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Pakistan: Christen wehren sich gegen wachsenden Terror

12. August 2003 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Eine achtköpfige Kommission unter Leitung des Bischofs von Faisalabad soll den Mord an Pfarrer George Ibrahim aufklären, berichtet "Kirche in Not".


Pakistan (www.kath.net / KIN) In Pakistan haben Christen wieder gegen die Untätigkeit der Polizei nach dem Mord an dem katholischen Priester George Ibrahim protestiert. Das berichtet das internationale katholische Hilfswerk "Kirche inNot/ Ostpriesterhilfe" unter Berufung auf die "Pakistan Christian Post" vom 11. August. PfarrerIbrahim war am 4. Juli in Renal im Bundesstaat Punjab ermordet worden. Die Zeitung meldet den Angaben zufolge, dass Ende Juli etwa dreitausend Christen auf einer Kundgebung in Hyderabad die "zunehmenden terroristischen Vorfälle" gegen die pakistanischen Christen angeprangert hätten.

Die Kundgebung sei von der katholischen Nationalen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden, der Pakistanischen Kommission für Menschenrechte und weiteren Organisationen veranstaltet worden. Mehrere Redner hätten an Ereignisse der letzten Zeit erinnert, darunter die Ermordung von sieben Mitarbeitern derNationalen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in Karachi. Das sei der schlimmste terroristische Anschlag in der Geschichte Pakistans gewesen. Terrorismus, Plünderung, Demütigungen, Morde und die Bombardierungreligiöser Orte seien mittlerweile an der Tagesordnung.

Die ganze Nation klage über diese terroristischen Akte. Die Vorfälle hätten die Intoleranz und diereligiösen Vorurteile aufgedeckt, die in der pakistanischen Gesellschaft herrschen. DieRedner hätten an die pakistanische Regierung appelliert, für den Schutz der Bürgerzu sorgen und diejenigen zu verhaften, die Nation und Land beschädigen. Inzwischen hat Punjabs Ministerpräsident Pervez Elahi laut "Kirche in Not" eine achtköpfige Kommission gebildet, die den Mord an Pfarrer Ibrahim untersuchen soll. Sie werde vom Bischof von Faisalabad, Joseph Coutts, geleitet. Der Ministerpräsident habe den Mitgliedern des Komitees versichert, dass Polizeibeamte vom Dienstsuspendiert würden, falls sie den Fall nachlässig bearbeiten.



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