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Österreichische Bischofskonferenz stellt klar

6. April 2018 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
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ÖBK-Pressesprecher Wuthe: „Seitens der Österreichischen Bischofskonferenz ist mir kein Beschluss im Hinblick auf den Kommunionempfang von evangelischen Ehepartnern bekannt“


Wien (kath.net)
Die Österreichische Bischofskonferenz hat Aussagen des katholischen Theologen Thomas Söding im Zusammenhang mit einer möglichen Öffnung der Hl. Eucharistie für Protestanten in Deutschland kommentiert. Dieser hatte laut einer Meldung des EPD behauptet, dass verschiedenste Bischofskonferenzen protestantische Ehepartner unter bestimmten Umständen bereits zur Kommunion zulassen. Söding hatte hier explizit auch Österreich erwähnt. Paul Wuthe, der Pressesprecher der Bischofskonferenz, stellt dazu nach kath.net-Anfrage klar: „Seitens der Österreichischen Bischofskonferenz ist mir kein Beschluss im Hinblick auf den Kommunionempfang von evangelischen Ehepartnern bekannt. Die Thematik wurde zwar in der Vergangenheit besprochen, aber es gibt dazu bislang keine offizielle österreichweite Regelung durch die Bischofskonferenz.“


Den Vorstoß der sieben deutschen Bischöfe findet der Söding nicht so schlecht. „Papst Franziskus hat jetzt eine Chance, klarzustellen, was er will.“ Söding ist Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum und Berater der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Symbolbild: Kommunionempfang




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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 7. April 2018 
 

Dreimal boshaft (2)

und der Wirrwarr um Kard. Schönborns "deutliche Auffassung" einerseits und das öffentlich-vatikanische Getricksche um "No hay otras interpretaciones"(Antwort von PF auf die Anfrage der argentinischen Bischöfen) (erst geleugnet, dann unfindbar und nicht publiziert, dann unterschwellig zugegeben und vor einiger Zeit dann total versteckt auf einer elektronischen Mitteilungswebsite als offizielle Erklärung und auf ausdrücklichem Befehl von PFranziskus himself publiziert durch Kard. Parolin:
das ist super-boshaft.
Die Traurigkeit dieses Verwirrspiels in der Kirche wird jetzt noch der Lächerlichkeit preisgegeben.


2

0
 
 Hadrianus Antonius 7. April 2018 
 

Dreimal boshaft (1)

Thomas Söding ist mir schon in der Vergangenheit ungut aufgefallen: vor einigen Jahren erschien ein Artikel von ihm über Jesus Christus und "Hohepriester", was er mit dem Terminus von "jeder Menge klerikalen Kitsch" (im Internet) verband.
Nunja.
Södings jetzige Aussage ist dreimal boshaft:
1. Entweder hat Söding recht und vertuschen die österr. Bischöfe: dann stellt er die Kollegen seiner Brotherren den deutsch. Bischöfe hier ins ungewollte Rampenlicht.
2. Oder Söder lügt und die österr. Bischöfe wollen von der "Interkommunion" nichts wissen (übrig. sehr unwahrscheinlich), dann ist es natürlich zutiefst Tratsch und de facto Verleumdung.
3. Daß Söding jetzt diese Aktion de 7 tapferen Bischöf. "gut findet" weil "P.Franziskus jetzt eine Chance hat, klarzustellen, was er will" ist reiner Hohn.
Wie Söding, ich und viele andere wissen nach Evangelii Gaudium*, Laudato si**,
Amoris Laetitia***, die Nichtbeantwortung der 5 Dubia, die Nichtreaktion auf die correctio filialis, ff.


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0
 
 Ginsterbusch 6. April 2018 

@chris2

Kirchenspaltung vermeiden?
Ich mag Sie, Sie scheinen ein Optimist zu sein.
🌸


7

0
 
 naturmensch_ 6. April 2018 
 

Sorry, wie soll das "funktionieren"?

Ganz ohne Konvertierung zum Katholizismus und ohne Beichte?


10

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 benedetto05 6. April 2018 
 

Läuft hier eine fiese konzertierte Aktion der Links-
fraktion, länderübergreifend über den deutschsprachigen
Raum?


11

0
 
 Chris2 6. April 2018 
 

Mal sehen.

"Papst Franziskus hat jetzt eine Chance, klarzustellen, was er will.“ Interessante Formulierung, denn persönliche Meinungen haben es in Lehrfragen keinerlei Bedeutung. Ich denke aber, dass Franziskus entweder wieder gar nicht antwortet (die 7 Bischöfe eher jungen Bischöfe werden ihm aber kaum wieder wegsterben, wie die Dubia-Kardinäle), oder irgendwann wieder einmal jemanden vorschickt, der sich auf eine Fußnote beruft, um eine Kirchenspaltung zu vermeiden.


11

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