Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  9. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  10. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  11. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

‚Nur das authentische Wort Gottes führt zur Glückseligkeit’

4. Oktober 2014 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wenn das göttliche Wort nach den Vorstellungen der heutigen Welt neu zusammengestellt wird, verlieren wir die Chance, Christus zu begegnen und die Glückseligkeit zu erfahren, die nur er geben kann, sagte Kardinal Gerhard Ludwig Müller.


Cordoba (kath.net/jg)
Wird das authentische Wort Gottes dekonstruiert, verlieren wir auch die wahre Glückseligkeit, die nur Christus geben kann. Das sagte Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, in einer Predigt Ende September in der spanischen Stadt Cordoba. Dies berichtet die Onlineausgabe des National Catholic Register.


„Wir können viel über Gott sprechen ohne zu glauben“, sagte Müller zu den Gläubigen in der Kathedrale von Cordoba. „Wir können das Evangelium und die Tradition ‚dekonstruieren’ und sie nach den Vorstellungen der heutigen Welt neu zusammenbauen, ihre Anforderungen leicht machen und sie an den brüchigen, oberflächlichen, unreifen und postmodernen Menschen anpasse“, fuhr er wörtlich fort.

Wenn wir uns aber „der Möglichkeit entziehen, unser Leben mit dem göttlichen Wort zu konfrontieren, verlieren wir auch die Chance, die wahre Glückseligkeit zu erfahren, die Christus bringt“, warnte der Kardinal. Christus sei nicht gekommen, um die Kreuze aus dem Leben der Menschen zu entfernen, sondern um „unsere Last leichter zu machen und uns zu ermutigen, stets den Willen Gottes zu tun“, fuhr er fort.

Wir begegnen Christus „auf der Straße die nach Ostern führt“, aber nicht in einer verwässerten Form von Christentum, die keine Anforderungen stellt, erklärte der Kardinal.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Cyprianus 4. Oktober 2014 

@wandersmann

Über diese Frage habe ich auch schon oft nachgedacht. Ist das Kreuz nun als leicht oder als schwer zu bezeichnen? Und in welcher Beziehung? Ich denke dabei immer auch an die Stelle in der Apostelgeschichte, wo es um das Gesetz der Beschneidung geht: "Warum stellt ihr also jetzt Gott auf die Probe und legt den Jüngern ein Joch auf den Nacken, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten?" (Apg 15,10)
Angenommen, Jesus nennt die Last des Glaubens "sanft und leicht" gegenüber der Unmöglichkeit, die Last des Gesetzes zu tragen, dann könnte man umgekehrt die Last des Kreuzes gegenüber der Versuchung des Unglaubens eben doch als "schwer" bezeichnen.
Aber die Frage ist "schwer" zu beantworten ... die Wahrheit ist "schwer" zu erkennen und noch "schwerer" in der Erkenntnis festzuhalten.


1
 
 wandersmann 4. Oktober 2014 
 

Charles de Foucauld

"Christus sei nicht gekommen, um die Kreuze aus dem Leben der Menschen zu entfernen, sondern um „unsere Last leichter zu machen"

Ich bin eher der Meinung von CdF: Wir empfangen die Gnade nicht, damit das Kreuz leichter wird, sondern damit wir schwerere Kreuze tragen können.

Allerdings:
Mt 11,30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  2. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  3. Rekordjahr für Alpha-Glaubenskurse in Österreich
  4. Wird der katholische Kinohit „Sacré Cœur“ auch in deutscher Version kommen?
  5. Pater Dominikus Kraschl OFM: „Extra Christum nulla salus?“
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  8. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  9. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  10. US-Studie zeigt: Republikaner sind religiöser als Demokraten







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  14. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz