Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

US-Fernsehsprecherin löst Kontroverse um Familie aus

13. April 2013 in Familie, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinder gehören dem Gemeinwesen, nicht ihren Eltern oder Familien, sagte eine US-Fernsehsprecherin in einem Werbespot.


New York (kath.net/LSN/jg)
Die amerikanische Nachrichtensprecherin Melissa Harris-Perry hat mit einem Werbespot für ihren Fernsehsender MSNBC viel Kritik ausgelöst. „Wir müssen uns von der Idee verabschieden, dass Kinder ihren Eltern oder ihren Familien gehören und erkennen, dass Kinder dem Gemeinwesen gehören“, sagte sie wörtlich. Der Spot möchte für mehr öffentliche Ausgaben im Bildungsbereich Stimmung machen.

Kritiker sehen in Harris-Perrys Aussagen kollektivistische Ansätze. „Die Eingriffe in die Elternrechte hören nicht auf – von der Regierung Obama über die Hörsäle der Colleges bis zu den Nachrichtenstudios“, sagte Janice Crouse von der konservativen Frauenorganisation „Concerned Women for America“ gegenüber dem katholischen Nachrichtendienst CNS. Kinder sollten dem Einfluss der Eltern entzogen und von Lehrern, Fernsehsendern, Videospielen und anderen kulturellen Einflüssen ausgebildet werden, befürchtet sie.


Die Familie sei die ultimative private Institution und stünde deshalb allen kollektivistischen Bemühungen im Weg, schrieb der konservative Kommentator Rich Lowry. Wer in seine Familie investiert, brauche den Staat nicht und bevorzuge seine eigenen Kinder gegenüber anderen. Die Familie sei eine der Quellen der Ungleichheit, fuhr er fort. Wenn Eltern verheiratet blieben und sich um ihren Nachwuchs annehmen würden, hätten die Kinder ein gutes Los in der Lotterie des Lebens. „Dass die Familie so wesentlich für das Wohlergehen der Kinder ist, muss eine dauernde Quelle der Frustration für egalitäre Etatisten sein“, schrieb er wörtlich.

Um ihre Position zu verteidigen, bemühte Harris-Perry sogar die Lebensschutzbewegung, die sie „als überzeugte Befürworterin von reproduktiven Rechten“ sonst ablehnt. Die Lebensschützer seien doch davon überzeugt, dass die Gesellschaft Interesse an der Geburt der Kinder habe, unabhängig von den Interessen oder Bedürfnisse die Eltern, schrieb sie in ihrem Blog.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  8. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  9. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  10. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz