SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
- US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
- Zwei Formen - ein Ritus
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
- Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
- Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
- "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
- Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto
| 
Kardinal Bagnasco: Christen werden auch in Europa diskriminiert12. August 2018 in Chronik, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Erzbischof von Genua und Vorsitzender des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen verweist in Predigt auf vermehrte Verlagerung ins Private, oftmals unter dem "Vorwand, verschiedene religiöse und kulturelle Empfindlichkeiten nicht zu kränken".
Rom (kath.net/ KAP) Aus Sicht von Kardinal Angelo Bagnasco werden Christen teilweise auch in Europa diskriminiert. Auch wenn darüber nicht gesprochen werde, gebe es "diskriminierende und antichristliche" Haltungen, "selbst in unserem Europa, dem Schoß des Evangeliums und der Zivilisation", sagte der Erzbischof von Genua, der auch Vorsitzender des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) ist. "Wir dürfen nicht in naiven Optimismus verfallen, gemäß dem es uns gegenüber nur Respekt und Wohlwollen gibt", sagte Bagnasco laut der katholischen Nachrichtenagentur SIR (Freitag). 
Der italienische Kardinal ging in seiner Predigt zum katholischen Gedenktag des Heiligen Laurentius im Dom zu Genua auf den römischen Märtyrer ein. Sein Beispiel zeige, dass Verfolgung aus Glaubensgründen zum Leben der Christen gehöre. Öffentliche Glaubensbekenntnisse würden heute vermehrt in den privaten Bereich verlagert - oftmals unter dem "Vorwand, verschiedene religiöse und kulturelle Empfindlichkeiten nicht zu kränken", sagte Bagnasco. So würden etwa selbst "legitime und anderen gegenüber respektvolle religiöse Traditionen abgeschafft oder ihre Namen, Orte und Symbole geändert". Dies sei eindeutig ein Versuch, den Glauben zu verwässern und "auf eine vage Erinnerung zu reduzieren". Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten Archivfoto Kardinal Bagnasco (c) Erzdiözese Genua
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 13. August 2018 | | | | @Einsiedlerin "Der Satz ist ein Widerspruch in sich und zeigt genau das Problem auf: Feigheit."
Richtig! In Anbiederung an den Mainstream traut sich das deutsche Episkopat nicht mehr, Klartext zu reden, weil man dann kritisiert werden könnte.
Die christliche Botschaft eckt halt nun mal an, auch und gerade bei atheisten und Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund. Aber das will man ja nicht um allen zu gefallen. |  5
| | | | | Einsiedlerin 12. August 2018 | | | | Widerspruch "Öffentliche Glaubensbekenntnisse würden heute vermehrt in den privaten Bereich verlagert..."
Der Satz ist ein Widerspruch in sich und zeigt genau das Problem auf: Feigheit. |  4
| | | | | Rolando 12. August 2018 | | | | Wenn es so wäre, bei aller Rücksichtnahme und abdrängen ins Private, dann gäbe es keine Märtyrer, das wäre fatal für das Heil vieler Christenverfolger. Darum mutig bekennend leben, wir haben doch nichts zu verlieren, wir können nur (Christus) gewinnen. |  12
| | | | | girsberg74 12. August 2018 | | | | Das alte Lied ! Mit der Rücksichtnahme auf alle möglichen Befindlichkeiten - "bloß niemanden zu verletzen" - kommt man um Stellungnahmen in wichtigen Bereichen herum.
Um eigentlich nötige Stellungnahmen, die man aber selbst nicht mehr (voll) teilt oder dafür zu schwach ist, wiewohl diese nach außen immer noch getragen werden. |  14
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuChristenphobie- ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
- Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
- „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
- Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
- „Aufgrund der religiösen Ausrichtung können wir Ihre Dreharbeiten nicht gestatten“
- „Beschmierte Kreuze, Sprayparolen, Bekennervideo: Wie Wien mit Kirchen-Vandalismus konfrontiert ist“
- Frankreich: Öffentliche Werbekampagne für katholischen Film „Sacre Coeur“ wurde abgelehnt
- Bombendrohung bei Hl. Messe in Wien - ÖVP und FPÖ üben Kritik - Schweigen bei 'Katholischer Aktion'
- Deutschland: Anzahl der Angriffe auf Christen deutlich gestiegen
- Christliche Studenten sprechen über Veranstaltung von Kamala Harris
| 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
- "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
- US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
- Zwei Formen - ein Ritus
- Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
|