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Dritter Akt: Als das Gay-Bild bei Radio Vatikan wieder verschwand

8. Juli 2015 in Kommentar, 28 Lesermeinungen
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Deutschsprachige Abteilung von Radio Vatikan bietet derzeit bei einem Gay-Artikel ein spannendes Sommertheater. Zum Hauptakteur entpuppt sich dabei P. Bernd Hagenkord, der in seinem Blog Kritiker als „krank“ bezeichnet. Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net)
Das Drehbuch im Sommertheater der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan rund um einen Homo-Artikel und ein merkwürdiges Bild ist durchaus spannend. Zuerst wird bei einem umstrittenen Artikel über das Lieblingsthema von gewissen Journalisten mit einem entsprechenden gekauften Bild einer Agentur bewusst provoziert. Dass es hier Reaktionen von Zuhörern und Lesern von Radio Vatikan geben würde, war so klar wie das Amen wie in der Kirche. Schnell hatte sich das einmalige Vorgehen auch im Vatikan selbst rumgesprochen. Es folgten Interventionen.

Akt 2 im Sommertheater: Der Artikel musste wieder runter, das Bild auch. Jetzt folgte eine Publikumsbeschimpfung durch Pater Bernd Hagenkord SJ, der wieder einmal auf seinem privaten Blog bei „Radio Vatikan“ Kirchenpolitik machen möchte. Nein, ein Skandal ist das Bild für P. Hagenkord keines. Immerhin gibt er zu, dass es „ vielleicht nicht allzu klug gewählt“ ist. Keine Frage: Es gibt sicherlich Bilder, die skandalöser sind und in Zeiten wie diesen regt so ein Bild, dass man fast täglich in verschiedensten Medien sieht, nur mehr bedingt auf. Da haben gläubige Katholiken wirklich größere und andere Sorgen.

Das Tragische ist aber trotzdem, dass Hagenkord mit seiner Agitation genau das Gegenteil von dem betreibt, was Papst Benedikt bei seiner bekannten Deutschland-Rede in Freiburg gefordert hat. Der Jesuitenpater betreibt nicht Entweltlichung sondern huldigt dem Weltgeist. Besonders bizarr ist die Rechtfertigung von Hagenkord in seinem Blog. Dort beschwert er sich über den Tonfall von Reaktionen. Zugegeben: Jeder weiß, dass hier manche schnell übers Ziel hinausschießen. „Es war der Tonfall, der uns überfiel und der mich überraschte“, schreibt der Chef der deutschsprachigen Abteilung dann und meint, dass einige Menschen da draußen „wirklich ganz übel fixiert“ sind und diese es nicht ertragen können, dass manche Menschen anders sind. Doch wer ist hier fixiert? Die Menschen, die sich über die offensichtliche dumme Provokation aufregen, oder katholische Journalisten, die hier etwas pushen möchten und bei ihrem Lieblingsthema „Homosexualität“ sich nicht an der Lehre der Kirche orientieren?

Zum Tonfall selber findet man in seinem Blog übrigens ein interessantes Phänomen. P. Hagenkord lässt ohne Probleme unter anderem folgende Zitate von Usern veröffentlichen: „Diese Leute sind einfach ein Fall für den Psychiater“ oder „Wer so widerlich gegen Homosexuelle etc. hetzt, hat ein Problem mit seiner eigenen Homosexualität.“ oder „Dieses rechtsradikale Gehetze wird sich nicht einfach so legen.“ Hagenkord meint dann in einer Antwort, dass er die Kritik zwar nicht als rechtsradikal einstufe. Aber zumindest „krank“ seien die Kritiker schon. Am Ende seines Blogbeitrags meint der Jesuitenpater dann, dass innerkirchlich der Ton rauer werde und dass man selber aber nicht dieses Spiel mitmachen möchte. Natürlich, aber als Kranker darf man Kritiker natürlich beschimpfen. Dazu sei nur auf ein Zitat von Hagenkord aus seinem Blog verwiesen: „Was das mit Nächstenliebe oder auch nur normalem zwischenmenschlichen Verhalten zu tun haben soll, entzieht sich mir.“

Unabhängig von diesem schlechten Sommertheater sollte man durchaus einmal einige Grundsatzfragen stellen. Wie ist es möglich, dass ein Jesuitenpater auf einer offiziellen Website des Vatikans seine Privatmeinung veröffentlichen und Katholiken, die übrigens durch den Kirchensteuerbeitrag die deutschsprachige Abteilung von Radio Vatikan mitfinanzieren, verunglimpfen darf? Denn der Blog von Hagenkord ist ein Unikum. So etwas gibt es bei keiner anderen Stelle des Vatikans. Hagenkord sollte sich besser früher als später daran erinnern, dass Radio Vatikan nicht dazu dient, persönliche Meinungen zu verbreiten, sondern aus dem Vatikan und über die Weltkirche zu berichten. Radio Vatikan hat in den verschiedensten Sprachabteilungen (auch in der deutschsprachigen!) großartige Journalisten, die sich für Papst und Kirche engagieren. Nur in so mancher Ecke bei der deutschsprachigen Abteilung ist offensichtlich ein Hund begraben. Was würde Papst Franziskus denken, wenn er derartiges sehen würde?

Wir befinden uns jetzt übrigens im 3. Akt des Sommertheaters. Der Artikel ist aktuell online, das Bild musste wieder entfernt werden. Was würde jetzt noch fehlen? Vielleicht die übliche Publikumsbeschimpfung durch Pater Hagenkord? Oder wie wärs zur Abwechslung einmal mit einem Mea Culpa?

Links:
- Beitrag von Pater Hagenkord im "Laudetur Jesus Christus. Radio Vatikan Blog"

- Der Radio-Vatikanartikel steht derzeit ohne das umstrittene Foto online: Moraltheologe: „Kirchliche Sexualmoral ist in Bewegung“

Foto oben (c) Radio Vatikan/Screenshot


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Lesermeinungen

 PBaldauf 9. Juli 2015 
 

Radio Vatican Blog
Wie kann der Pater kord nach Hagen
wohl eine solche ‘Keckkeit‘ wagen?
Der Blog, betitelt ‘…Vatican‘
bereitet er nicht ihm die Bahn?

Ich rate deshalb umzutiteln
um klare Botschaft zu vermitteln:
‘Blog von Pater Hagenkord‘
So stimmte Titel, Wort für Wort

- Doch setz ich hier nicht künstlich Grenzen:
Man könnte noch mit ‘Bernd‘ ergänzen -

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


6
 
 Cremarius 9. Juli 2015 

Das Gebaren des P. Hagenkord - Rückblick und Kritik

Einige Tage sind nun verstrichen und ich habe mir, sine ira et studio, noch einmal die entsprechenden Seiten angeschaut. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr verstören mich die Reaktionen des Urhebers. Bild/ Artikel wurden ins Internet gestellt und mancher fragte kritisch nach. Dieses Nachhaken scheint sodann der Anlass dafür gewesen zu sein, dass P. Hagenkord jedwede Contenance verlor und hart gegen Mitchristen austeilte. Der ein oder andere mag ihn ungebührlich angegangen sein. Ein Priester, der in der Nachfolge Jesu steht, sollte jedoch darüber erhaben sein und niemals vergessen, dass jeder Mensch ein Ebenbild Gottes sei und lieber einstecken denn austeilen (Wangen-Gleichnis). Kritiker als "krank" zu diffamieren, Kranke damit zu verhöhnen, auf seinem Blog Hetze und Pöbeleien zuzulassen, das ist eine Dimension an Verrohung, die ich mir zuvor nicht hätte vorstellen können. All das auf den Seiten des Vatikans, nicht des Boulevards. Das übertrifft sogar das Bild. Traurig, traurig.


15
 
 Fides Mariae 9. Juli 2015 
 

Moralisch vertretbar?

@FJansen: Hallo??? Mag ja sein, dass das ANSEHEN eines solchen Fotos moralisch vertretbar ist (wenn auch unerfreulich). Man sollte sich aber überlegen, WO dieses Foto zu finden ist - es ist nicht moralisch vertretbar, dass der Vatikan in seiner offiziellen Publikation ein Werbefoto (!) für Homosexualität postet.


9
 
 Diasporakatholik 9. Juli 2015 
 

@ElizaBerlin

Danke für Ihre Aufdeckung der Herkunft von "Suennerklaas" und Co.
Das von Ihnen benannte FGH ist also das offenbar berüchtigte "FreiGeisterHaus"!

Na, das trägt auf jeden Fall zur Geistererkennung, -einornung und - unterscheidung auf P. Hagenkord's sog. "Vatikan Blog" bei.

Einfach beschämend, dass so etwas möglich ist!


4
 
 FJansen 9. Juli 2015 
 

Übertriebene Reaktionen

Das Foto hat zwar eine leicht sexuelle, provokative Komponente, bleibt aber im Rahmen des moralisch Vertretbaren und ästhetisch Annehmbaren. Nicht wenige Malerarbeiten in Kirchen und Klöstern können als freizügiger gedeutet werden. Den Text sollte man im Vorfeld der Familiensynode als Auslotung von Betrachtungsweisen verstehen, die sich zwar nicht mit der bisherigen Lehre in Einklang bringen lassen, aber zum Nachdenken anregen wollen. Ich empfinde es als positiv, dass auch im Rahmen offizieller Foren der Kirche nicht jede Veröffentlichung gleich auf die Waagschale gelegt wird.


1
 
 Helena_WW 8. Juli 2015 
 

Frage an Herrn Hagenkord : Wie bewerten sie die wüsten Beschimpfungen denen Mütter ausgesetzt waren

die ihre Kinder selbst erziehen wollten anstatt sie als U3 Kleinstkinder in Krippen/Kitas zu stecken? Wie ist die Kampagne gegen diese Mütter und Väter und die ideologische Agenda Olaf Scholz SPD "Hoheit(staatliche) über die Kinderbetten zu erlangen", zu bewerten Wie bewerten sie die Hetze gegen Menschen (Demo für alle), die die merkwürdigen Bildungspläne BaWü kritisieren, die von einem Landesminister BaWü, also einer Demokratie mit wüsten Worten bedacht wurden ebenso von Personengruppen übel beschimpft und attakiert werden. Wie beurteilen sie die wüsten Beschimpfungen und medialen Agitationen gegen Menschen, die sich für Lebensschutz engagieren, Herr Hagenkord?
Komisch, da hört man nichts von ihnen oder ihren Gesinnungsgenossen in der Kirchenvertretung.


6
 
 wladimir 8. Juli 2015 
 

Beschämend und unwürdig II

der Rechtgläubigen,die ihrer Kirche noch vertrauen.Jesuitische Strategie,die sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter und offener vom Papst und dem Lehramt entfernt haben und den Verdächtigungen seit Anbeginn des Ordens wieder neue Nahrung verleihen,mit dem Endziel der totalen Hoheit über den Glauben und damit Auftauchen der Hydra des Bösen,die ihre Zeit gekommen sieht als erste Kohorte des Bösen das Terrain zu erkunden?Das wird nicht das Ende der bösen Überraschungen sein.


11
 
 wladimir 8. Juli 2015 
 

Schändlich und unwürdig I

Es ist schon merkwürdig,dass der auch bei RV vorhandene Programmdirektor bis zum heutigen Tag keine Veranlassung dazu sieht,diesem schändlichen und unwürdigen Treiben von Hagenkord ein Ende zu bereiten.Von der kirchlichen Lehre,die schon von den frühen Kirchenvätern über den Katechismus oder die Kongregation für das katholische Bildungswesen hin zur Theologie des Leibes von Johannes Paul II homosexuelle Handlungen immer als Sünde bezeichnet hat,deren Zuwiderhandlungen auch mit der Verweigerung des Sakraments der Eucharistie geahndet werden können,bis zur jesuitischen Neuinterpretation des Glaubens ist ein langer Weg.Wenn allerdings an der Fordham University in den USA,einer jesuitischen Einrichtung,der Dekan einem Lehrkörper(Mann)zur Verheiratung mit einem Mann gratuliert,und das durchaus durch die jesuitische Tradition begründet sind, offenbart sich doch das ganze Ausmass des Durchdringens der Kirche mit den Geistern der Verderbnis.Ein Schlag ins Gesicht


13
 
 nostra aetate 8. Juli 2015 
 

Ist manipulative Medienarbeit die Aufgabe von Radio-Vatikan?


4
 
 Toribio 8. Juli 2015 
 

Radio Vatikan u. das Bild: Bis einer weint!

Möchte auf den Beitrag des Bloggers Felix Honekamp hinweisen:

http://papsttreuerblog.de/2015/07/08/radio-vatikan-und-das-bild-bis-einer-weint/

Auszüge daraus: Das Thesenpapier von P. Lintner stelle eine krasse Überzeichnung der Ergebnisse des II. Vat. Konzils dar.
Zu den möglichen Absichten von RV schreibt er: "Hat man das Bild womöglich als Provokation ausgewählt, in Erwartung des konservativen Shitstorms, auf den man dann durch die Abwertung dieser Reaktionen verweisen kann? Nicht auszuschließen, Doppeldenk gibt es schließlich auf allen Seiten."
Er informiert auch darüber, wie das in der RV-Redaktion wohl abgelaufen sein mag... vermutlich bezieht er sich auf Aussagen von Pentin, der angeblich mit Pater H. telefoniert hat. Demnach hat die Wochenendredaktion aufgrund vieler Beschwerden den Beitrag am Samstag vom Netz genommen. Pater H., der am Montag nach Rom zurückgekehrt sei, hätte ihn dann wieder online gestellt, später aber das betreffende Bild von der Seite gelöscht.


6
 
 ElizaBerlin 8. Juli 2015 
 

@Gebetskreis

Der Episodenfisch hat sich verabschiedet, weil er bei dieser Diffamierung gläubiger Menschen nicht mehr mitmachen wollte. Es gibt da einen Kommentar von ihm in seinem Blog, wo er es erklärt. Daraufhin hat sich die Antifa-Truppe in das FGH zurückgezogen. Hetzt von dort aus weiter und versucht die Leute "fertigzumachen" in bewährter Manier. Die Kerntruppe besteht aus ca. 10 - 15 Leuten, die eigentlich vernachlässigbar sind. Jetzt haben sie den Blog von P.Hagenkord für sich entdeckt und er fühlt sich offensichtlich sehr geschmeichelt von dieser Linken Truppe beehrt und mit Beiträgen bedacht zu werden. Vielleicht spenden sie auch was für seinen Blog. Denn es ist schon sehr verdächtig, dass er Kommentare, die z.B. die Beiträge eines "Sünnerklaas" richtigstellen, zensiert und er dort aber ungehindert Leute denunzieren kann.


7
 
 Diasporakatholik 8. Juli 2015 
 

@Gebetskreis

Mir wäre es peinlich, wenn Leute wie "Suennerklaas" sich auf meinem blog herumtrieben.

Das scheint mir ein recht berüchtigter "Krampus" zu sein, vor dem wir schon als Kinder gewarnt wurden...


9
 
 Helena_WW 8. Juli 2015 
 

Verstehe das nicht, besteht für das Radio Vatikan nicht die Pflicht, neutral, sachlich objektiv

Nachrichten und Informationen des Vatikan und der römisch katholischen Kirche an ihre Zuhörer und Leser in der Weltkirche weiterzugeben? Warum läuft dann da als Programm das Meinungsbüro von SJ Hagendorn mit Stimmungsmache Blog? Ist er als Mitarbeiter des Radio Vatikan und Kirchenangestellter im Vatikan nicht vergleichbar zu betrachten wie ein Beamter einer Bundesbehörde der Bundesregierung ? Man stelle sich einmal vor ein Mitarbeiter, zudem führender Mitarbeiter einer Bundes Behörde der Bundes Regierung Deutschland, die für Bürgerinformationen der Regierung an die Bürger zuständig ist, würde in einer solchen Position seine Themen/Meinungen+ Blog mit Stimmungsmache publizieren. Was wären die Konsequenzen, wenn es sich nicht um eine Bananenrepublik handelt ?


12
 
 Christa 8. Juli 2015 

Bravo Herr Noe für diesen Beitrag!

Ich gehöre zu den von Herrn Pater Hagenkord und seinem Gefolge beschimpften kranken, fundamentalistischen Katholiken.

Ich bin stolz darauf einer Kirche anzugehören, die sich nicht dem Zeitgeist beugt und da wird auch ein "moderner" Jesuitenpater nichts daran ändern. Ihm wäre angeraten sich an den Gründer seines Ordens zu erinnern. DEMUT ist angesagt, vielleicht käme dann ein mea culpa bei ihm zustande.

Für mich ist Herr Hagenkord als Leiter von Radio Vatikan untragbar.


13
 
 Gebetskreis 8. Juli 2015 

@Eliza

der "suennerklaas" hat sicher wenig zu tun und treibt sich viell. deswg auf P. Hagenkord`s blog rum. bis 2013 war er jedenfalls in einem rel. unverschämten kath.net-watchblog, der seitdem keine weiteren EInträge mehr hat.
in den Semesterferien kann man halt ausgiebiger kommentieren.


5
 
 Waldi 8. Juli 2015 
 

Was ist aus der SJ nur geworden???

Ich hatte für die Jesuiten, die in den Jahren nach Kriegsende zu Weihnachten in unserer Pfarrei Missionswochen hielten, immer große Bewunderung und Sympathie empfunden. Ihre wortgewaltigen Predigten gingen mir schon als Kind unter die Haut, ich habe sie bis heute nicht vergessen. Dieses Bild hat sich im Laufe der Jahre zusehends verdüstert! Besonders dort, wo Jesuiten als Führungspersonen auftreten, haben sie in den letzten Jahren ihrem Ruf und der kath. Kirche, mehr geschadet als genutzt! P. Bernd Hagenkord ist wieder ein untrügliches Beispiel dafür! Wo einfache Katholiken ihre Hirten und Würdenträger ermahnen müssen, gemäß der kath. Kirchenlehre ihrer missionarischen Verpflichtung nachzukommen, und sich nicht dem Zeitgeist anzubiedern, da ist doch was faul, und zwar so gewaltig, dass es zum Himmel stinkt! Machen wir uns nichts vor! Die innerkirchliche Krise, die den ganzen Klerus durchzieht, ist heute viel verheerender, als wir es uns vorzustellen vermögen!


17
 
 ElizaBerlin 8. Juli 2015 
 

Linke Hetzkommentare sind gewollt

Bezeichnend ist auch, dass die linken Denunzianten aus dem FGH sich bei PHagenkord derzeit austoben. Zwei treten dort mit den gleichen Namen und auch mit der gleichen Hetze (die mit dem Thema an sich nichts zu tun haben). Mehrere Richtigstellungen (z.B. der Hinweis, dass auch der Kommentator Sünnerklaas, der andere wg. Nutzung nich gekennzeichneter Bilder dort denunziert, selbst jahrelang einen Avatar von Wikimedia commons (CC-Lizenz) nutzte, ohne den Urheber anzugeben, wurde hat ihn nicht interessiert) und Links auf das FGH wurden von PHagenkord ignoriert und Kommentare nicht veröffentlicht. Es steht also genau das dort, was er dort haben will. Und es schreiben genau die Leute dort, die er dort haben will: Atheisten und Antifa-Sympathisanten. Und ich bin froh, dass ich 2009 die Spenden an die Jesuitenkirche in Muc. eingestellt habe.


14
 
 padre14.9. 8. Juli 2015 

Denn der Blog von Hagenkord ist ein Unikum.

dieser Blog sollte als private Meinung von P.Hagenkord gekennzeichnet werden. Der Name Radio Vatikan Blog ist falsch.
Oder es sollten im Blog unter diesem Namen, auch andere gute ( internationale )Journalisten schreiben. Das ist wirklich ein Unikum, ???!!!


9
 
 Diasporakatholik 8. Juli 2015 
 

"Seid wachsam!"

So werden wir vom HERRN allzeit gemahnt.
Christen brauchen nicht zwingend blöd zu sein und sich alles vorsetzen zu lassen, um es irgendwie zu verharmlosen und zu entschuldigen.
Es ist eine gängige Taktik gerade auch der innerkirchlichen Irrlehrer, immer wieder mehr oder weniger subtil auszuloten, wo denn die "Schmerzgrenzen" sind und "wider den Stachel zu löcken".
Genauso ordne ich den Artikel und das betr. Bild sowie die durch P. Hagenkord an seinen Kritikern vollzogenen Maßregelungen ein.
So wird von dieser Seite versucht, den Glauben zu verändern - und sei es nur in kleinsten Schritten und allmählich!
Deshalb Dank an solche Sachen aufdeckende Portale wie kath.net und an alle wachsamen Postern, die hierzu ihre Meinung schreiben und sie oftmals mit Argumenten aus der Hl. Schrift etc. untermauern.
Das ist GANZ WICHTIG, auch wenn sich manch einer von uns - eingeredet vom Zeitgeist - zeitweilig wie Don Quichote fühlen mag, der gegen Windmühlen kämpfte.


18
 
 Toribio 8. Juli 2015 
 

Die wirklich Fixierten: Kath. Ordensleute, die...

... hier gezielt die neue Beziehungsethik der Herren Lintner und Hilpert pushen wollten und uns klar gezeigt haben, dass sie nicht mehr länger gewillt sind, bei ihrem Lieblingsthema "Homosexualität" sich an die Lehre der Kirche zu halten!
'AlbinoL' hat das Ganze im vorhergehenden Thread gut zusammengefasst: "Es wird mal wieder eine bestimmte Sichtweise transportiert... jene Sichtweise der Teilnehmer des Geheimtreffens in Rom und auch Hagenkord war unter diesen Teilnehmern."
Mehr noch: Hagenkord war sogar der Moderator dieses Geheimtreffens!
'AlbinoL' hat die "Theologie der Liebe" ins Spiel gebracht... dahinter steckt das Bemühen um einen Perspektivenwechsel in der Beurteilung der Homosexualität... man sagt, die praktizierte Homosexualität sei eine Form des Liebens u. ist der Überzeugung, damit alle naturrechtlichen Überlegungen außer Acht lassen zu können. Damit glaubt man die bisherige kath. Sexualmoral aushebeln u. der heutigen Lebenswirklichkeit anpassen zu können.
Schaurig!


17
 
 Smaragdos 8. Juli 2015 
 

Am besten wär's, wenn Pater Hagenkord nun den Hut nehmen würde. Dann wäre dieses Trauerspiel elegant beendet.


16
 
 Cremarius 8. Juli 2015 

Fragen über Fragen

War Jesus auch "ganz übel fixiert", als er die Ehebrecherin ermahnte, künftig nicht mehr zu sündigen?
Konnte er es "einfach nicht ertragen", dass "andere Menschen anders seien", also auch außerhalb der Ehe ein "Abenteuer" suchten?
Waren Moses und Paulus "krank", gar "rechtsradikal", weil sie sich gegen die Homosexualität aussprachen?
Was ist mit dem Katechismus, der Homosexualität als "schlimme Abirrung" bezeichnet (2357) und Betroffene zur Keuschheit aufruft?
In 2354 setzt der Katechismus sich übrigens mit Pornographie auseinander, die die Keuschheit verletze und eine schwere Verfehlung darstelle. Das gezeigte Photo könnte durchaus unter diese Definition fallen, dann wäre es wohl eine weitere "Provokation": Steht/ stand über dem Bilde doch geschrieben "Radio Vatikan - Die Stimme des Papstes".
Ein derartiges Niveau hätte man von der Bild-Zeitung et alt. erwartet, nicht indes von kirchlichen Medien. Sehr enttäuschend. Sex sells? Von wegen, sich mit der Welt nicht gemein machen.


21
 
 aragorn1 8. Juli 2015 
 

P. Hagenkord, wie lässt sich das vereinbaren?

Wie können Sie als Priester in der Predigt von Nächstenliebe sprechen und gleichzeitig jemanden der eine andere Meinung hat (wenngleich sich diese mit dem Lehramt deckt) als krank bezeichnen?

Wie können Sie als offizieller Vertreter der vatikanischen Medien Dinge publizieren, die der Kirche schaden?

P. Hagenkord, Sie sind offenbar nicht der richtige Mann auf dieser wichtigen Stelle - treten sie zurück!


21
 
 Held der Arbeit 8. Juli 2015 

Watschn an Familien zu verteilen,

gehört doch heute zum guten Ton. Da wundert mich nichts mehr. Zu fordern, dass Ungleiches gleich behandelt und damit diskriminiert wird, ist selbstverständlich, denn Familien sind in den Augen jener, die den Marsch durch die Institutionen angetreten sind, eh nur ein kutlturelles Konstrukt, das dekonstruiert werden sollte um den Weg in das neue Utopia zu ebnen, mit sexueller Früherziehung und 24-Stunden-Krippen.
Nett wäre gewesen, mal das Bild einer kinderreichen Familie zu zeigen mit einem entsprechenden Artikel dazu, in dem Sinnne, Familien sind Keimzelle sind Hauskirche, wer Familien diskriminiert, zerstört die Gesellschaft an ihrer Wurzel und den christlichen Glauben gleich mit. Aber das wäre wohl zu familienfreundlich gedacht, stattdessen wird mal wieder die Änderung der Sexualmoral beschworen und ein lesbisches Paar beim Zungenkuss abgebildet. Rolltreppe abwärts.


11
 
 Stefan Fleischer 8. Juli 2015 

Wenn ich mich richtig erinnere

wusste schon der Heilig Ignatius von Loyola :
"Intelligenz ohne Demut ist brandgefährlich!"


12
 
 Fides Mariae 8. Juli 2015 
 

Ist manipulative Medienarbeit die Aufgabe von Radio Vatican?

Applaus für das Engagement von kath.net. Der Artikel ist fragwürdig genug - da muss nicht noch als Steigerung ein einschlägiges Foto dazu:
Originalzitat: "Auf der Ebene der konkreten sexualethischen Normen habe sich trotz dieses Wandels zum Positiven in der katholischen Kirche allerdings kaum etwas verändert, schrieb Lintner." Die Verwendung des Ausdrucks "Wandels zum Positiven", dem das Wort "allerdings" entgegengesetzt wird, impliziert, dass eine Veränderung der "konkreten sexualethischen Normen" wünschenswert wäre. Diese Formulierung ist ein Trick aus dem Arsenal manipulativer Medienarbeit, wie wir sie in den weltlichen Medien seit einigen Jahren erleben. Für Radio Vatican finde ich das in höchstem Maße unpassend und unwürdig. Was ist falsch an den "konkreten sexualethischen Normen" in puncto Sexualität? Wer sich das ehrlich fragt, kann nur antworten: Nichts - die Kirche predigt die Gebote, gemäß ihrem Auftrag.
Wer solche Freunde als Journalisten hat, braucht keine Feinde mehr.


23
 
 SpatzInDerHand 8. Juli 2015 

Pater Hagenkord, da Sie hier bei uns offenbar mitlesen,

möchte ich auf ein paar Dinge aufmerksam machen.
1.) Der von Ihnen kritiserte Tonfall war kein Tonfall von kath.net, auch nicht von uns Lesern. Wo Sie das aufgeschnappt haben, was Sie zitieren, ist mir schleierhaft - auf ehrenwerten Seiten wohl eher weniger.
2.) Sie schreiben sehr richtig: "Worte haben Wirklichkeit". Ich kann Sie in dieser Erkenntnis nur unterstützen. Sie gilt auch für den ursprünglichen Artikel, den Sie jetzt wieder veröffentlicht haben. Übrigens: Auch Bilder haben Wirklichkeit - auch die von Radio Vatikan veröffentlichten!
3.) Mich stört eklatant Ihre Art, die Tonlage anderer zu kritisieren und sich dabei gutmenschlich-wohlwollend zu fühlen. Es ist in keiner Weise so, dass man auf Ihrer Seite des kirchlichen Grabens zimperlich in der Wortwahl wäre. Wenn Sie mal kurz in lehramtstreue kath. Schuhe schlupfen wollten, bekämen Sie das sehr schnell und sehr direkt zu spüren - herzliche Einladung, hier mal Ihre Augen z


17
 
 AlbinoL 8. Juli 2015 

Gleichzeitig eine riesen Empörungswelle auf kath.net für nix und wieder nix

man kann es eben auch übertreiben.
Gleichzeitig hatte Radio Vatikan bzw. der Hagenkord Blog wohl einen Klickrekord was dann doch eher für Verbreitung sorgt...


4
 

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