Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  9. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  10. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  11. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  15. Leere der kirchlichen Lehre

US-Familien ziehen in Bundesstaaten, die von Republikanern regiert werden

5. März 2026 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die wichtigsten Gründe für diese Entwicklung sind bezahlbarer Wohnraum, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und mehr Freiheit.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
In den USA zeichnet sich eine deutliche demografische Verschiebung ab: Familien mit kleinen Kindern wandern zunehmend von demokratisch dominierten in republikanisch dominierte Bundesstaaten ab. Eine aktuelle Analyse des Institute for Family Studies (IFS) zeigt, dass diese Entwicklung besonders seit der COVID-Pandemie an Dynamik gewonnen hat und dass republikanisch regierte Staaten trotz sinkender Geburtenraten insgesamt mehr Kinder gewinnen – vor allem durch Zuzug.

Laut der IFS-Studie stieg die Zahl der unter 18-Jährigen in den Staaten, die 2024 für Donald Trump gestimmt haben, von 43,1 Millionen im Jahr 2019 auf 43,7 Millionen im Jahr 2024. In den Staaten, die für Kamala Harris votierten, sank hingegen die Zahl der unter Fünfjährigen von 8,2 Millionen auf 7,6 Millionen – ein Rückgang um 600.000 Kinder in nur fünf Jahren. Besonders dramatisch ist der Verlust in Kalifornien, das allein rund 290.000 Kinder unter fünf Jahren einbüßte.

Während die allgemeine Fertilitätsrate in den USA weiter sinkt, weisen republikanisch regierte Staaten nach wie vor höhere Geburtenraten auf als Staaten mit demokratischer Mehrheit. Doch der entscheidende Faktor für das Wachstum an Kindern in republikanisch regierten Staaten ist die Netto-Zuwanderung von Familien. Die fünf am schnellsten wachsenden Staaten – South Carolina, Idaho, North Carolina, Texas und Utah – werden allesamt von Republikanern regiert. Dagegen gehören vier der fünf Staaten mit Bevölkerungsrückgang zu den demokratischen Hochburgen (u. a. Vermont, Hawaii, New Mexico und Kalifornien).


Der Hauptgrund liegt laut Patrick T. Brown, Fellow am Ethics and Public Policy Center und Autor der IFS-Analyse, in der Bezahlbarkeit von Wohnraum. Staaten mit günstigeren Häusern und Wohnungen ziehen Eltern mit kleinen Kindern deutlich stärker an – und fast alle diese Staaten sind republikanisch regiert. Idaho, South Carolina, Florida, Tennessee und sogar Washington, D.C. verzeichneten in den letzten fünf Jahren einen Zuwachs von über 10 % bei verheirateten Paaren mit Kindern unter fünf Jahren. Im Gegensatz dazu verloren Kalifornien, New York und Illinois genau diese Familiengruppe.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Jobwachstum in vielen republikanisch geprägten Regionen, etwa in Städten wie Wilmington (North Carolina), Charlottesville (Virginia) oder Chattanooga (Tennessee). Es findet eine Art „große Umsortierung“ statt: Mittelständische Familien verlassen teure Metropolen wie New York oder San Francisco und ziehen in den Sun Belt (Gebiet südlich des 37. Breitengrades wie Texas, Louisiana oder Florida) oder in Vororte mit besserer Lebensqualität und niedrigeren Kosten.

Experten wie Matt Carpenter vom Family Research Council sehen in den Zahlen einen klaren Beleg dafür, dass demokratisch regierte Staaten durch hohe Steuern, hohe Regulierungsdichte und – nach ihrer Sicht – familienfeindliche Politik einen hohen Preis zahlen. „Das ist ein Weckruf für die anti-natalistische Linke in den blauen Staaten“, sagt Carpenter. Familien könnten in republikanisch regierten Staaten mit weniger Staatseinfluss, mehr Freiheit, günstigerem Wohnraum und oft besseren schulpolitischen Optionen ziehen.

Langfristig könnte diese Wanderung die politische Landkarte nachhaltig verändern: Jede abwandernde Familie nimmt nicht nur Steuerzahler und Wirtschaftskraft mit, sondern auch zukünftige Wähler. Nach der Volkszählung 2030 könnten republikanisch dominierte Staaten mehrere Sitze im Repräsentantenhaus und damit auch Stimmen im Wahlmänner-College hinzugewinnen – während demokratisch regierte Staaten entsprechend verlieren. Einige Prognosen sehen bereits jetzt einen möglichen Zuwachs von 10–11 Wahlmänner-Stimmen für traditionell republikanische Staaten.

Patrick T. Brown rät den wachsenden republikanisch regierten Staaten, sich nicht auszuruhen. Um attraktiv für Familien zu bleiben, sollten sie weiterhin Bauland freigeben, dichtere Bebauung in Städten und Vororten erlauben und familienpolitische Maßnahmen wie staatliche Kindergutschriften oder bezahlten Elternurlaub ausbauen.

Die Zahlen deuten darauf hin, dass amerikanische Familien zunehmend mit den Füßen abstimmen – und dass die familienfreundlichere Politik in republikanisch regierten Staaten offenbar ein entscheidender Standortfaktor geworden ist.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 5. März 2026 
 

Dürfte auch an den Coronamaßnahmen gelegen haben,

die unter linker Regentschaft* offenbar auch dort schärfer, willkürlicher und kinderfeindlicher ausgefallen sind
* Ja, selbstverständlich meine ich außer der "Ampel" auch die Merkel-CDU


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  2. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  5. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  6. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  7. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  8. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  9. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  10. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  4. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  5. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  6. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  7. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  8. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  9. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  10. Maria, die Mutter des Friedens
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  13. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  14. Vergebung kennt keine Grenze
  15. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz