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Kardinal Marx: Unterschiedliche Regelungen in Kommunionsfrage denkbar

14. Mai 2018 in Deutschland, 74 Lesermeinungen
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Der Streit um die Verteilung der Hl. Eucharistie an Protestanten zwischen deutschen Bischöfen könnte darauf hinauslaufen, dass deutsche Bistümer unterschiedliche Regelungen bekommen


München (kath.net)
Der Streit um die Verteilung der Hl. Eucharistie an Protestanten zwischen deutschen Bischöfen könnte darauf hinauslaufen, dass Bistümer hier eine unterschiedliche Praxis handhaben. Diese Vorstellung vertritt offensichtlich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx. Wörtlich meinte er am Samstag beim Katholikentag in Münster: "Ja, das ist ja jetzt schon der Fall. Wir können ja als Bischofskonferenz keine gesetzgebenden Maßnahmen ergreifen für die einzelnen Bistümer. Gesetzgeber im Bistum ist immer der einzelne Bischof. Insofern ist das nichts Neues, das ist selbstverständlich für alle Handreichungen, Überlegungen, die wir machen. Die Bischofskonferenz hat keine Anweisungskompetenz für die Bistümer."


Archivfoto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising


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Lesermeinungen

 myschkin 16. Mai 2018 
 

@JP2B16

Das mit den Wirrlehren stimmt ja. Aber es gibt unter den Deutschen auch diejenigen, die enorm fest im Glauben standen. Beispielsweise hat Bismarck den Kulturkampf nicht gewonnen: Die Katholiken ließen sich nicht brechen. Und die vielen Priester, die in Dachau einsaßen, waren große Bekenner und Märtyrer des Glaubens gegen das Nazi-Heidentum.

Natürlich seien damit die politisierten Anpasser wie etwa der nach menschlichem Ermessen unrühmliche Kardinal Bertram, nicht exkulpiert: Wir wissen nicht, wie solche mit Makeln behaftete hohe Würdenträger vor dem Gericht des barmherzigen Gottes bestehen werden. Beten wir für ihre armen Seelen.


1
 
 kreuz 16. Mai 2018 

lb. @Herbstlicht,

die Tage las ich wieder Jesu`Spruch, der 366mal in der Bibel vorkommt. so zumindest las ich es:
"Habt keine Angst!"

Jesus sagt das auch immer wieder, weil es mit 1x eben nicht getan ist.

und auch wenn wir sie einmal loshaben, diese Angst, schlafen wir drüber, und schon ist sie wieder da.
diese menschliche Schwäche müssen wir uns selbst verzeihen und dürfen es uns nicht vorwerfen.
Segen auch Ihnen +


1
 
 Montfort 15. Mai 2018 

@Herbstlicht - Danke! Genau SO erneuert Gottes Geist immer wieder die Kirche!

"Es gibt gläubige Katholiken, es gibt Aufbrüche, wenn auch unter der kirchlichen Decke und das lässt mich immer wieder hoffen."
Da hoffen wir gemeinsam.

Warum mich das Beten "Komm, Heiliger Geist!", derzeit wohl so sehr an Ezechiel 37 erinnert?!

"Rede als Prophet zum Geist, rede, Menschensohn, sag zum Geist: So spricht Gott, der Herr: Geist, komm herbei von den vier Winden! Hauch diese Erschlagenen an, damit sie lebendig werden. Da sprach ich als Prophet, wie er mir befohlen hatte, und es kam Geist in sie. Sie wurden lebendig und standen auf - ein großes, gewaltiges Heer." (Ez 37,9-10)


4
 
 JP2B16 15. Mai 2018 
 

Immer wieder Deutschland ...

Auf Deutschem (Geistes-)Boden spriessen und gedeihen offensichtlich ganz besonders gut epochale Irrlehren. Die Häufung aus deutschen Landen stammenden Köpfe, die meinen es stets besser zu wissen und zu können als der Herrgott,ist doch wirklich auffällig. Warum nur ist der Widersacher hierzulande mit seinen Einpflanzungen von Eitelkeit, Stolz und Hybris so außerordentlich erfolgreich? Hat die biologische Anthropologie dafür vielleicht eine Erklärung?


4
 
  15. Mai 2018 
 

Substanz des Glaubens und die Einheit der Kirche in Gefahr

Die sieben Bischöfe haben es in ihrem Schreiben an die Glaubenskongregation und K. Koch exakt benannt.

Im Gegensatz zu EB Kohlgraf gibt sich Marx geradezu patzig, ein Rechthaber durch und durch.
Vorgewarnt sind wir durch das berüchtigte synodale Schreiben AL.
Erst wird das Ehesakrament in Frage gestellt und im Namen einer falschen Barmherzigkeit das Bußsakrament.
Jetzt ist Allerheiligste Altarsakrament im Visier.
Wer die Heilige Kommunion zur freien Verfügung stellt wird auch die Wandlungsworte frei geben.
Wird das Hl. Meßopfer ungültig, dann braucht es auch keine Priester, jeder Laie, wie bei den Protestanten kann dann Abendmahl feiern. Abendmahl für alle eben(siehe Ravensburg,DRS)
Der Götze `Ökumene` entlarvt sich als Vehikel für die Kirchenzerstörung der innerkirchlich Beschürzten.


8
 
 Fatima 1713 15. Mai 2018 
 

@Henry_Cavendish

Das ist eine rein innerkirchliche und theologische Frage und die sprachlichen Feinheiten spielen hier in Wirklichkeit keine Rolle.
Aus katholischer Sicht gibt es nur eine richtige Antwort, völlig unabhängig davon, ob die Bischöfe eine einstimmige oder einmütige "Lösung" finden würden.


5
 
 Selene 15. Mai 2018 
 

@hape

ich habe ja auch nicht geschrieben, dass ich diese theologische Spitzfindigkeit gut finde sondern wollte nur darauf hinweisen, dass die DBK und "Rom" offenbar unter einmütig etwas anderes verstehen als wir hier.


5
 
 Herbstlicht 15. Mai 2018 
 

@kreuz

Leider liegt da ein Mißverständnis vor.
Mit den Worten: "Es ist alles nicht so schlimm" habe ich nicht Sie und Ihren Hoffnung verbreitenden Kommentar gemeint, sondern jene, die nicht wahrhaben wollen oder können, dass der Zustand der offiziellen katholischen Kirche mitsamt ihrer Führung besorgniserregend ist. Zumindest empfinde ich es so.

Dass es noch schlimmer werden wird, davon gehe ich auch aus, auch wenn es sehr weh tut.
Neulich war ich in Exerzitien. Pater Florian war dermaßen gut, so dass ich ganz erfüllt davon war, anderen Teilnehmern ging es ähnlich.
Es gibt gläubige Katholiken, es gibt Aufbrüche, wenn auch unter der kirchlichen Decke und das lässt mich immer wieder hoffen.

"ich denke, es war in der Neuzeit bei uns noch nie so schlimm wie jetzt.
deswg. würde ich eine ordentliche Katharsis einem Schrecken ohne Ende vorziehen."
Ja, wahrscheinlich ist diese seelische Läuterung unumgänglich. Bang fühle ich mich trotzdem.

Gottes Segen für Sie!


7
 
 bergkristall 15. Mai 2018 
 

Es kann KEINE unterschiedlichen Regelungen in dieser Frage geben, Herr Kardinal Marx!


9
 
 kreuz 15. Mai 2018 

lb. @ Herbstlicht,

daß "alles nicht so schlimm" sei, haben Sie gesagt bzw aus m. KOmmentar gefolgert.

ich denke, es war in der Neuzeit bei uns noch nie so schlimm wie jetzt.

deswg. würde ich eine ordentliche Katharsis einem Schrecken ohne Ende vorziehen.


4
 
 Stanie 15. Mai 2018 
 

geehrter @Kreuz

"ohne Judas wäre die Heilsgeschichte nicht vollständig": da würde ich Ihnen nicht beipflichten. Denn der Herr versuchte alles, um Judas Iskariot aus den Fängen Satans zu befreien, aber nicht, um dem Kreuz und bittern Leid zu entgehen, sondern weil Er diesen Judas nicht verloren gehen sehen wollte. Jesus konnte aber Judas nicht abhalten und ebensowenig jeden anderen Menschen, der nicht gerettet werden will. Das ist alles ein Geheimnis.
"Es mußte sich zwar alles erfüllen..., aber wehe diesem Menschen...", sagte der Herr.
Judas Iskariot hat m.Er. keinen Anteil an der Heilsgeschichte, denn das zu sagen, würde jeden Mord und Totschlag letztlich legitimieren und darauf reden sich auch die Massenmörder, auch die geistigen Massenmörder, doch gerne heraus.


1
 
 leibniz 15. Mai 2018 
 

@ Kreuz,
Sie haben vollständig Recht.
Der Vergleich mit der Badewanne ist geradezu genial. Die Wanne ist schon so leer, dass man nicht mehr in ihr baden kann. Aber einige Bischöfe stört das nicht!


5
 
 Senfkorn7 15. Mai 2018 
 

Wo das Aas, da die Geier

Lukas 17 !!!!

und .....
1 Thes 5,1 Was aber die Zeit und die Stunde betrifft, so bedürft ihr, liebe Brüder, darüber keiner schriftlichen Belehrung; 2 ihr wißt ja selber genau, daß der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn sie sagen: »Jetzt herrscht Friede und Sicherheit«, (gerade) dann überfällt sie das Verderben plötzlich wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden sicherlich nicht entrinnen. 4 Ihr aber, liebe Brüder, lebt nicht in Finsternis, daß der Tag (des Herrn) euch wie ein Dieb überraschen könnte; 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages: wir haben mit der Nacht und der Finsternis nichts zu schaffen. 6 Laßt uns also nicht schlafen wie die anderen, sondern wachsam und nüchtern sein!


3
 
 kreuz 15. Mai 2018 

wir sollten uns nicht..ff "let`s roll"

"Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald!"

das ist für mich ein Beispiel von Determinismus, mit dem ab & zu der Himmel selbst eingreift.

das sehe ich in unseren Zeiten genauso.

vielleicht ist das für manche schockierend zu lesen, aber ich glaube daß 2/3 unserer DBK schon den Bissen gereicht bekommen haben, und daß der Rauch in Rom eingedrungen ist, das wissen wir schon seit 1972, vom Hl. PP VI.

wie sagte einer der Passagiere bei 9/11?

"Later, he told the operator that some of the other passengers were planning to attack the hijackers and regain control of the aircraft, after they learned about what happened at the World Trade Center and The Pentagon. According to Jefferson, Beamer's last audible words were "Are you ready? Okay. Let's roll."
en.wikipedia.org/wiki/Let%27s_roll

www.kathtube.com/player.php?id=45342


4
 
 kreuz 15. Mai 2018 

pS wir sollten uns nicht zuviele Sorgen machen,

denn die Hl. Jungfrau selbst, die Begründerin der una sancta in dieser Welt, beschützt und bewahrt sie, von Anbeginn bis in Ewigkeit.

in Alemania gehen die Lichter erstmal aus, das geht noch viel weiter bergab. das macht mir (bis auf die Kreuze in Bayern) fast nichts mehr aus, es muß wohl so sein.

wir sind aber nicht der Nabel der Welt, im Moment sind wir eher der geöffnete Ablass-Stöpsel im Meer des Glaubens.

aber ehrlich: wenn im Meer ein Badewannen-Stöpsel offen ist, dann macht das....überhaupt nichts. einfach nichts.

im Grunde geht alles seinen richtigen Weg.
wir leben wohl in einer Zeit, in der (wieder) Heilsgeschichte geschrieben wird, und alle Akteure haben ihren Platz darin.
auch ohne Judas wäre die Heilsgeschichte nicht vollständig.

"Was Du tun mußt, das tue bald", sagte der Herr.

wir dürfen niemals jemandem den "Teufel an den Hals" wünschen, denn auch wen er sich greift, ist ein Geheimnis und Heilsgeschichte. im Sinne von "heil werden." ff

www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/joh13.html#26


4
 
 kreuz 15. Mai 2018 

@Elliver u.a.

als ich am WE wieder mal schöne Lieder gehört habe, las ich in diesem alten Beitrag von 2009 v. mir:
"es soll die Romzentrierung und Papsttreue von kath.net/ kathtube symbolisieren."

und dachte: "könnte ich das heute noch so schreiben?"

heut morgen sage ich JA dazu:

wir sind romtreu in dem Sinne daß "Rom" den "Nullmeridian" der una sancta symbolisiert und papsttreu in dem Sinne, daß der Nachfolger Petri die una sancta beschützt und durch die Zeiten lenkt.

Hoffnung macht mir daß auch der alte halbblinde Mann immer noch an diesem Nullmeridian sitzt, auf Seiner "Wallfahrt nachhause".
de.catholicnewsagency.com/article/warum-die-eucharistiefeier-der-katholischen-kirche-ein-einziger-skandal-ist-0289

www.kathtube.com/player.php?id=18135


4
 
 Kleine Blume 15. Mai 2018 
 

Eucharistiegemeinschaft setzt Kirchengemeinschaft voraus

Um als Protestant in der katholischen Kirche die Eucharistie wohlvorbereitet empfangen zu können, muss ich alles glauben, was mir die katholische Kirche zu glauben vorlegt und dementsprechend handeln (hier wäre auch die Frage der Beichte näher zu klären.)

Bin ich aber bereits so weit, stellt sich die Frage, was mich noch am Schritt zur Konversion hindert.


12
 
 Kleine Blume 14. Mai 2018 
 

Wenn die Pastoral von der zeitlosen Lehre der Kirche losgekoppelt wird,

kommt es zu unterschiedlichen Regelungen bzgl. der Frage des Kommunionempfangs.


7
 
 phillip 14. Mai 2018 
 

Wie war das Papstwort nun eigentlich gemeint?

Nun, wie war das wohl gemeint? Von einem Papst kann man sich wohl ein klares Glaubensbekenntnis erwarten! Wie gesagt: von einem Papst. Als Katholik schäme ich mich für das Verhalten des Bischofs von Rom. Für mich gibt es nur die eine, plausibel erscheinende Erklärung für die Unterlassung seiner primären Oberhirtenpflicht, dass er den Verlust seiner Jurisdiktion Gewalt bereits selbst erkannt hat.


9
 
 Henry_Cavendish 14. Mai 2018 
 

@Selene: Es gibt da einen fundametalen Unterschied,

von dem ich denke, dass er nicht spezifisch theologisch ist. Auch politisch, diplomatisch, linguistisch ist da ein Unterschied.

"Einstimmig" bedeutet, jeder Teilnehmer einer Abstimmung, der Sitz und Stimme hat stimmt zu UND trägt die Maßnahme mit UND findet sie richtig.

"Einmütig" bedeutet, die große Mehrheit stimmt zu, alle Teilnehmer der Abstimmung tragen sie mit, aber einige äußern Vorbehalte, weil es ihnen zu weit oder nicht weit genug geht. Sprich: Alle denken, es ist ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung, der man sich auch nicht in den Weg stellen will, nur ist einem der Schritt zu groß oder zu klein.

So verurteilt der Rat der EU- Regierungschefs einmütig die Annexion der Krim, aber die gemeinsame Erklärung dazu erfolgt nicht einstimmig.


2
 
 phillip 14. Mai 2018 
 

Oder er soll sagen wie er das Papstamt versteht.

Ad stanie. Nach den Äußerungen und Schweigen des Papstes brauchen Sie von ihm denn noch wirklich eine formelle Erklärung? Liegt nicht die Zerstörungsabsicht auf der Hand, und kann nur das der Grund für sein Verhalten sein?


4
 
 Selene 14. Mai 2018 
 

Bedeutung von einmütig

In der online - Ausgabe von "Christ in der Gegenwart" habe ich neulich gelesen, dass in der Theologensprache "einmütig" nicht dasselbe wie "einstimmig" sei.

Und dann folgte eine komplizierte Erklärung, die ich nicht so richtig verstanden habe.


6
 
 Selene 14. Mai 2018 
 

@lesa

Ich weiß, dass Kardinal Woelki sich so geäußert hat, wie Sie schreiben.

Mein voriger Beitrag war auch eher ironisch gemeint.


2
 
 Stanie 14. Mai 2018 
 

Eine klare Entscheidung bitte

Kardinal Marx ist erfrischend ehrlich auf seine Weise. Und er meint ja sicherlich, was er sagt. Das Ergebnis ist aber nicht mehr die Eine Heilige und Apostolische Katholische Kirche.
Was sagt Papst Franziskus? Läßt er die Dinge weiter treiben oder wird er den geschätzen Kardinal korrigieren?
Dazu könnte doch 1 Kor 12,13 eine unschätzbare Hilfe sein.
Papst Franziskus muß m. Er. Klartext reden und zwar möglichst schnell. Man sollte ihn nicht aus dem Schneider, der Verantwortung lassen. Oder er soll sagen wie er das Papstamt versteht.


6
 
 lesa 14. Mai 2018 

@Selene: Das aufbauende Interview mit Kardinal Woelki auf dem Katholikentag, bei dem er über die Äußerung des Papstes spricht, gibt Hoffnung.(aktuell anhörbar bei kath.net.) Da ging es nicht nur um "Einmütigkeit" in der DBK, sondern um Einheit im Sinne der Gesamtkirche.


15
 
 myschkin 14. Mai 2018 
 

Also: Nach einer Einigung

in dem Sinne des Papstspruches sieht das m. E. nicht aus. War nicht von einer Aufforderung zu einer "größtmöglichen Einigung" die Rede?

Die Eminenz interpretiert "größtmöglich" offenbar quantitativ: so viele deutsche Bischöfe wie möglich.

Ich hatte den Spruch als eine Aufforderung zu einer größtmöglichen inhaltlichen Einigung verstanden - also qualitativ.

Wie war das Papstwort nun eigentlich gemeint?


4
 
 Elliver 14. Mai 2018 
 

Katholiken sind die Verlierer der Ökumene! 3

Ich danke Gott dafür, dass es sieben Bischöfe gibt, die sich für den Glauben einsetzen.
Also, wenn schon Bekreuzigen, Weihwasser, Kniebeuge schon ein Problem darstellen, dann Finger weg von der Eucharistie! Vgl. https://bfriends.brigitte.de/foren/religion-und-philosophie/147576-als-evangelische-in-katholischer-messe.html
Ökumene? Nein, danke! Ich habe mittlerweile genug davon. Ich erkenne mich gerne im Anderen, aber dabei möchte ich nicht meine Identität aufgeben müssen.

Gottes Segen!
Elliver


10
 
 Elliver 14. Mai 2018 
 

Katholiken sind die Verlierer der Ökumene! 2

Und nun möchten die meisten Bischöfe, in Einzelfällen, Protestanten aus konfessionsgemischten Ehen zulassen? Dies ist für mich ein schlechter Witz. Es geht hier nicht um den Leib des Herrn, sondern um Oblaten. Letztere kann ich mir in Lebensmittelgeschäften auch kaufen. Der Glaube an die Realpräsenz wird in keinster Weise geteilt. Und wenn die Teilhabe an dem Sakrament so bedeutungsvoll ist: Jedem steht es frei zu konvertieren!
Immer wieder wird gebetmühlenartig die Vielfalt gepredigt. Wo bitte bleibe ich als Katholikin? Offenbar gilt Vielfalt nur dann etwas, wenn es gewisse Gruppierungen unserer Gesellschaft betrifft. Ich bin gerne und von ganzen Herzen katholisch. Ich sehe in keinster Weise ein, dass der Glaube der katholischen Kirche an irgendeiner Stelle verramscht werden muss. Und dies ist für mich an dieser Stelle der Fall, wenn Bischöfe mal eben versuchen einen Beschluss zu fassen.


16
 
 Elliver 14. Mai 2018 
 

Katholiken sind die Verlierer der Ökumene! 1

Seit geraumer Zeit beobachte ich die Annäherung der beiden Volkskirchen mit kritischen Augen. Nach einer eingehenden Selbstbeschau und Beobachtung kam ich zu dem Ergebnis, dass Katholiken die Verlierer der Ökumene sind.
Warum?
Die Marienverehrung wird von vielen Protestanten zur zweiten Gottesanbetung erhoben. Der Embolismus wird im Namen der Ökumene von dem ein oder anderen katholischen Priester nicht mehr gebetet. Man möchte doch die Glaubensgeschwister nicht ausschließen. Ich frage mich nun zwar, an welcher Stelle sie ausgeschlossen werden, komme jedoch zu keinem Schluss.
Per Zufall stieß ich dann auf einen Thread, der sich mit dem korrekten Verhalten von Protestanten in einer Messe beschäftigte. Da geht es um Fragen wie, muss ich das Weihwasser nutzen? Wäscht es meine Sünden ab? Hinknien? Das kommt für mich nicht in Frage, ebenfalls das Bekreuzigen. Eine Userin bezeichnet dies sogar als Firlefanz.


13
 
 trueman 14. Mai 2018 

Die Selbstherrlichkeit mancher Bischöfe kann mit der mancher Renaissancekirchenfürsten

locker mithalten und man gewinnt den Eindruck, dass diese wie damals, nachdem sie sich eine Pfründe gesichert haben, ohnehin tun, was sie wollen...auf diesem Weg könnte man ja eigentlich viele andere Probleme, die sich ja "weltkirchlich" stellen, auf diözesaner Ebene lösen - immerhin hat man ja genügend Einkommen in diesen Diözesen und die "Gläubigen" würden das ja auch liebend gerne unterstützen: etwa den leidigen Zölibat freistellen usw.
Irgendwie dürfte es zu Zeiten des großen Glaubensabfalls unter Luther ähnlich gewesen sein - im Unterschied aber glaubten die Menschen damals wenigstens noch und wollten die Kirche reformieren...
Was ist das nur für eine traurige Erbärmlichkeit, die einem hier von einem Kardinal präsentiert wird! Könnte er nicht einmal einfach "nichts sagen" und den Mund halten...?


24
 
  14. Mai 2018 
 

@Kirchental (1) und Quirinusdecem(2)

(1) Wenn Bischöfe ungläubig sind, hat der Papst sie abzusetzen, damit Priester nicht in Gewissensnot kommen; Luther hat durch seine Spaltung die Gläubigen gezwungen, den Unglauben des jeweiligen Fürsten anzunehmen; Seminaristen suchen heute schon verzweifelt Priesterseminare, in denen sie nicht vom Glauben abgebracht werden; wir Gläubigen wechseln schon in großer Zahl die Pfarrgemeinden, um noch "Katholisches" zu hören.
(2) bitte bleiben Sie in der römisch-katholischen und apostolischen Kirche, opfern Sie Ihr Leiden an dem derzeitigen Zustand dem Herrn auf. Sprechen Sie die Bitte zum Hl. Erzengel Michael, die ein gläubiger Papst uns gegeben und ungläubige Liturgiefunktionäre uns genommen haben und schreiben Sie Ihrem Bischof monatlich eine E-Mail, dass er Ihre Kirchensteuer xxxx (in meinem Fall Weihbischof Athanasius Schneider) zuwenden soll und setzen sich politisch dafür ein, dass deutsches Recht dahingehend geändert wird, dass Kirchen keine Steuern mehr erheben dürfen.


18
 
 Montfort 14. Mai 2018 

"Gesetzgeber im Bistum ist immer der einzelne Bischof" (sic!)

Da haben Sie aber im Studium wohl schon beim Examen im Fach Kirchenrecht geschummelt!

Könnte nicht jemand dem Herrn Kardinal Nachhilfe im Kirchenrecht erteilen? Mit Soziologie alleine wird er wohl höchstens "karrieristisch" (nicht "kabarettistisch"!) weiterkommen, aber nicht im richtigen katholischen Amtsverständnis eines Bischofs.


18
 
 Zeitzeuge 14. Mai 2018 
 

Soll das "versöhnte Einmütigkeit" unter Ausklammerung der Wahrheit sein?

Selbst rein säkulare, soziologische Kategorien können den Wahrheitsbegriff
objektiv nicht ausklammern, der DBK-Vorsitzende scheint hier bzgl. des Allerheiligsten genau dieses für möglich zu halten!

Custos quid de nocte?


20
 
 Senfkorn7 14. Mai 2018 
 

Wenn Marx das tatsävch durchführt

dann ist er ein Höretiker und wenn der Papst in dieser Sache das so laufen lässt, dann unterstützt er ihn.

Kein Papst kann einen Bischof gegen die Lehre handeln lassen.

Und zum Gehorsam:

Man wird Priester um Gott zu dienen und nicht einer menschengemachten Kirche und solchen Vorgesetzten, die gegen die Offenbahrung Gottes handeln und die Eucharistie wie Kekse verteilt.

Ein Priester, Bischof, Kardinal und Papst hat nur Gott Gehorsam zu leisten und so einem Vorgesetzten, der nicht offen zur Häresie aufruft.

Mit Kardinal Marx würde ich noch nicht mal einen Kaffe trinken. Er ist oft genug auf die Falschheit hingewiesen worden.

1 Kor 5, 4 Im Namen Jesu, unseres Herrn, wollen wir uns versammeln, ihr und mein Geist, und zusammen mit der Kraft Jesu, unseres Herrn, 5 diesen Menschen dem Satan übergeben zum Verderben seines Fleisches, damit sein Geist am Tag des Herrn gerettet wird. 6 Zu Unrecht rühmt ihr euch. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? ....


20
 
 Montfort 14. Mai 2018 

Jeder Unfug ist "denkbar", Herr Kardinal, ...

... ja sogar Häresien sind "denkbar"!

Glaubhaft katholisch ist das Zeugnis, das sie als Bischof von ihrem Glauben geben, aber nicht mehr so recht.

"Komm, herab, o Heil'ger Geist, ...
lenke, was den Weg verfehlt!"


25
 
 kathleser 14. Mai 2018 
 

Grössenwahn

Ist Marx Kardinal oder hält er sich schon für den Papst ?
Er sollte zurücktreten.


30
 
 Kirchental 14. Mai 2018 

@freya und @matthieu

Die Priester haben ihrem Bischof doch Gehorsam gelobt? Können sie sich da einfach der jeweiligen "Linie" verweigern? Oder haben wir dann eine Regelung wie nach dem Westfälischen Frieden : cuius regio eius communio?

Und soll sich ein Seminarist dann künftig die Diözese nach der politischen Linie aussuchen. Und ggf bei Wechsel des Bischof Diözese wechseln?


9
 
 nicodemus 14. Mai 2018 
 

Grosser Kardinal,

Ja, ich sage das so einfach!
Nach dem Kriege strahlten die kath. Kirchentage noch Begeisterung im
G l a u b e n aus.
Heute ist nur ein buntes Happening ohne den Guten Geist zu sehen.
Vom Katholikentag geht schon lange kein Impuls mehr aus, der uns zeigt, wie schön unser kath. Glauben sein kann.
Ausrichter dieses Spektakels ist das ZdK.Kann da etwas Positives kommen? Die offizielle Katholische Kirche von Deutschland fungiert nur als Anhängsel.
ZdK, eine Kirche innerhalb der Heiligen Kath. Kirche - ist überflüssig!
Kirchentage sind ein zusätzliches Forum, um Politik zu machen - aber ohne Gott!


19
 
 Adamo 14. Mai 2018 
 

Vatican News

@Hans Josef, sehr interessant Ihre Meldung. Noch interessanter wäre, was bei dieser Privataudienz mit dem Heiligen Vater herausgekommen ist.


13
 
 la gioia 14. Mai 2018 
 

Es wird immer verrückter, blöder und unerträglicher!!
Wann endlich wird dieser "Kardinal" suspendiert??!


17
 
 Quirinusdecem 14. Mai 2018 
 

keine Lust mehr

...mal eine Frage: Da wir in unserer Gemeinde zur Zeit die Feier der Erstkommunion haben ist mir aufgefallen, das diese sich doch im Rahmen und Reigen der Oplatengedächtnisfeier erübrigen. Wäre dann doch ehrlicher und wissen muss auch keiner mehr was und Sünder sind wir sowieso nicht. Die folkloristische Initiation des primären Oplatenempfangs kann ja beibehalten werden, weil es ist ja nichts schöner als Party machen, warum auch immer. Der wir haben uns alle lieb Ringelrein kann dann doch ein schöner Abschluß eines an Sinnlosigkeit kaum noch zu überbietendes Spektakels sein...
Ich spiele immer mehr mit dem Gedanken aus diesem Verein auszutreten. Ich habe keine Lust mehr mich immer wieder mit neuem Schwachsinn zu befassen....


8
 
 matthieu 14. Mai 2018 
 

Unsinn

Und wenn es einen Wechsel gibt im Amt? Dann könnte plötzlich von einem Tag auf den anderen eine ganz andere Regelung gelten? Je nach Gusto des (neuen) Bischofs? Hat Jesus das etwa gesagt? Das kann es echt nicht sein.


13
 
 Bernhard Joseph 14. Mai 2018 
 

Verehrter @wedlerg, Kardinal Marx und das Kreuz

War das Leiden unseres Heilandes am Kreuz nicht öffentlich? Sind die Apostel nicht durch Jesus Christus in die Welt(!) hinaus gesandt worden, um das Evangelium allen(!) zu verkünden?

Reduziert sich nach Ansicht des Kardinal Marx der Glaube auf einen bloß privaten Raum? Ist der Glaube damit auf die abgeschlossene Gruppe reduziert und darf auch nur dort sichtbar gemacht werden?

Ist es nun die Aufgabe der Kirche einem radikalen Staatslaizismus das Wort zu reden?

Soll das jetzt der neue Katholizismus sein?


15
 
 Tisserant 14. Mai 2018 

Allahs wird gut!
Teufel noch eins, der Marx ist ein echter Interkommunionist.
Demnächst gibt es hl Kommunion nach Gutsherren Art.
Zubereitung je nach weltanschaulichem Inhalt?!
Was ist blos in diese Kirche gefahren, der Leibhaftige persönlich?
Erst der Gaga Kirchentag und nun Marx, mal wieder in seiner verwirrenden Art.
Ich glaube wir aufrichtigen müssen im Untergrund eine katholische Gegenbewegung eröffnen.


26
 
 Bernhard Joseph 14. Mai 2018 
 

Glauben wir Katholiken neuerdings an einen unterschiedlichen Gott?

Das könnte man fast glauben, wenn man Kardinal Marx so hört!

"Die Bischofskonferenz hat keine Anweisungskompetenz für die Bistümer"

Stimmt, die Anweisungskompetenz hat Rom, der Papst.

Kein Bischof ist souverän, wenn es um Glaubenswahrheit geht, einziger Souverän ist Gott und damit die Bindung an das Wort Gottes.

Es tut mir leid, aber ich halte Kardinal Marx nicht mehr für katholisch im tieferen Sinn, der Mann ist katholisch lediglich in einem oberflächlichen Sinne, ansonsten sind seine Positionen ureigenst protestantisch. Schlimm das wir in unserer Kirche solch exponierte "Hirten" (hier Funktionäre) haben.

Wenn an etwas die Krise unserer Kirche in heutiger Zeit ablesbar ist, so an den Äußerungen dieses Kardinals.


29
 
 Egon47 14. Mai 2018 
 

@kreuz

war vor 500 Jahren schon so; hoffentlich wiederholt sich Geschichte nicht!


7
 
 nemrod 14. Mai 2018 
 

So so - jetzt mögen man mir Nichttheologen bitte mal gaaanz langsam den Begriff Schisma auseinanderschrauben!


9
 
 wedlerg 14. Mai 2018 
 

VaticanNews meldet zudem erneutes Nachkarten in der Kreuzfrage

Marx wird dort zum Katholikentag so zitiert, dass Kreuze nicht vom Staat (gemeint ist: =Söder, =CSU, = Bayerns Christen bzw. Bayerns Katholiken), sondern nur dies nur mit der Kirche (=Marx und Funktionäre) und den Gläubigen (=Hohn) ginge.

Wie lange müssen denn die Gläubigen noch einen Kardinal aushalten, der gegen ihre Interessen und - viel wichtiger - gegen das Kreuz agiert?

Gleichzeitig windet er sich immer und behautet nie sich gegen das Aufhängen von Kreuzen gewehrt zu haben.

Solche schizophrenen Äußerungen zeugen von einem gespaltenen Verhältnis zur Wahrheit und rein politisch gelenkten Interessen!

Statt endlich den Glauben zu verteidigen, macht er den Glauben noch lächerlich und zum Spielball der political Correctness.


31
 
 Selene 14. Mai 2018 
 

Einmütigkeit

Also man einigt sich einmütig, dass man sich auf keine gemeinsame Lösung einigen kann?

Ob das dem Papst gefallen wird?


16
 
 christine.klara.mm 14. Mai 2018 
 

ff

Es m u ß uns klar sein,daß Christus EINHEIT wollte und um diese Einheit zum Vater betete.Einheit findet immer nur im Geiste statt:Ein Herz und eine Seele und eines Geistes sein.Und dieser Geist der Einheit des Trinitarischen Gottes ist GOTT HEILIGER GEIST.(WIR BEFINDEN UNS ÜBRIGENS JETZT IN DER PFINGSTNOVENE!!)
Paulus mahnt das ganz heftig ein:
IST CHRISTUS DENN ZERTEILT? Und um aktuell zu sein:
WURDET IHR DENN AUF EINEN BESTIMMTEN BISCHOF ODER AUF EINEN BESTIMMTEN PAPST GETAUFT?
Die einzige richtige Lösung liegt im mit Christus in Einheit stehendem "Rom"=Petrus. UND in der guten Kathechese im Sinne Christi. UND in der Freiheit des Einzelnen ob er Christus folgen will oder jemand anderem,im Bewußtsein der Konsequenzen:
Leben in Gott
oder das selbst gewählte Gericht.


3
 
  14. Mai 2018 
 

Vorsicht! Die Rautenmänner kommen!

Alle Bischöfe, die ständig mit ihren Fingern mühevoll damit beschäftigt sind, vor laufenden Kameras die berühmt-berüchtigte Raute zu formen (auf Katholikentagübertragungen permanent zu beobachten!), werden sich der Marx'schen Rotary-Rauten-Regelung anschließen. In Zukunft wird man dann in Deutschland zwischen katholischen und rotarischen Rauten-Bistümern und ebensolchen Bischöfen unterscheiden müssen! Was aber passiert mit den Priestern, die das nicht mittragen wollen?


23
 
 borromeo 14. Mai 2018 

@siracides

Der Diözesanbischof ist in seinem Bistum, d.h. in seinem Jurisdiktionsbereich, oberster Gesetzgeber und oberster Richter zugleich (c. 391 §1 CIC). Er kann also z.B. tatsächlich kirchliche Gesetze erlassen, die ausschließlich für sein Bistum Geltung haben.

Aber, und hier kommt die Einschränkung, es gilt die zu wahrende Widerspruchsfreiheit in der Gesetzgebung: Von einem untergeordneten Gesetzgeber kann ein höherem Recht widersprechendes Gesetz nicht gültig erlassen werden (c. 135 §2 CIC).

Und hier widerspreche ich Kardinal Marx: Für einzelne Diözesen können Gesetze und Dekrete etc. vom Ortsbischof erlassen werden, ja das stimmt grundsätzlich. Wenn diese jedoch höherem Recht (und das sind z.B. der CIC oder andere päpstliche Gesetze, Erlasse o.ä.)entgegenstehen oder diesem widersprechen, sind die lokalen Gesetze ungültig. Zweck dieser Regelung ist es, die kirchliche Einheit zu wahren. Und diese Regel kann auch ein Kardinal Marx nicht einfach aushebeln oder umgehen.


23
 
 kreuz 14. Mai 2018 

ich dachte immer, Amazonien solle die neokatholische "area 51"

sein, und dann wird es auf die Weltkirche übertragen.
aber jetzt kommt raus: es ist Alemania.
denk ich an Deutschland in der Nacht..


22
 
 christine.klara.mm 14. Mai 2018 
 

Einheit ,Der Einsetzungsbericht und Auslegung des Apostel Paulus

Jesus:"Nehmet und esset ALLE davon,das ist mein Leib der für euch hingegeben wird" (der euch ausgeliefert wird,kann man sagen.Dieser Leib ist der ganze Christus.Nichts fehlt.)
Dann,nach dem Mahl folgt:
"Nehmet und trinket ALLE daraus,das ist der Neue und Ewige Bund,mein Blut,das für euch und für viele vergossen wird,ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN.TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS." (Wobei Gedächtnis Gegenwärtigsetzung ist und so auch behandelt werden muß.)
Ein weiterer Auftrag Jesu ist: Verkündigung,Taufe,Sündenvergebung!.
Die Mahnung = Auslegung des Apostel Paulus ist:daß jeder der hinzutritt sich genau zu prüfen hat ob er die Eucharistischen Gestalten vom gewöhnlichen Brot und unausgesprochen damit auch vom gewöhnlichen Wein zu unterscheiden vermag,da er sonst in seinem unwürdigen Zustand ins Gericht und nicht ins Leben kommt!
Diese Unwürdigkeit liegt im unversöhnten Sündentrennungszustand,der jeglichem neuen und ewigen Bund,dem Heiligen Geist Gottes,entgegensteht.
Der Priester mahne das ein!


3
 
  14. Mai 2018 
 

Vatican News

meldet das Kardinal Marx heute in einer Privataudienz vom Papst empfangen wurde.


14
 
 lenitas 14. Mai 2018 
 

Vielleicht am ehrlichsten

Diese Lösung wäre zwar eine Überraschung, aber vielleicht der ehrlichste Weg. Wenn sich die Bischöfe nicht einigen können, und der Papst gegen diese Lösung nichts einzuwenden hat, dann ist es zumindest eine ehrliche Sache. Kein Bischof muss dann etwas verantworten, was er nicht verantworten kann und möchte. Mit den Jahren sieht man ohnehin, ob sich die Neuregelung in den jeweiligen Bistümern bewährt. Ein großes Streitthema sollte daraus auf keinen Fall werden, immerhin geht es um das Herzstück der Heiligen Messe. Die Ehrfurcht, vor dem Thema an sich, muss immer gegeben sein - auch in der Diskussion darüber. Sonst sind wir auf einen schiefen Weg unterwegs, der sicher nicht von Gott gewollt ist.


1
 
 Smaragdos 14. Mai 2018 
 

"Gesetzgeber im Bistum ist immer der einzelne Bischof."

Ja, das stimmt, Kardinal Marx. Das heißt aber noch lange nicht, dass er willkürliche Entscheidungen treffen kann - schon gar nicht, wenn es um das Allerheiligste geht. Auch er ist an weltkirchliche Vorgaben gebunden.


22
 
 Lautensack1 14. Mai 2018 
 

Kirchenaustritt?

Wie ist das eigentlich mit den 'Einzelfällen' und den 'Notlagen'?

Wenn man aus der deutschen Kirchensteuer auftritt, weil man es mit dem Gewissen nicht mehr vereinbaren kann, diese Glaubensvermarxung noch zu subventionieren, darf man dann nach einer Gewissensentscheidung die Sakramente trotzdem empfangen?


18
 
 Cosmas 14. Mai 2018 
 

Das Kirchenrecht ist für Marx offenbar keine Option

und offenbar sieht er sich darin von Franziskus in irgendeiner Form gedeckt. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass der Ungeist der 70er in solcher Wucht in der Kirche federführend wird und sein Unwesen treibt. Frühere Päpste konnten den einen oder anderen Dämon austreiben; nun ist eine Vielzahl wieder zurückgekehrt, die es schlimmer macht als zuvor. Vgl. Lk 11,26


18
 
 Maria_Jesus 14. Mai 2018 
 

Papst Franziskus bestand auf eine Einigung, Kardinal Marx ist das egal

Offensichtlich tanzt Marx dem Papst auf der Nase herum.


15
 
 PBaldauf 14. Mai 2018 
 

Was mir bei dieser Diskussion u. a. auffällt

ist, dass das heilige Sakrament der Versöhnung in diesem Zusammenhang nicht erwähnt wird (zumindest ist bis zu meinen Ohren noch nichts gedrungen).
Abgesehen davon, dass ich die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche hierbei für grundlegend wichtig halte:
Wie sollte man sich dies vorstellen: Protestanten ohne Empfang des oben genannten Sakramentes einfach zulassen, weil sie "glauben und Hunger haben"?
Meines Erachtens ist hier eine Banalisierung erkennbar.


24
 
 Kirchental 14. Mai 2018 

Ich höre die Freigeister in meiner Umgebung jubeln. Endlich losgesagt von Rom. Wir können das viel besser. Irgendjemand gräbt jetzt auch sicher etwas aus den Anfängen des Urchristentums aus, wonach die Gemeinde von Ephesos anders verfahren sei als die von Korinth.

Das ist doch das Ende von katholos =weltumspannend. Jetzt ist es vielleicht nur noch Diözesenumspannend. Oder soll dieser Zersetzungsprozess noch weiter gehen und die Gemeinde Auf entscheidet anders als in B?


22
 
 Ginsterbusch 14. Mai 2018 

Warum lässt der Papst das zu?

Er ist doch sonst nicht so zimperlich!
Kardinal kann machen was er will, Aussagen tätigen wie z.B er sei keine Filiale von Rom, sein Kreuz abnehmen etc, aber er wird vom Hl. Vater immer gestützt und sogar in den Kardinalsrat befördert.
Hl. Vater, warum?


26
 
 PBaldauf 14. Mai 2018 
 

Dies Chaos macht mich langsam kirre:
Sprach Christus einst: «Geht hin, macht wirre»?
Komm, heiliger Geist, lass Gnade walten
Bewahr uns vor dem Kirche-Spalten
Sonst ist in München bald erlaubt
Was Woelki nachts den Schlaf schon raubt
Dann stehts – in Mainz – bald: 2:1
Ein jeder macht „sein Ding“ dann: „Seins!“
Dies wär in Widersachers-Sinn
Denn damit wär‘ die Einheit: Hin


21
 
 Cejazar 14. Mai 2018 
 

Man muß zwischen den Zeilen lesen

Diese Aussage von Herrn Marx und die schmallippige Pressemitteilung der DBK erwecken den Eindruck, dass Marx im Kern mit seiner allgemeingültigen Einzellfallregelung im Rom im Kern gescheitert ist.

Vielleicht will der Papst seinem Vertrauten, Kardinal Marx durch seine Weiterdelegation nach Deutschland einen Gesichtsverlust ersparen - ist aber nur eine Spekulation


5
 
 ottokar 14. Mai 2018 
 

Sieht so die vom Papst empfohlene einheitliche Lösung aus?


17
 
 Rolando 14. Mai 2018 
 

Evangolisch

In unserem Ökumenekreis nannten sich die kath. Befürworter der Interkommunion Evangolisch, das ist dann die neue Kirche, stop, nicht Kirche, nette Gemeinschaft.


21
 
 Herbstlicht 14. Mai 2018 
 

Nachtrag

Wenn sich Bischöfe uneins sind, obwohl das katholische Band sie eigentlich verbinden sollte, ist das eine Sache.

Jedoch zuzulassen, dass der Zersplitterung nicht Einhalt geboten, sie gar geduldet und gefördert wird, könnte ich Franziskus kaum verzeihen.


18
 
 wedlerg 14. Mai 2018 
 

Unfassbar!

Das kann doch eigentlich nicht wahr sein. Inhalte werden ignoriert. wenn der eigene autoritäre Ansatz nicht klappt, andere zu überstimmen in einer Glaubensfrage, dann zeiht man sich eben anti-autoritär zurück und macht selber, was man will.

Unfassbar, wie wenig der Glaube zählt und wie wichtig, die Anbiederung an die Welt geworden ist. Dafür nimmt man sogar in Kauf, auf gläubige Bischöfe mit dem Finger zu zeigen, sie zu beschimpfen, etc.

Es wird sich außerdem zeigen, ob die Glaubenskongregation in Rom noch funktioniert oder ob aus dem Vernunft-orientierten Kirchenrecht, basierend auf dem authentischen Glauben, das Recht des Stärkeren in anomischen Verhältnissen werden soll.

Ein Papst, der solches zulässt, ist dann eigentlich nicht mehr tragbar.


33
 
 chriseeb74 14. Mai 2018 
 

@siracides

Die DBK kann grundsätzlich nur Empfehlungen aussprechen, sie ist nur ein politisches Instrumentarium. Nur jede einzelne Diözese (also der jeweilige Ortsbischof) ist befugt kirchenrechtliche Regelungen zu erlassen, die dann ggfs. von Rom korrigiert oder genehmigt werden.
Ausschließlich aufgrund des Einheitsgedankens beschließt oder verwirft die DBK entsprechende kirchenjuristische Regelungen.
Die jetzige Situation bzw. der Vorschlag von K. Marx untergräbt dies und führt zwangsläufig zu Spaltungen in der Kirche, explizit in der deutschen Kirche...im Prinzip kann man dann die DBK auch auflösen, sie kostet nur Geld und ist per se ein Ärgernis...


17
 
 Elija-Paul 14. Mai 2018 
 

Zersplitterung!

Die Zersplitterung geht immer weiter in diesem Pontifikat und es wird kein Einhalt geboten! Wir brauchen einen Papst, der das schlingernde Schiff wieder in klare Bahnen lenkt! Möge dies der Heilige Geist, der Herr der Kirche, hören! Er möge vernehmen, wie die Kirche zunehmend unter diesem Pontifikat leidet! Komm, Heiliger Geist vertreibe und heile die geistige Blindheit!


31
 
 Herbstlicht 14. Mai 2018 
 

Die heilige katholische Kirche!
Das war einmal!
Regional und ländermäßig durch eigene Lieder und Volksbräuche etwas unterschiedlich gefärbt, doch in ihrem Aufbau und ihrer Lehre war sie bisher einheitlich und weltumspannend!
Sie war Heimat und Orientierungspunkt.
Soll das alles aufgegeben werden?

Kann es ein erstrebenswertes Ziel sein, die römisch-katholische Kirche durch interessengebundene Unterschiede zu spalten?
Das Sakrament der Eucharistie ist zu wichtig und grundlegend für die Identität der katholischen Kirche, als dass man sie der Beliebigkeit aussetzen dürfte.


22
 
 siracides 14. Mai 2018 
 

unterschiedliche Regelungen

Verstehe ich nicht. Heißt das jetzt, dass jeder Bischof in seinem Bistum selbst entscheiden kann, was er tun darf und was nicht? Da der Papst anscheinend zu dieser Sache geschwiegen hat, wenn ich richtig informiert bin -sei es also jetzt denkbar, "dass in jedem Bistum der jew. Bischof entscheiden kann, was "er" für richtig hält
und nicht mehr der Papst..

??
Bitte korrigiert mich, wenn ich mich falsch ausgedrückt habe


28
 
 Adamo 14. Mai 2018 
 

Für die Weltkirche gibt es nur EINE eindeutige Regelung!

Mit seiner Ansicht "unterschiedliche Regelungen in Kommunionfrage denkbar" spaltet Kardinal Marx die Weltkirche und das ist sehr schlimm. Ihm sei wärmstens die Klarstellung des niederländischen Kardinals Willem Jacobus Eijk, Utrecht, vom 8.Mai 2018 empfohlen zu lesen und zu befolgen.
(veröffentlicht hier in kath.net am 8.Mai 2018)


35
 

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