Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. "Vaccine Amen"
  5. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  6. Panik in Magdeburg
  7. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  8. Leo XIV. möchte bei 'Alter Messe' 'konkrete und großzügige Lösungen'
  9. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  10. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  11. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  12. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  15. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung

US-Fernsehsprecherin löst Kontroverse um Familie aus

13. April 2013 in Familie, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinder gehören dem Gemeinwesen, nicht ihren Eltern oder Familien, sagte eine US-Fernsehsprecherin in einem Werbespot.


New York (kath.net/LSN/jg)
Die amerikanische Nachrichtensprecherin Melissa Harris-Perry hat mit einem Werbespot für ihren Fernsehsender MSNBC viel Kritik ausgelöst. „Wir müssen uns von der Idee verabschieden, dass Kinder ihren Eltern oder ihren Familien gehören und erkennen, dass Kinder dem Gemeinwesen gehören“, sagte sie wörtlich. Der Spot möchte für mehr öffentliche Ausgaben im Bildungsbereich Stimmung machen.

Kritiker sehen in Harris-Perrys Aussagen kollektivistische Ansätze. „Die Eingriffe in die Elternrechte hören nicht auf – von der Regierung Obama über die Hörsäle der Colleges bis zu den Nachrichtenstudios“, sagte Janice Crouse von der konservativen Frauenorganisation „Concerned Women for America“ gegenüber dem katholischen Nachrichtendienst CNS. Kinder sollten dem Einfluss der Eltern entzogen und von Lehrern, Fernsehsendern, Videospielen und anderen kulturellen Einflüssen ausgebildet werden, befürchtet sie.


Die Familie sei die ultimative private Institution und stünde deshalb allen kollektivistischen Bemühungen im Weg, schrieb der konservative Kommentator Rich Lowry. Wer in seine Familie investiert, brauche den Staat nicht und bevorzuge seine eigenen Kinder gegenüber anderen. Die Familie sei eine der Quellen der Ungleichheit, fuhr er fort. Wenn Eltern verheiratet blieben und sich um ihren Nachwuchs annehmen würden, hätten die Kinder ein gutes Los in der Lotterie des Lebens. „Dass die Familie so wesentlich für das Wohlergehen der Kinder ist, muss eine dauernde Quelle der Frustration für egalitäre Etatisten sein“, schrieb er wörtlich.

Um ihre Position zu verteidigen, bemühte Harris-Perry sogar die Lebensschutzbewegung, die sie „als überzeugte Befürworterin von reproduktiven Rechten“ sonst ablehnt. Die Lebensschützer seien doch davon überzeugt, dass die Gesellschaft Interesse an der Geburt der Kinder habe, unabhängig von den Interessen oder Bedürfnisse die Eltern, schrieb sie in ihrem Blog.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  2. US-Erzdiözese Portland ruft dieses Jahr zu noch größeren eucharistischen Prozessionen auf
  3. USA: Mörder eines Pastors fordert Todesstrafe für sich selbst
  4. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  5. US-Familien ziehen in Bundesstaaten, die von Republikanern regiert werden
  6. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  7. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  8. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  9. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  10. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  12. Leo XIV. möchte bei 'Alter Messe' 'konkrete und großzügige Lösungen'
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  15. Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz