Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

'Liebesgrüße' aus Freiburg - Zollitsch attackiert Müller!

6. März 2014 in Deutschland, 53 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In der Causa Tebartz-van Elst sagte Zollitsch zur Einschätzung des Kurienkardinals Müller: «Es wundert mich, dass der alte Satz von Wittgenstein: ‚Wovon man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen‘ nicht beachtet wird.»


Mannheim (kath.net/KNA/red) Der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, bedauert mit Blick auf den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, «dass dieser Einzelfall zu einem zentralen Thema geworden ist und die wirklich wichtigen Fragen überlagert». In einem Interview des «Mannheimer Morgen» (Donnerstag) sagte Zollitsch, der von der Bischofskonferenz erstellte Prüfbericht sei «eine gute Grundlage, damit die Bischofskongregation im Einvernehmen mit dem Papst gerecht entscheiden kann». Das konnte Zollitsch nach eigenem Bekunden «in Rom ausführlich mit der Kongregation besprechen».


Kritik übte Zollitsch am deutschen Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller. Nach dessen Einschätzung weist der Bericht Tebartz-van Elst keine Verfehlungen nach. Zollitsch äußerte dazu: «Es wundert mich, dass der alte Satz von Wittgenstein: ‚Wovon man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen‘ nicht beachtet wird.»

Auf die Frage, welchen Einfluss er auf die Entscheidung zu Tebartz habe, antwortete Zollitsch: «Der Heilige Vater kennt meine Meinung. Ich habe volles Vertrauen zu ihm, dass er die richtige Entscheidung treffen wird.» Zollitsch hatte am Rosenmontag den Prüfbericht zu den umstrittenen Bauprojekten im Bistum Limburg an den Präfekten der Bischofskongregation im Vatikan, Kardinal Marc Ouellet, ausgehändigt.

Der emeritierte Freiburger Erzbischof äußerte sich auch zu einer anderen Frage, in welcher er sich mit dem Glaubenspräfekten Müller überworfen hat. Angesprochen auf den „Widerspruch“ u.a. des Kurienkardinals auf die Sakramentenzulassung von verheirateten Geschiedenen sagte Zollitsch wörtlich: «Die Handreichung unseres Seelsorgeamtes versucht, die Praxis in den meisten deutschen Diözesen, in Österreich und im Elsass zu umschreiben. Dabei geht es auch darum, wie wir im Einzelfall danach suchen, wie wir die volle Gemeinschaft anbieten können. Kardinal Kasper denkt ebenso in diese Richtung und zeigt die theologischen Perspektiven. Dafür bin ich ihm dankbar.“ Zollitsch schloss mit dem Hinweis: „Mir wurde gesagt, Franziskus habe Kardinal Kaspers Vortrag sehr gelobt.»

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zollitsch

  1. Zollitsch liegt Limburger Prüfbericht noch nicht vor
  2. 'Nicht fortschrittlich, indem man ein menschliches Leben vernichtet'
  3. Warnung vor 'Schnellschüssen' in Limburg
  4. Es steht mir nicht zu, über den Bischof von Limburg zu urteilen!
  5. Zollitsch nennt Freiburger Handreichung einen «vorläufigen Impuls»
  6. Erzbischof Zollitsch zu Limburg: 'Wir sind alle betroffen'
  7. Rücktritt von Zollitsch - Zum apostolischen Administrator ernannt!
  8. Dürfen die Bischöfe sich in den Wahlkampf einmischen?
  9. Zollitsch: Die Kirche soll nicht so zentralistisch bleiben
  10. Ein Weg ohne Weltkirche?







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  5. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  8. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  9. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  10. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  11. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  12. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  13. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  14. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz