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Vatikan erneut von Hackern attackiert

16. April 2015 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Via Twitter nannte sich ein «Turk Hack Team Herakles» verantwortlich für die Ausfälle. Man werde Angriffe auf die Server so lange fortsetzen, bis sich der Papst für seine Aussage über einen Völkermord an den Armeniern entschuldige.


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der Vatikan hat erneute technische Schwierigkeiten mit seinen Servern eingeräumt. Zu den Ursachen wollte sich das vatikanische Presseamt jedoch auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag nicht äußern. Es habe es sich nur um eine kleine Störung gehandelt, sagte ein Sprecher.


Das Portal www.vatican.va war am Mittwochnachmittag zeitweise wieder nicht erreichbar, nachdem bereits am Montag die vatikanischen Internetseiten blockiert waren. Via Twitter nannte sich ein «Turk Hack Team Herakles» verantwortlich für die Ausfälle. Man werde Angriffe auf die Server so lange fortsetzen, bis sich der Papst für seine Aussage über einen Völkermord an den Armeniern entschuldige.

Der Papst hatte am Sonntag die vor 100 Jahren verübten Massaker an Armeniern im Osmanischen Reich als Genozid bezeichnet. Die Türkei bestreitet offiziell, dass es sich um einen systematischen Völkermord handelte.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Annaelisa 16. April 2015 

Die Wahrheit darf nie verschwiegen werden

Auch wenn die Vatikanseiten gehackt werden, darf nicht nachgegeben werden. Was mit den Armeniern geschah war grenzenloses Unrecht. Ob man das als Völkermord bezeichnen will oder als Verfolgung der Christen, Mord bleibt Mord. Ob es Wenige sind oder Tausende, die ermordet werden, es ist systematische Verfolgung. Das darf nicht verschwiegen oder beschönigt werden. Ich bin sehr froh, dass der Papst klare Stellung bezogen hat! Es ist auch grenzenloses Unrecht, wenn in Afrika jetzt Christen verfolgt und umgebracht werden. Auch das darf nicht verschwiegen werden. "Ihr hl. Märtyrer bittet für uns, damit wir nicht schwach werden und immer die Wahrheit verkünden, auch wenn uns daraus Nachteile entstehen."


12
 
 M.Schn-Fl 16. April 2015 
 

Es wird wohl nicht sehr lange dauern,

bis die Türkei von vielen Seiten gehackt wird. Soll das etwa immer so weitergehen?
Nein!!!


3
 
 Smaragdos 16. April 2015 
 

Und wie wär's, wenn sich die Türkei für den Völkermord an den Armeniern entschuldigen würde?


19
 

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