischof Koch warnt vor Entwicklungen wie im «Dritten Reich»
- Zulassung der PID: Christen in der Diktatur des Relativismus
- Erst das Christentum brachte den Gedanken der Würde jedes Menschen
- Keine Verfassungsklage gegen Leichenwerkstatt
- Präsentation präparierter Leichen nimmt Menschen Identität und Würde
| 






Top-15meist-gelesen- Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
- Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
- Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
- Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
- Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
- Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
- Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
- Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
- Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
- Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
- Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
- Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
- Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
- Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
- Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
|