Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  4. "Vaccine Amen"
  5. Spanien am moralischen Abgrund
  6. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  10. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  11. Panik in Magdeburg
  12. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  13. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  14. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

Missbrauchsverdacht gegen Wiener Priester

14. November 2014 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzdiözese stellt Geistlichen als "Vorsichtsmaßnahme" bis zur Klärung dienstfrei


Wien (kath.net/KAP) Gegen einen in der Stadt Wien im Pfarrdienst tätigen Priester wird wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt. Laut einem Bericht auf derstandard.at soll es zu sexuellen Übergriffen auf einen Jugendlichen gekommen sein. Nina Bussek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, bestätigte am Mittwoch auf APA-Anfrage den Bericht. Dem Mann werde zudem vorgeworfen, kinderpornografisches Bildmaterial besessen zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung am Freitag vor einer Woche wurden mehrere Datenträger sichergestellt, die nun ausgewertet werden müssten, so Bussek.


Die Erzdiözese Wien hat dazu eine Erklärung auf ihrer Website veröffentlicht. Demnach wurde der Priester "als Vorsichtsmaßnahme" bis zur Klärung des Verdachts durch die staatlichen Behörden dienstfrei gestellt. Diese Dienstfreistellung sei keine Vorverurteilung. Damit entspreche man der Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz für Maßnahmen gegen Missbrauch und Gewalt, hielt die Erzdiözese fest. Man hoffe, dass sich in den staatlichen Ermittlungen letztendlich die Unbescholtenheit des Priesters erweisen wird und weise darauf hin, dass für ihn die Unschuldsvermutung gilt. Auch der Priester selbst weise alle Vorwürfe zurück.

Allen Betroffenen habe die Erzdiözese professionelle Begleitung angeboten, hieß es in der Erklärung. Die Pfarre werde während der Dienstfreistellung vom zuständigen Dechant und anderen Priestern betreut.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  15. November 2014 
 

In allen Berufen/Büros

gibt es in erheblicher Zahl solche
Verdächtigungen/Vorkommnisse. Kein Rechtsstaat ohne Anhörung des Beschuldigten und Feststellung der wirklichen Gewichtigkeit der Behauptungen.


5
 
 Ehrmann 14. November 2014 

Warum diese Öffentlichmachung?

In diesem Stand der Ermittlungen - die anscheinend noch garnicht wirklich begonnen haben - ist eine "stille Dispensierung" möglicherweise angezeigt.Die Bemerkung, es sei keine Vorverurteilung, ist jedoch völlig realitätsfremd. Denn allein die in diesem Artikel gemachten Angaben lassen zumindest die Pfarrangehörigen leicht erkennen, um wen es sich handelt. Und wenn dann die Untersuchungen negativ verlaufen -wer glaubt wirklich, daß nichts hängenbleibt? Barmherzigkeit, christlich-brüderliches Verhalten ? Ein Mensch, ein Priester ist kaputtgemacht. Cui bono?


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  2. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  3. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  4. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  5. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  6. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  7. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  8. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  9. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
  10. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  7. Panik in Magdeburg
  8. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  15. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz