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Kardinal Burke: ‚Bleibt treu!’

17. September 2015 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
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Was sollen Katholiken tun, wenn die Bischofssynode zur Familie eine ‚merkwürdige Wendung’ nimmt? Kardinal Burke antwortete auf diese Frage mit zwei Worten: ‚Bleibt treu!’


St. Louis (kath.net/LSN/jg)
„Bleibt treu!“ empfiehlt Raymond Kardinal Burke den Gläubigen, falls die Bischofssynode eine „merkwürdige Wendung“ nehmen sollte. Burke hielt am 13. September einen Vortrag vor dem Laienapostolat „Credo of the Catholic Laity“ in St. Louis (US-Bundesstaat Missouri). Anschließend wurde ihm aus dem Publikum die Frage gestellt, was die Katholiken tun sollten, wenn die Bischofssynode zur Familie einen unerwarteten Verlauf nehmen sollte. Die Antwort des Kardinals wurde mit viel Applaus bedacht.


In seinem Vortrag betonte Burke unter anderem, dass das göttliche Gesetz hinsichtlich Ehe und Keuschheit heute gerne als „Ideal“ dargestellt werde, das nur für Menschen mit großer Heiligkeit erreichbar sei. Dies wecke falsche Vorstellungen von „Barmherzigkeit“, denen zufolge Katholiken in irregulären Situationen Zugang zu den Sakramenten erhalten sollten, weil es für sie – zumindest in ihrer gegenwärtigen Lage – unmöglich sei, das „Ideal“ der Keuschheit zu leben.

Die Heilige Schrift und die Kirche hingegen würden lehren, dass Gottes Gnade groß genug sei, Versuchungen zu widerstehen und die Gebote zu halten, wenn sich die Gläubigen in Demut und Vertrauen an Gott wenden würden, sagte Kardinal Burke.


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Lesermeinungen

 Paddel 17. September 2015 

@Suarez

Ich habe bei Kardinal Sarah nicht den Eindruck, dass er dem Papst mißtraut. Da empfinde ich schon einen Unterschied zu Burke.
Jedenfalls lese ich Sarah lieber als Burke.
Ich sehe eher die Gefahr einer Spaltung z.B. hier in Deutschland innerhalb der Kirche.


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 GKC 17. September 2015 
 

Machen wir uns nichts vor,

es ist auf jeden Fall an der Zeit, den Zustand der Rettungsboote zu inspizieren, und sich auf alles Denkbare vorzubereiten.


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 Theodor69 17. September 2015 
 

@Stanley

Wollen Sie mit Ihrem Posting sagen, dass die Piusbruderschaft den wahren katholischen Glauben hat - im Gegensatz zur röm.kath. Kirche? Oder anders ausgedrückt: Die katholische Kirche hat sich eigentlich abgespaltet? Wenn dem so sei, dann hoffe ich, dass dies nur Ihre Meinung ist und nicht die vom Kardinal.


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 huegel76 17. September 2015 

Ergänzung zu @Stanley

Im Original sagte Burke "Stay faithful", da kommt der Glaubensaspekt im Englischen besser zur Geltung im Sinne von "gläubig", "glaubenstreu".


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 Stanley 17. September 2015 
 

Bleibt treu!

Kardinal Burke hat nicht gesagt: bleibt dem Papst treu, wenn unter seinem Vorsitz (und damit in seiner Verantwortung) die Familiensynode eine "merkwürdige Wendung" nimmt.

"Bleibt treu" in dieser Formulierung bedeutet 'bleibt der traditionellen Lehre treu'.

An diesen Grundsatz halten sich ja die traditionellen Priestergemeinschaften!

Danke Kardinal Burke!


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 Alois Fuchs 17. September 2015 
 

Bleib treu

Der Gag ist, dass niemand die Unauflöslichkeit der Ehe anzweifelt, "sondern nur..."
Mit der Theologie der Ehe ist es schlecht bestellt. Durch Canones läßt sich das nicht ersetzen.
Sie könnten sogar nach Hinten los gehen. Viele meinen, wenn die Kirche den Kommunionempfang für Gechieden.. zuließe würde die Kirche die Verantwortung übernehmen dafür, dass sie sich nicht Paulis zuvor selber prüfen müssten..


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 Ottaviani 17. September 2015 

auch wenn man das hier nicht gern hört

wem soll man treu bleibemn den Beschlüssen einer merkwürdigen Synode die der Papst dann approbiert der jetzt geltenden Lehre die Aussage von Eminenz läßt sich in jede Richtung interpretieren


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 Matthäus 17. September 2015 

@Gandalf

Zustimmung ohne wenn und aber!


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 Theodor69 17. September 2015 
 

Diese "wenn, dann - Diskussionen" finde ich nicht wirklich sinnvoll

Warten wir die Synode einmal ab und schauen, was dann wirklich herauskommt. Möchte mir auch dann nicht zu viel anmaßen und behaupten: Das Ergebnis ist gut (=der Hl. Geist hat gewirkt) oder das Ergebnis ist nicht gut (=der Hl. Geist hat zu wenig gewirkt). Bis zur Synode würde ich mir sehr wünschen, das alle Würdenträger, ob sie nun Kasper oder Burke heißen, nicht zu viel in den Medien reden täten.


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 Stephaninus 17. September 2015 
 

Kann es diesen Fall den überhaupt geben

Wenn der Papst und die Bischöfe wirklich diesen Weg beschreiten sollten, den Kardinal Burke, so ich seine Antwort richtig verstehe, als Möglichkeit nicht ausschliesst, wäre dann die katholische Kirche überhaupt noch existent?


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 Gandalf 17. September 2015 

YES!

So ist es! Amen ohne WENN und ABER. Ab sofort an alle: Sturmgebet für die Synode, der Hl. Geist hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden ;-)


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 Suarez 17. September 2015 

Liebe Paddel, leider sind die Gefahren eines sich ausbreitenden Relativismus nicht zu übersehen

Wo schon der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre vor der Gefahr eines Schismas warnt, weil Kräfte in der Kirche die Lehre zu dekonstruieren suchten, dann muss man einfach von einer ernsten Krise in der Kirche sprechen. Natürlich ist eine solche Situation für viele eine schwere Belastung, der man sich nicht selten dadurch zu entziehen sucht, indem man die Gefahr nicht als solche wahrzunehmen versucht. Das gelingt aber nur vordergründig. Wie tief die Sorge selbst bei völlig glaubensfesten Bischöfen mittlerweile ist, zeigt sich an den Aussagen von Robert Kardinal Sarah (http://www.kath.net/news/52065.)

Ich kann und will mir natürlich auch nicht vorstellen, dass Papst Franziskus einem Relativismus der Ehelehre Raum gibt, das wäre in der Tat verheerend. Gleichwohl merkt man, dass gerade aus Deutschland ein erheblicher Druck auf den Papst ausgeübt wird, auch hinsichtlich der Übernahme bestimmter Gender-Positionen, wie Akzeptanz gelebter Homosexualität.


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 Kleine Blume 17. September 2015 
 

‚Bleibt treu!’

Ein sehr guter Rat, wenn einen so manches in der Kirche verwirrt!

"Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit." (Hebr 13,8)

Vergelt's Gott, Kardinal Burke!


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 Karlmaria 17. September 2015 

Da gibt es den 1.Kor 10,13

Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen könnt. Darauf hat sich auch das Konzil von Trient bezogen im Zusammenhang dass es nicht unmöglich ist den Zölibat zu leben. Im Vaterunser steckt diese Bitte schon drin!


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 Paddel 17. September 2015 

Vertrauen?

Die Intention von Kardinal Burke ist so gut, ich wünschte mir aber ein wenig mehr Vertrauen in den Hl. Vater, auch von manchen Gläubigen.


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