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Kardinal Müller „Das Statement ist sehr dünn“

5. Mai 2018 in Deutschland, 51 Lesermeinungen
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Nach Besuch deutscher Bischöfe in der Glaubenskongregation wegen des Interkommunionstreites sagt Müller: Zum Wohl der Kirche sei nun „ein klarer Ausdruck des katholischen Glaubens nötig“. Papst sollte „den Glauben bekräftigen“.


Vatikan (kath.net/pl) Das Statement sei „sehr dünn“ und enthalte „keine Antwort auf die zentrale und wesentliche Frage“. Denn es sei nicht möglich, dass man „ohne kirchliche Gemeinschaft in sakramentaler Gemeinschaft“ sei. Das stellte der frühere Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Kardinal Müller, gegenüber dem Vatikanisten Edward Pentin fest, wie dieser in seinem Blog im „National Catholic Register“ berichtete. Müller äußerte sich, nachdem einige deutsche Bischöfe (unter ihnen der DBK-Vorsitzende Reinhard Kardinal Marx und der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki) zum Gespräch in die Glaubenskongregation eingeladen worden waren, nachdem in der Deutschen Bischofskonferenz Streit über den Vorschlag entbrannt war, in gemischtkonfessionellen Ehen auch die evangelischen Ehepartner „im Einzelfall“ zum Empfang der katholischen Kommunion zuzulassen.


Zum Wohl der Kirche sei nun „ein klarer Ausdruck des katholischen Glaubens nötig“, sagte Müller. Der Papst sollte „den Glauben bekräftigen“, besonders bezüglich der „Säule unseres Glaubens, der Eucharistie“. Dabei sollten der Papst und die Glaubenskongregation „klare Orientierung“ geben, nicht durch „persönliche Meinung, sondern gemäß dem offenbarten Glauben“.

Pentin berichtete außerdem, dass eine Quelle das Statement als die „offizielle Antwort, dass es keine Antwort gibt“ interpretierte. Der Heilige Vater habe seine Pflicht als Papst in Bezug auf eine Dogmafrage nicht erfüllt, sondern sie seinem Büro überlassen. Der Papst habe sich geweigert, eine Linie zu ziehen, und habe es der Glaubenskongregation überlassen, Postbote für diese Information zu sein. Doch seien Dikasterien „nutzlos“, wenn die Entscheidungen den Bischofskonferenzen überlassen würden. Die ungenannt bleibende Quelle stellte weiter fest, dass sie erwarte, dass Marx die Zahl der Bischöfe, die den DBK-Vorschlag ablehnen, nun weiter reduziere. „Unsere Aufgabe besteht jetzt darin, diese sieben Bischöfe zu stärken.“ Man könne davon ausgehen, dass hier ein „langer Kampf“ bevorstünde.

Allerdings, so kommentierte Pentin, hätten auch die Befürworter der DBK-Initiative zur Interkommunion keine Zustimmung des Papstes erhalten.

DBK-Pressemeldung nach dem Treffen in der Glaubenskongregation: Eine 'herzliche und brüderliche' Atmosphäre

Archivfoto Kardinal Müller

Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 9. Mai 2018 
 

Werter Bentheim!

Ich hatte das "beiseite gelegt" offensichtlich ebenfalls falsch verstanden.

Aufgrund Ihrer anderen Ausführungen über Prof May, ein pers. Bekannter meines Bruders, entnehme ich, daß Sie
diesem eher wohlgesonnen sind.

Daher vermute ich, daß Sie auch Karl Rahner keineswegs unkritisch betrachten!

In diesem Fall sind wir also gar nicht soweit auseinander!

Da Sie viel gelehrter sind als ich, wäre es natürlich sehr interessant, Ihre pers. Meinung über Rahner zu erfahren, aber dieses Forum ist wohl allein aus Platzgründen nicht der geeignete Ort dafür!

Falls ich Sie persönlich beleidigt haben sollte, tut es mir leid!

Ich wünsche aufrichtig einen gesegneten, besinnlichen Feiertag!


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 chorbisch 9. Mai 2018 
 

@ Bentheim

Vielen Dank für Ihre Antwort. Da habe ich Ihren Satz mit dem "beseite gelegt" mißverstanden. Für mich klang es nach: Prof. May = Kirchenrechtler = lohnt zum Thema nicht das Hineinschauen = beseite legen.
Von seinen theologischen Schriften habe ich nur einige kürzere Beiträge gelesen, die er wohl nach seiner Emeritierung verfasst hat, die aber interessant und gut (im Sinne von auch für theologische Laien verständlich) lesbar waren. Ich finde es auch sehr gut, daß er, obwohl sein Leben lang als Wissenschaftler tätig, seine priesterliche Aufgabe, die Gläubigen zu unterweisen, nicht vergessen hat und auch einige Jahre als Seelsorger wirkte.
Es gibt ja genug Priester, die ihr Leben mit Verwaltungsaufgaben in Ordinaten oder der Kurie zubringen, wofür man die Priesterweihe ja wirklich nicht braucht.

Prof. May ist 91 und laut kath.pedia zelebriert er immer noch täglich die Hl. Messe in Budenheim bei Mainz, wo er wohnt. Adresse steht im Telefonbuch, vielleicht schreiben Sie einfach mal?


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 Bentheim 9. Mai 2018 
 

@chorbisch

Interessant, was Sie schreiben, da auch ich ihn gut kenne. Wir empfanden ihn in der Lehre zur Kirche als oft apodiktisch, argumentativ aber sehr in Ordnung.Ein gebildeter Gelehrter war er wirklich.Wenn man heute manchem theol. begegnet,wünscht man ihm wenigstens ein Körnchen "May", das würde ihn schon verändern. Mit einem auswendig gelernten Antworten-Katalog kann keiner heute mehr bestehen. Aussagen allein kommen nicht mehr an, es sei denn bei den Falschen. Wissenschaftlich-theologisches Denken hatte im Studium erste Priorität und soll diese behalten.

May wird die 90 erreicht haben, so dass an Kontakte kaum noch zu denken ist.
Ich hatte Schriften von ihm "beiseite gelegt" - keineswegs "weggelegt" -, um eine gewisse Reihenfolge bei einem theolog. Beitrag einzuhalten. Seine Schriften werden weiterhin den Kontakt ersetzen (müssen).


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 Bentheim 9. Mai 2018 
 

"Die Tatsache, daß Prof. May Kirchenrechtler ist, reicht sicher nicht aus,

um ihn dogmatisch als inkompetent zu betrachten,...".(@Zz).
1)Das hat hier niemand behauptet.
2)Absolut nicht ausreichend wäre es, an Rahner nur dogmatisch heranzugehen. So ist z.B. die Disziplin "Fundamentaltheologie" noch nicht einmal aufgetaucht.

"...da ja auch Karl Rahner sich
zum Kirchenrecht geäussert hat..".
1)Göttliches Recht - ius divinum u. Kirchenrecht sind grundverschiedene Bereiche.
2)Diese Stütz-Argumentation zugunsten Prof.M. funktioniert also nur formal, aber nur dann, wenn man als Apologet K.Rahners dessen Anerkennung voraussetzt. Gestern hieß es noch:"Es ist nicht meine Absicht, mit Rahner-Apologeten hier...einen unfruchtbaren Dialog zu führen." Einen solchen Widerspruch nennt man: Eigentor.

Außerdem gestern:...ich meine natürlich nicht"lesa",die mit gläubig-kritischer Vernunft u.Sachverstand sich mit Rahner beschäftigt,..." Wer glaubt, beurteilen zu können,auf wen das zutrifft oder nicht, hüte sich vor anmaßender Überheblichkeit! Nur Gott schaut in das Herz!


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 Zeitzeuge 8. Mai 2018 
 

Georg May und Karl Rahner, Rahnerbrief-Edition??

Die Tatsache, daß Prof. May Kirchenrechtler ist, reicht sicher nicht aus, um ihn dogmatisch als inkompetent zu betrachten, da ja auch Karl Rahner sich
zum Kirchenrecht geäussert hat, z.B. im
Artikel Göttliches Recht und menschl. Recht im LThK, Bd. 6, Sp. 1033 oder in
den Schriften zur Theologie, Band V, S. 249-277 Über den Begriff des "jus divinum"!

Wer sich unvoreingenommen gegenüber Prof. May informieren möchte, kann online den Aufsatz "Karl Rahners Schriften zur Theologie" in "Theologisches", 1972, Nr. 26, S. 530-542 abrufen!

Bzgl. einer krit. Edition der Rahner-Briefe mit wissenschaftl. Apparat, ist
dieses wissenschaftl. z.Zt. nicht möglich.

Solange nicht sämtl. verfügbaren Briefe von kompet.Fachhistorikern eingesehen werden können, ist eine solche Edition, analog der zahlreichen Ernst-Jünger-Briefe, unmöglich.

Ich befürchte, daß wichtige Briefe langfristig gesperrt bleiben, nicht nur
die an Luise Rinser und hoffe, daß wenigstens alle Rahner-Briefe f.d. Nachwelt erh. bleiben!!


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 Bentheim 8. Mai 2018 
 

@Rolando

P.Vosicky ist Liturgiewissenschaftler.


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 Rolando 8. Mai 2018 
 

Bentheim

Um Rahners Wirken zu begreifen, muß man den wahren Luther kennen, deshalb der Verweis auf die CD 97 in Heroldsbach, ist eine sehr gute Zusammenfsssung.


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 Fatima 1713 8. Mai 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Worin bestand meine falsche Interpretation und was hat das alles mit Kardinal Marx zu tun?


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 Hadrianus Antonius 8. Mai 2018 
 

@Fatima1713 @Bentheim Eremit und Zönobit

Sie haben in meiner Antwort an @Ginsterbusch etwas interpretiert, was ich nicht geschrieben habe.
@Ginsterbusch hat eine Frage gestellt; und ich habe sie beantwortet.
VanGheluwe wurde in Februar 2010 als chronisch-aktiver Pädophil entlarvt (mit Zerstörung der Familie seines Bruders- interessiert übr. keine Laus).
Das nordbelgische Episkopat brachte in dann in einer Odyssee von Abtei zu Anbtei und zum Kloster unter, wobei VanGheluwe noch öffentlichen Anstoß gab.
Ganz Flandern in Aufruhr brachte Kard. Danneels VanGheluwe dann in einem Gästehaus/Pension der Fraternité de Jérusalem in Salbris(Frankreich, Haute-Loire) anonym unter (die Brüder dort wußten von nichts :-( )
In März 2011 meldete Roger VG sich dann selbst beim flämischen Fernsehen, Interview in Urlaubsstimmung in Trainingsanzug :-(
Sofort danach fachmännisch "gerollt" von einem kirchlichen Kommando und für immer zu "Kontemplation" festgesetzt.
Sehr nützlich für die Kirche.


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 Bentheim 8. Mai 2018 
 

Rahner-Biographie

Für eine Rahner-Biographie muss nicht nur sein Gesamtwerk zum Studium zur Verfügung stehen, es muss auch ein Gremium sich zusammenfinden, das diese Aufgabe übernimmt. Dieses wird darüber befinden müssen, in welcher wissenschaftlichen und methodischen Weise man an die Biographie herangeht.
Dieses Gremium wird sich in Gruppen aufteilen müssen, die an aufgeteilte Themenkreise der Biographie herangehen. Dafür ist eine schwer zu übersehende Menge an Textinterpretationen von Rahner-Spezialisten notwendig.
Ich denke nicht weiter darüber nach.Denn das Gesamtergebnis wird aus so viel Bänden bestehen, dass es wieder ein Studium kostet, diese alle zu lesen. Die Frage, wann denn dieses Gesamtergebnis erscheinen soll, …?


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 Rolando 8. Mai 2018 
 

Das Problem mit Rahner

Er hat viele gute, echt katholische Schriften hinterlassen. Er schrieb aber auch danach viele häretische Schriften, die Mischung ist das Problem. Die kath. Schriften werden für die Glaubwürdigkeit Rahners herangezogen, leider wurde und wird auch das Häretische in gleichem Atemzug als katholisch beachtet, was es jedoch nicht ist, es ist viel protestantisches drin. Man sieht ja die Früchte dieser eigenmächtigen Auslegungen des 2VK. Sehr viel wurde anders umgesetzt als es vom Konzil her gedacht war. Die Beliebigkeit, das Nichtbeachten des Lehramtes, dieser Ungehorsam ist das Problem, wo doch bei Gott der Gehorsam die höchste Tugend ist. Ist aber kein Gehorsam, sondern Protest.


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 Bentheim 8. Mai 2018 
 

Der mit "ja"-und-"nein" verklausulierte Text

Dieses Textgestaltungsmodell zeigt a priori, dass sein Autor nicht nur zwei Seiten eines Problems sieht, sondern auch diskutiert.Einseitigkeit in der Diskussion an solchen Stellen zu vermeiden,die (mindestens) zwei Seiten haben, gereicht wissenschaftlich jedem zur Ehre. Wo es aber nicht um Diskussion geht, sondern Entscheidung in der Auslegung der Lehre, eignet sich das obige Textgestaltungsmodell nicht.
Völlig ausgeschlossen ist die Meinung,das Modell sei dazu geschaffen, dass man sich das "Ja" oder das "Nein" aussuchen könne, wie es gerade passe. In der Wissenschaft geht es nicht darum, dass etwas passt, sondern, dass etwas aus der Argumentation als richtig oder falsch hervorgeht. Beide Seiten sind also stets zu begründen.Das Modell eignet sich nicht für unseriöse Auslegungen.
Wenn das Modell innerhalb einer Glaubenslehre angewandt werden soll, müssen beide Seiten lehrkonform sein.


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 Zeitzeuge 8. Mai 2018 
 

Karl Rahner SJ historisch-kritisch zu betrachten und

eine entsprechende, wissenschaftliche Biographie zu schreiben, die uns sein eigentliches, genuines Denken aus erster Hand vermitteln würde, ist solange unmöglich, bis seine sämtlichen Briefe,
nicht nur die ca. 1.800 an Luise Rinser,
kompetenten Fachhistorikern zugänglich gemacht werden, dazu gehören z.B. auch die Briefe an seine Schüler.

Für die Beurteilung seiner Theologie verweise ich auf die bekannten Kritiker
von Kardinal Siri, über Kardinal Leo Scheffczyk bis hin zu Prof.Dr. Georg May um nur einige wenige prominente zu nennen!

Es ist nicht meine Absicht mit Rahner-Apologeten hier, ich meine natürlich nicht "lesa", die mit gläubig-kritischer Vernunft u. Sachverstand sich mit Rahner beschäftigt, einen unfruchtbaren Dialog zu führen!


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 phillip 8. Mai 2018 
 

Rahner und "verteufeln"

Ad lesa. Ich denke, dass allgemeine Auffassung dahingehend anzunehmen besteht, dass, wenn auch der Widersacher zu 99% Jesus zitiere, die restlichen 1% genügten, um den Autor und dessen fatale Intentionen zu erkennen und sich davon abzuwenden. Papst Benedikt XVI. sagte in seinen "Letzten Gesprächen" mit Peter Seewald, dass es typisch für Rahner war (und ich füge hinzu: für den Papst ist), einen "ja-und-nein-verklausulierten Text" zu schreiben, "den man dann sowohl nach der einen wie auch nach der anderen Richtung auslegen konnte (beim Papst: ausgelegt werden kann)". Aus der Sicht Rahners mE wohl ein gutes Vorbild, als Papst völlig ungeeignet, zumal weder der Primäraufgabe gerecht noch Häresie und Schisma gebannt werden kann. Wir haben einen Papst, dem zwar entsprechende Autorität zusteht, der aber nicht gewillt zu sein scheint, davon zur Wahrung der Lehre der Katholischen Kirche Gebrauch zu machen; er nimmt in Anspruch, die Lehre zu "erweitern", wozu er aber nicht ermächtigt ist.


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 lesa 8. Mai 2018 

Differenzierte Kritik Rahners

@Rolando: Gewissen Vorträge über Rahner sind einseitig. Der Mann hat so Vieles geschrieben, das man nur mit größtem Gewinn lesen kann. Eine einseitige Verteufelung scheint mir nicht sachgemäß. Wobei die Rezeption und Weiterführung eines gewissen Ansatzes Rahners tatsächlich schädlich war und man, wie Sie es tun, dies aufzeigen muss.


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 lesa 8. Mai 2018 

@Fatima: Danke für Ihre Sachlichkeit - und Zivilcourage!


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 Bentheim 7. Mai 2018 
 

@philipp

Nein.


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 phillip 7. Mai 2018 
 

Hilft Ihnen, Bentheim, die nachstehende Quelle?

Stefano Fontana „Die neue Kirche von Karl Rahner“. „Rahner scheint gesiegt zu haben: Hirten, die unter den Gläubigen Zweifel säen, die es zulassen, daß andere Zweifel säen, ohne einzugreifen, die nur unwillig ertragen, daß Katholiken Muskeln zeigen, um die sogenannten ’nicht verhandelbaren Werte‘ zu verteidigen. Das ist die von Rahner gebrachte Revolution: eine demokratische, offene Kirche mit undefinierten Grenzen, von der Basis her strukturiert, pluralistisch in theologischer, philosophischer und lehrmäßiger Hinsicht, in der die Lehre durch die Pastoral ersetzt wird, die niemanden evangelisiert und erst recht niemanden mehr verurteilt, weil jede spezielle Lebenssituation ein guter Ausgangspunkt sein könne. Es ist die Kirche, die ohne eine exklusive Wahrheit, die es zu verkünden gilt, sich laut Rahner zur Welt bekehren muß. Hinter diesem schlechten These steht eine schlechte Philosophie, die ihre Bezugspunkte in Kant, Hegel und Heidegger hat.“


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 phillip 7. Mai 2018 
 

Witz und Wahrheit

Ad Fatima 1713. Werte Fatima, ich beziehe mich bei meinem Post auf die Unterbringung des pädophilen skandalösen Ex-Bischof VanGheluwe in einer Zelle in einem französisches Loire-Kloster; ist das Unwahr oder ein Witz. Nein, es ist weder ein Witz noch die Unwahrheit. Ich sehe auch keinen an Kardinal Marx gerichteten Vorwurf, er sei pädophil. Manche Poster meinen, dass das Verhalten von Kardinal Marx auch skandalös ist. Im gegenständlichen Postingverlauf wurde - klar erkennbar - die Frage aufgeworfen, welcher Platz für Kardinal Marx passend wäre, um die Gefahr, die von seinem Verhalten, seinen Spaltungstendenzen und seiner mehr als fraglichen Glaubensüberzeugung, die mE der göttlichen Offenbarung widerspricht, ausgeht, bannen zu können. Als eine - von Ihnen verkannte - Lösung wurde von einem Poster - möglicherweise ungeschickt formuliert - die Unterbringung in demselben Loire-Kloster angesprochen. Eine Beleidigung und unsachliche Argumentation vermag ich darin nicht zu sehen.


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 Bentheim 7. Mai 2018 
 

@Fatima 1713

VanGheluwe hätte überhaupt keinen Grund, sich über Marx als Zellengenossen zu freuen. Der vermeintliche Witz war außerdem pointenlos.


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 Fatima 1713 7. Mai 2018 
 

Korrektur

... einen pädophilen Zellengenossen zu wünschen meinte ich. Aber ich denke, es war ohnehin klar, was ich sagen wollte.


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 Fatima 1713 7. Mai 2018 
 

@philip

Jemandem (egal wer es ist) einen pädophilen Zellengenossen heißt, die Wahrheit zu verteidigen?
Warum ist es so schwer, zwischen sachlicher Argumentation und Beleidigungen zu unterscheiden?


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 phillip 7. Mai 2018 
 

"Geschmacklos Witz"

Na ja,Fatima 1713, die Wahrheit ist unerträglich! Es lacht auch niemand, wenn behauptet wird, der Papst ändere die Lehre der Katholischen Kirche nicht, er erweitere sie nur!


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 Dottrina 7. Mai 2018 
 

Lieber @Ginsterbusch,

gute Frage. Wohin mit Kard. Marx? Er könnte ja in irgend einem Dikasterium (Wirtschaft?) in Rom unterkommen. Bleibt er hier in München, haben wir Münchner ihn noch mindestens 10 Jahre "an der Backe", da er erst 65 wird. Da tröste ich mich mit unseren Kapuzinern hier in München - die feiern die Messe auch noch anständig.


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 Stanie 7. Mai 2018 
 

Wie glaubwürdig?!

Kardinal Müller sagt jetzt Dinge, die er als Präfekt der Glaubenskongregation nicht gesagt hatte und gesagt hätte.


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 Hadrianus Antonius 7. Mai 2018 
 

@Ginsterbusch

Sie irren sich:
der pädophile Ex-bischof VanGheluwe, seit 7 Jahren schon isoliert gehalten, würde sich über einen Zellgenosse schon freuen... ;-)


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 Habakuk 6. Mai 2018 
 

Falsche Grundvoraussetzungen

Der Aufstand im Müller-Lager über die angebliche Entscheidungslosigkeit des Papstes zeigt, wie weit sich die deutsche katholische Kirche bereits von der Lehre verabschiedet hat. Wie naiv, den Papst provozieren zu wollen, die Grundvoraussetzungen des Kommunionempfangs, d.h. den Zustand ohne schwere Sünde und den Glauben an die wirkliche Gegenwart Gottes in der Hostie, anzuzweifeln. Die katholische Weltkirche schüttelt den Kopf über so viel Unglabe und Vermessenheit. Die Mehrheit unserer Bischöfe ist in ihren Herzen bereits evangelisch geworden, da sie nicht einmal mehr den Unterschied sehen und auf Belehrung warten. Sie sollten sich beim Hl. Vater zur Beichte anmelden.


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 Zeitzeuge 6. Mai 2018 
 

Pater Grün - nicht gerade ein "Börsenguru"!

Bei domradio und "katholisch".de wird Pater Grün zitiert, daß er als Finanzchef von Münsterschwarzach durch Fehlspekulationen zeitweise 10 Millionen(!) EUR verloren habe, er habe sogar Geld bei der Bank zum Anlegen an der Börse, sprich zum Spekulieren, aufgenommen!

Es geht mir absolut nicht um unmoralische
Schadenfreude, aber ausser bei rp-online habe ich bisher noch nicht bei unseren
"Leit(d)-Medien etwas davon gelesen!

Wenn das in einem eher konservativ geprägten Kloster passiert wäre, dann
hätten wir aber sicher schon ausser der Meldung jede Menge "kritische" Kommentare vernommen bis hin zu Rücktrittsforderungen an den Abt!


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 kreuz 6. Mai 2018 

@johannes331

"christ und welt" sollte man als Esotrik-Blatt markieren, incl. Anselm Grün. sorry.


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 meaculpa 6. Mai 2018 

Heiliger Petrus, hilf!

Dietrich v.Hildebrandt wusste es schon 1973, dass es ein böses Ende nehmen würde, wenn Bischöfe sich weigerten, von ihrer Autorität notwendigen Gebrauch zu machen.

Ich kann es nicht fassen, dass Papst Franziskus das Lehramt komplett aus der Hand gegeben haben soll. Oder habe ich da was falsch verstanden?


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 Johannes331 5. Mai 2018 
 

Wie tröstlich doch die Kommentare hier sind. Verfolgt man die Kommentare zu diesem und auch anderen Themen auf katholisch.de , christ und die welt, und anderen so kann man nur traurig den Kopf schütteln. Der Glaube an ein überleben des katholischen Glaubens in Deutschland fällt schwer.


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 Kurti 5. Mai 2018 
 

Kardinal Müller hat schon am 20.4.2018

zu dem Thema bei firstthings.com Stellung genommen und von "ekklesiologischem Nihilismus" gesprochen:
https://www.firstthings.com/web-exclusives/2018/04/who-may-receive-communion


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 Rolando 5. Mai 2018 
 

Fortsetzung

Wie soll man, wo apostolische Priesterweihe ist, und wo sie abgelehnt wird, Einheit schaffen?
Da Rahner die Ansichten Luthers mittels der Philosophie in die kath. Kirche trug, gibt es viele dem Protestantismus nahestehenden Katholiken. Daher die Uneinigkeit und die Klärung in Rom. Der kath. Katechismus erklärt alles, er sollte gelesen werden. Der Glaube ist von Gott vorgegeben, er soll im Gehorsam zu seiner kath. Kirche, die die Urkirche ist, gelebt und verkündet werden. Die angebliche protestantische Freiheit vom Lehramt,(Dogma), gibt den Glauben der Beliebigkeit preis, dadurch viel theolog. Wirrwar, was glaubenszerstörend ist. Die ganze Menscheit hängt am Hl. Meßopfer, was, wenn das nicht mehr zelebriert werden würde? Es wäre das Ende der Welt. Eher kann die Welt ohne Sonne bestehen, als ohne Hl. Meßopfer, (Hl. P. Pio).
Nur gut, daß auch Priester, die nicht daran glauben, gültig zelebrieren, der Herr wusste schon um die Problematik.


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 Rolando 5. Mai 2018 
 

Viel Unkenntnis des kath. Katechismus

Die kath. Kirche wurde von Jesus gegründet, als die „Säule und Grundfeste der Wahrheit“
1 Tim 3,15. Um 1500 trat Luther auf, es ging ihm nicht um Ablass, Fegefeuer oder Papsttum, sondern allein um den geknechteten Willen, (das schrieb er selbst an Erasmus von Rotterdam, ist nachzulesen). Ebenso wie viele Sakramente lehnte er das Weihepriestertum, wie von Jesus eingesetzt ab. Dieser Bruch ist entscheidend, ob auf dem Altar Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu gewandelt werden können. Da die ununterbrochene Handauflegung der Priesterweihe durch Luther unterbrochen wurde, hat der evang. Pfr. diese Weihe nicht. Wie ist das zu bezeugen? Unabhängig von evang., theol. Rechtfertigungsversuchen, eben durch Hostienwunder, z.B. 2013 das Eucharistische Wunder von Liegnitz. Zudem erschien die Muttergottes 1531, nach der Spaltung Luthers, in Guadalupe, Mexiko, es bekehrten sich danach ca. 9 Mio Indios zum kath. Glauben. Ist das eine Bestätigung der kath. Kirche oder des Protestantismus?


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 follower 5. Mai 2018 

Bergab

geht es weiterhin. Der "Einzelfall" wird seit Jahren praktiziert, nicht nur bei Eheleuten unterschiedlicher Konfession. Ein trauriges Bild, weil ganz klar verschwommen ist, was noch als Tradition gerade so wahrnehmbar ist: 1 TIM 3,15. Fest soll mein Taufbund immer stehen, ich will die Kirche hören... Ist übrigens nicht mehr die erste sondern mittlerweile die 4. Strophe GL 847 . ...Und folgsam ihren Lehren passt nicht mehr in den Zeitgeist.


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 Aphrahat 5. Mai 2018 
 

Talkrunde

Es war offenbar eine unverbindliche Talkrunde.


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 Ginsterbusch 5. Mai 2018 

@wedlerg

Sehr gut!
Aber wo wollen Sie den Kardinal dann hinschicken?
Das hat ja nun wirklich NIEMAND verdient, Marx zu bekommen.
:-)


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 wedlerg 5. Mai 2018 
 

Sehe das als Niederlage für Marx

Inhaltlich hat er nicht rechtbekommen, aber nach Außen sollte das nicht kommuniziert werden.

Sprich:er muss etwas anderes finden, was sich nicht finden lässt.

Damit dürfte die einzige Chance für Amrx sein, GRas über die Sache wachsen zu lassen.

Für die Kirche wäre es am besten, wenn Kardinal Marx zurücktritt und München verlässt.


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 PBaldauf 5. Mai 2018 
 

Kaum «müllert» es, schon scheint es klar
Was vorher unklar-neblig war
„Ihr hohen Herrn vom Rat von Mainz
Ein «Müller-Denkmal», steht schon eins?“

So schrieb ich einst und frag‘ mich glatt
Ob man dies schon beschlossen hat?
Nach dem «Karl-Marx-Denkmal» in Trier
Würd’s mich erfüllen mit Pläsier
Stünd‘ «Müller», der nun neu erstarkt
Als «Denkmal» auf dem Mainzer Markt:

Ein großer Andrang…: „Lass mich dorch
Da steht er ja: De Müller-Schorch!“
Er würde lächeln, sanft und mild
Und hünenhaft, zum bunten Bild
Des «Wochenmarkts»; Ein Monument
Das bald ein jedes Schulkind kennt

Touristen aus dem «Reich der Mitte»
Sie lenkten bald die flinken Schritte
Zum Finten-Mainzer-Kardinal:
„Ich schnell mich drunter: Knipst du mal?“

Und die von Marx verblendet waren
Sie strömten nun, in großen Scharen
Direkt nach Mainz, anstatt nach Trier
Ihr «Herrn vom Rat», euch lob ich mir…

Die Phantasie ging durch, in Schäumen
Nun denn: Man darf ja manchmal träumen


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 Zeitzeuge 5. Mai 2018 
 

Es gibt eine neue Initiative konservativer, katholischer Priester

In sieben Sprachen wurde eine Webseite errichtet!

Interessenten finden diese unter

curapastoralis.org

Informieren kann nicht schaden!

Ich wünsche ein gesegnetes, besinnliches Wochenende!


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 trueman 5. Mai 2018 

Ich fürchte, der Heilige Vater sitzt einer großen Illusion auf

insbesondere der, dass alle Bischöfe so edel und großzügig denken wie er, denn wenn man ihm so zuhört, dann ist dieser Eindruck durchaus zu bekommen. Die "Software" ist aber nicht bei allen Bischöfen dieselbe! Das sollte jemand, der von Christus bestellt wurde, andere zu führen und auf den er "seine Kirche baut", beachtet und nicht so naiv ignoriert werden. Es gibt unter dem Episkopat genug Personen, die neben der Spur sind oder die ganz einfach den eigenen Vogel für den Heiligen Geist halten. Die Sehnsucht nach dem Dogma wird in Zukunft wieder zunehmen und der Himmel wird die Kirche schon führen, darauf können wird vertrauen, denn es ist uns verheißen, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden. Ich hoffe aber, dass bis dahin nicht katholisches Porzellan zerschlagen wird...


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 Ad Verbum Tuum 5. Mai 2018 

Ich verstehe es nicht ...

in dieser Sache liegt doch alles so einfach und klar vor uns.
Einige Bischöfe & wohl leider auch der Papst fallen lieber vor dem Zeitgeist auf die Knie als vor der Eucharistie.
Großen Dank an Kardinal Müller.


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 leonina01 5. Mai 2018 
 

Bis dato galt eigentlich immer der Grundsatz Roma locuta causa finita, aber unter dem " ach so fortschrittlichen " Pontifikat eines Franziskus gilt er schon lange nicht mehr.
In Zukunft muss man aufpassen, ob auch katholisches drin ist, wenn katholisch
drauf steht. Herr Kardinal Müller, ich vermisse Sie und Ihre ganz eindeutigen
Positionen in diesem "Wirrwarr " doch sehr.


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 Mariat 5. Mai 2018 

@Ginsterbusch

"Soldaten für Christus
Auch WIR werden Rechenschaft ablegen müssen. Deshalb sollten wir spätestens jetzt den Rosenkranz zur Hand nehmen und täglich für den Erhalt der wahren Lehre beten.
Wir sind Soldaten Christi, die Zeit zu kämpfen ist da."
Wichtig dabei ist die Liebe und das Vertrauen.
Gottes Segen

So, wie es in Epheser 6,14-19 steht.


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 Selene 5. Mai 2018 
 

Kardinal Müller

wurde rechtzeitig als Glaubenspräfekt entsorgt, um nicht länger zu stören.


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 Herbstlicht 5. Mai 2018 
 

Kardinal Müller ist unbedingt zuzustimmen!

Franziskus hat sich ja bekanntlich schon mehrmals als Bischof von Rom bezeichnet.
Das ist nicht falsch, aber inhaltlich zu wenig.
Als nur Bischof von Rom als einer Diözese unter anderen wäre er tatsächlich einer unter vielen, doch dieses Amt beinhaltet nun einmal mehr und das weiß er auch.
Er ist Papst der römisch-katholischen Kirche weltweit und trägt demzufolge Verantwortung für das Ganze.

Wie er sich daher aus einer solchen grundlegenden Frage heraushalten und dies mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ist mir schleierhaft.
Strebt Franziskus protestantische Verhältnisse an, im Sinne von "Jeder, wie er will!"?
Die Entfremdung nimmt immer größere Ausmaße an.


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 Ginsterbusch 5. Mai 2018 

Soldaten für Christus

Auch WIR werden Rechenschaft ablegen müssen. Deshalb sollten wir spätestens jetzt den Rosenkranz zur Hand nehmen und täglich für den Erhalt der wahren Lehre beten.
Wir sind Soldaten Christi, die Zeit zu kämpfen ist da.


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 SpatzInDerHand 5. Mai 2018 

Gut gesprochen, Eminenz! Ich schließe mich Ihrer Einschätzung voll an!


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 martin fohl 5. Mai 2018 
 

Das kann ja heiter werden!

Ein Papst, der seinen ureigensten Plichten nicht nachkommt! Wo soll das noch enden?
Was ist das für ein Papst? Ein Arbeiter oder gar Priester, der seinen Verpflichtungen nicht nachkommt hat mit schlimmeren Konsequenzen zu rechnen!


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 Mariat 5. Mai 2018 

Katholiken müssen ihren Glauben bezeugen - ohne Abstriche zu machen!!!

"Zum Wohl der Kirche sei nun „ein klarer Ausdruck des katholischen Glaubens nötig“, sagte Müller. Der Papst sollte „den Glauben bekräftigen“, besonders bezüglich der „Säule unseres Glaubens, der Eucharistie“. Dabei sollten der Papst und die Glaubenskongregation „klare Orientierung“ geben, nicht durch „persönliche Meinung, sondern gemäß dem offenbarten Glauben“."
So ist es!
Wir röm./kath.Christen, dürfen unseren Glauben an die "wahrhafte Gegenwart" unseres Herrn, Jesus Christus, in der Eucharistie nicht verleugnen lassen.
Dieser Glaube wurde uns geschenkt!

Ökumene hin oder her, die kath. Kirche - und das wußte auch M. Luther hat 7 Sakramente. Dazu gehören auch das Bußsakrament( wichtig z. Empfang vor der Hl. Kommunion) - und eben die Eucharistie.
Nur Aufklärung, eine Katechese, kann evang. Christen über diesen Großen Unterschied unterweisen.


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 phillip 5. Mai 2018 
 

Papst solle „klare Orientierung“ geben, ..., sondern gemäß dem offenbarten Glauben"

Bravo! Die Handlungen des Papstes in dieser, doch so gewichtigen Frage zeigen auch sehr deutlich seine wahren Intensionen. Es dürfte (und sollte) dem Herrn Kardinal - und hoffentlich noch vielen Gläubigen schön langsam dämmern, dass der Papst (dessen Wahl der Heilige Geist, wenngleich ohne seine Hand aktiv im Wahlprozess gehabt zu haben, ohne jeden Zweifel zugelassen hat) - so zeigen es seine Handlungen, und vor allem Unterlassungen - gar nicht gewillt zu sein scheint, die göttliche Offenbarung, die Lehre Christi und der Katholischen Kirche und seine Aufgabe, eine Einheit zu sichern bzw. wiederherzustellen, zu wahren; ganz das Gegenteil scheint auf der Hand zu liegen: Abgabe von ausschließlich ihm zustehenden Rechten und Pflichten, Verbreitung von Verwirrung und Verunsicherung, Abänderung und/oder Bagatellisierung von Geboten und Sakramenten. Heilige Maria, Mutter Gottes stehe Deiner Kirche und Deinen Kindern bei!


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