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Lebenserwartung der Priester um 7 Jahre höher

8. März 2012 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Regensburger Priesterrat verweist auf Untersuchungen, dass katholische Priester im Vergleich zu Männern allgemein eine bis zu 7 Jahre höhere Lebenserwartung haben – Bischof ermutigt die Priester zu Gottes- und Nächstenliebe, Gebet und Beichte


Regensburg (kath.net/pdr) Am vergangenen Dienstag traf sich der Priesterrat des Bistums Regensburg zu seiner Frühjahrssitzung im Bildungshaus Schloss Spindlhof in Regenstauf. Prälat Alois Möstl, Sekretär des Priesterrates, führte die 71 Mitglieder durch eine umfangreiche Tagesordnung mit vielfältigen Themen.

Eines davon folgte der Frage, die viele Priester gemeinsam mit dem Heiligen Vater und Bischof Gerhard Ludwig als Kernherausforderung der Kirche sehen: Wie können wir die Menschen von heute in Berührung bringen mit der Frohen Botschaft Christi? Gastreferent Professor Kreiml aus St. Pölten reflektierte mit den Priestern die Predigten und Ansprachen Benedikt XVI., die er während seines Deutschlandbesuchs gehalten hatte und die immer wieder auf die Frage hinausgelaufen waren: „Braucht der Mensch Gott?“ Professor Kreiml zitierte die Antwort des Papstes: „In einer ersten Phase der Abwesenheit Gottes scheint es, dass es auch ohne Gott geht. Aber dann verliert der Mensch in der Hybris der Macht, in der Leere des Herzens und im Verlangen nach Glück immer mehr das Leben.“ Bischof Gerhard Ludwig ermutigte die Pfarrer und Dekane, das eigene Leben immer mehr an Gott zu orientieren und bei der Erneuerung aus dem Glauben Vorbild für ihre Gemeinden zu sein. Entscheidend sei die Liebe zu Gott und in der wachse man im Gebet, in der Feier der Eucharistie, in der persönlichen Beichte und in der Hinwendung zum Nächsten.


Generalvikar Michael Fuchs informierte über den Stand der Vorbereitungen des Katholikentages 2014 in Regensburg und lud alle Pfarrer ein, den diesjährigen in Mannheim zu besuchen.

Domkapitular Peter Hubbauer stellte die Ideen, Planungen und Vorbereitungen vor, mit denen das Bistum die Heiligsprechung der seligen Anna Schäffer am 21. Oktober in Rom begleiten wird. Er rechnet mit sehr vielen Begeisterten, die sich auf den Weg zum Petersplatz machen werden. Das Bistum wird Fahrten und Flüge organisieren – darunter eigene für Jugendliche –, zu denen man sich über die Pfarrämter anmelden kann.

Nicht zuletzt ging es um die Rente mit 70 oder um die aktualisierte Ruhestandsregelung für Priester. Eintrittsalter sei das vollendet 70ste Lebensjahr. Wer will, kann seinen Dienst auch um 5 oder 10 Jahre verlängern. Viele Untersuchungen gehen davon aus, dass katholische Priester eine bis zu 7 Jahre höhere Lebenserwartung haben als Männer im statistischen Mittel.


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Lesermeinungen

  8. März 2012 
 

Den Splitter im Auge des Nächsten seht ihr, den Balken ...

im eigenen Auge nicht.
So glaube ich heisst es irgendwo in der Bibel. Wenn doch dieser Bischof selbst einmal mit den z T. in seinem Alter befindlichen Missbrauchsopfern Gottes- und Nächstenliebe, Gebet und Beichte üben würde, dann könnte er diese nicht wie neulich bei der Frühjäahrversammlung (WDR-TV-Bericht) vor den Kopf stossen. Psychologisch bezeichnet man so etwas wohl als \"schizophren\".


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 Ulrich Motte 8. März 2012 
 

Gute Nachricht

Gerade angesichts der Tatsache, daß Priester ja viele Aufgaben haben und Menschen helfen. Zur Statistik ist zu sagen, daß Akademiker wohl eine deutlich höhere Lebenserwartung haben.


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