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‚Nur das authentische Wort Gottes führt zur Glückseligkeit’

4. Oktober 2014 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Wenn das göttliche Wort nach den Vorstellungen der heutigen Welt neu zusammengestellt wird, verlieren wir die Chance, Christus zu begegnen und die Glückseligkeit zu erfahren, die nur er geben kann, sagte Kardinal Gerhard Ludwig Müller.


Cordoba (kath.net/jg)
Wird das authentische Wort Gottes dekonstruiert, verlieren wir auch die wahre Glückseligkeit, die nur Christus geben kann. Das sagte Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, in einer Predigt Ende September in der spanischen Stadt Cordoba. Dies berichtet die Onlineausgabe des National Catholic Register.

„Wir können viel über Gott sprechen ohne zu glauben“, sagte Müller zu den Gläubigen in der Kathedrale von Cordoba. „Wir können das Evangelium und die Tradition ‚dekonstruieren’ und sie nach den Vorstellungen der heutigen Welt neu zusammenbauen, ihre Anforderungen leicht machen und sie an den brüchigen, oberflächlichen, unreifen und postmodernen Menschen anpasse“, fuhr er wörtlich fort.

Wenn wir uns aber „der Möglichkeit entziehen, unser Leben mit dem göttlichen Wort zu konfrontieren, verlieren wir auch die Chance, die wahre Glückseligkeit zu erfahren, die Christus bringt“, warnte der Kardinal. Christus sei nicht gekommen, um die Kreuze aus dem Leben der Menschen zu entfernen, sondern um „unsere Last leichter zu machen und uns zu ermutigen, stets den Willen Gottes zu tun“, fuhr er fort.

Wir begegnen Christus „auf der Straße die nach Ostern führt“, aber nicht in einer verwässerten Form von Christentum, die keine Anforderungen stellt, erklärte der Kardinal.


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Lesermeinungen

 Cyprianus 4. Oktober 2014 

@wandersmann

Über diese Frage habe ich auch schon oft nachgedacht. Ist das Kreuz nun als leicht oder als schwer zu bezeichnen? Und in welcher Beziehung? Ich denke dabei immer auch an die Stelle in der Apostelgeschichte, wo es um das Gesetz der Beschneidung geht: "Warum stellt ihr also jetzt Gott auf die Probe und legt den Jüngern ein Joch auf den Nacken, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten?" (Apg 15,10)
Angenommen, Jesus nennt die Last des Glaubens "sanft und leicht" gegenüber der Unmöglichkeit, die Last des Gesetzes zu tragen, dann könnte man umgekehrt die Last des Kreuzes gegenüber der Versuchung des Unglaubens eben doch als "schwer" bezeichnen.
Aber die Frage ist "schwer" zu beantworten ... die Wahrheit ist "schwer" zu erkennen und noch "schwerer" in der Erkenntnis festzuhalten.


1
 
 wandersmann 4. Oktober 2014 
 

Charles de Foucauld

"Christus sei nicht gekommen, um die Kreuze aus dem Leben der Menschen zu entfernen, sondern um „unsere Last leichter zu machen"

Ich bin eher der Meinung von CdF: Wir empfangen die Gnade nicht, damit das Kreuz leichter wird, sondern damit wir schwerere Kreuze tragen können.

Allerdings:
Mt 11,30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.


3
 

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