Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

USA: Abtreibungsklinik verkauft Baby-Gehirne an Uni für Schülercamp

6. Juli 2016 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Untersuchungsausschuss: Handel mit Körperteilen hat erschreckendes Ausmaß - Aus den Unterlagen des Ausschusses gehen Details über die sezierten abgetriebenen Kinder hervor, es waren bsp. Zwillinge mit Klumpfüßen und eines mit Downsyndrom gewesen


Washington (kath.net/idea) Eine Abtreibungsklinik im US-Bundesstaat Texas hat möglicherweise Gehirne und weitere Körperteile abgetriebener Kinder für ein Schüler-Sommercamp der Universität von Neu Mexico in Albuquerque zur Verfügung gestellt. Das geht aus dem Bericht eines Untersuchungsausschusses des Kongresses (Washington) über die Abtreibungsindustrie in den USA hervor. Laut den Unterlagen hat das Universitätspersonal komplette Gehirne im guten Zustand von der Klinik „Southwestern Women’s Options“ mit Sitz in Dallas angefragt. Der Ausschuss ist der Meinung, dass die Universität und die Klinik Bundesrecht gebrochen haben. Es sei eine Straftat, aus dem Verkauf von Körperteilen abgetriebener Babys Gewinn zu erzielen. In einem Brief informierte er den Generalstaatsanwalt von Neu Mexico, Hector H. Balderas (Santa Fe), über seine Ergebnisse. Während in dem Dokument nicht weiter ausgeführt wird, an welche Zielgruppe sich das Sommercamp richtete, äußert die Lebensschutzorganisation „Live Action“ die Vermutung, dass es sich um ein Angebot des gesundheitswissenschaftlichen Zentrums der Universität für Schüler gehandelt haben könnte, die sich für ein naturwissenschaftliches Studium interessieren. Zum Angebot habe auch das Zerlegen von verschiedenen Proben im Labor gehört. Aus den Unterlagen des Ausschusses gehen Details über die sezierten abgetriebenen Kindern hervor. So seien darunter beispielsweise Zwillinge mit Klumpfüßen oder eines mit Downsyndrom gewesen. Der Untersuchungsausschuss befasst sich vor allem mit dem Handel beim größten Abtreibungsanbieter des Landes, Planned Parenthood (Geplante Elternschaft). Man sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Handel mit Körperteilen getöteter ungeborener Kinder ein weit erschreckenderes Ausmaß habe als bisher angenommen. Insbesondere Gehirne, Arme, Beine und Hautgewebe zählten zu den gefragtesten Körperteilen, teilte das Gremium mit.


Sieben Bundesstaaten erlauben Abtreibungen bis zur Geburt

Planned Parenthood war im vergangenen Jahr in die Kritik geraten. Anlass waren Äußerungen der Direktorin für medizinische Dienstleistungen der Organisation, Deborah Nucatola (Los Angeles). In einem Video, das von Lebensschutzaktivisten des Zentrums für medizinischen Fortschritts mit versteckter Kamera und unter falscher Identität gedreht wurde, erklärt sie, wie Planned Parenthood die Organe abgetriebener Kinder verkauft: „Gestern haben zum ersten Mal Leute wegen einer Lunge angefragt“, sagte sie ihren Gesprächspartnern. Die größte Nachfrage gebe es nach unteren Extremitäten. „Keine Ahnung, was die dann damit machen“, fügte Nucatola hinzu. Die Abnehmer – meist größere Forschungseinrichtungen – verwenden das Gewebematerial für die Stammzellforschung. In sieben von 50 Bundesstaaten der USA sind Abtreibungen bis zur Geburt erlaubt. Die restlichen Staaten kennen unterschiedliche zeitliche Beschränkungen, die von der 20. bis zur 28. Woche, bzw. bis zur Lebensfähigkeit des Fötus außerhalb des Mutterleibes reichen. Planned Parenthood weist die Anschuldigungen zurück, mit den Leichtenteilen von abgetriebenen Föten Geld verdient zu haben. Es handle sich um Gewebespenden ohne finanzielle Vorteile.

Hillary Clinton: Eine „gute Sache“

Das Thema wird auch in der Politik diskutiert. Dass Planned Parenthood auf Vorbestellung Körperteile abgetriebener Föten verkaufte, bezeichnete die Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Hillary Clinton, unlängst als eine „gute Sache“. Die Abtreibungsbefürworterin nannte den Versuch von Lebensschützern, Planned Parenthood staatliche Subventionen zu entziehen, nach Informationen der Online-Nachrichtenagentur „LifeNews.com“ ferner „grausam“. Die Organisation sei für viele Frauen „die erste und letzte Anlaufstelle für medizinische Versorgung“.

Das Unternehmen erhält derzeit umgerechnet etwa 450 Millionen Euro pro Jahr aus öffentlichen Mitteln. Nach eigenen Angaben machen Abtreibungen nur drei Prozent der Dienstleistungen aus. Planned Parenthood ist in den Bereichen Sexualmedizin, Gynäkologie und Familienplanung tätig.

Planned Parenthood - VIDEO Nummer 5 veröffentlicht! MUST SEE!



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  8. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  9. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  10. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  6. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  7. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  8. „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue…“
  9. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  10. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  11. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  14. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  15. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz