Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Papst pocht auf mehr Arbeitsplätze

5. Juli 2014 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus vor Arbeitern in Campobasso: Es gehört zur Menschenwürde, selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen zu können – Schutz des freien Sonntags


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat die Verantwortlichen in der Wirtschaft gemahnt, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Es gehöre zur Menschenwürde, selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen zu können, sagte Franziskus am Samstag vor Arbeitern in der italienischen Stadt Campobasso. "Wir können zur Caritas oder anderen Hilfsorganisationen gehen. Das Problem besteht nicht darin, Essen nach Hause zu tragen, sondern dass dies einem die Würde nimmt." Franziskus forderte gegen das Übel der Erwerbslosigkeit einen "Pakt für Arbeit" zwischen Unternehmern und Beschäftigten.


Die Rede war der Auftakt seines eintägigen Pastoralbesuchs in der mittelitalienischen Region Molise, die besonders von der landesweiten Wirtschaftskrise betroffen ist. Zuvor war der Papst mit dem Hubschrauber in der Regionalhauptstadt Campobasso gelandet. Zur Begrüßung berichteten ihm Arbeiter und ein Landwirt von ihren Zukunftssorgen und den Belastungen für sich und ihre Familien.

Franziskus pochte auf eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dies sei heute ein kritischer Punkt in der Arbeitswelt. "An ihm können wir die menschliche Qualität des Wirtschaftssystems, in dem wir leben, abmessen und bewerten."

Dazu zählt für Franziskus auch der Schutz des freien Sonntags. Das Menschliche müsse hier Vorrang vor dem Profit haben. Die Wirtschaft müsse sich fragen, ob die Möglichkeit der Sonntagsarbeit wirklich etwas mit Freiheit zu tun habe.

Nach dem Treffen fuhr der Papst im Papamobil weiter zu einem Platz im Zentrum der Stadt, um dort gemeinsam mit Tausenden Gläubigen eine Messe zu feiern. Außer Campobasso besucht er zwei weitere nahegelegene Orte. Dort trifft er unter anderem in einem Gefängnis mit Strafgefangenen sowie am Spätnachmittag mit Jugendlichen zusammen. Gegen 19.30 Uhr fliegt er mit dem Hubschrauber zurück in den Vatikan.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: (c) SIR



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Arbeit

  1. Stellenausschreibung nur für Christen vor EU-Gerichtshof
  2. Ghanas Bischöfe: Keine Faulheit im neuen Jahr
  3. Gröhe: Eine Million erhält weniger als 5 Euro Stundenlohn
  4. Vatikanzeitung würdigt Steve Jobs
  5. Wirtschaftsethik: Ohne Bindung an Gott wird Arbeit zum Fluch
  6. Bedeutung der Arbeit als 'Achse der Heiligung'
  7. Religiöse Grußformel ein Kündigungsgrund?
  8. Innere Ordnung schützt vor Burnout
  9. Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Grösse
  7. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  8. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  9. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  10. „Warum ich katholisch bin“
  11. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  12. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  13. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  14. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  15. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz