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Papst schreibt an Nicaraguas Präsident Ortega

12. September 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Aufruf anlässlich des Nationalfeiertags zu Versöhnung und friedlichem Zusammenleben


Vatikanstadt (kath.net/KAP) In einem Brief an Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat Papst Franziskus zu Versöhnung und friedlichem Zusammenleben im Land aufgerufen. Anlässlich des bevorstehenden Nationalfeiertages am 15. September schrieb Franziskus, er "bete für alle Söhne und Töchter des geliebten Landes", zitiert das vatikanische Medienportal "Vatican News" (Dienstag) aus dem Schreiben, das auf den 31. August datiere.


Derweil habe der Erzbischof der Hauptstadt Managua, Kardinal Leopoldo Brenes, bekräftigt, die Bischöfe seien bereit, in dem seit Monaten bestehenden Konflikt zu vermitteln, so das vatikanische Nachrichtenportal. Es gehe der Kirche nicht ums eigene Ansehen und man rede auch mit jenen, die anderer Meinung seien als die Bischöfe. Den Vorschlag der Bischöfe, für 2021 vorgesehene Wahlen auf 2019 vorzuziehen, hatte Ortega zurückgewiesen.

Bei den teils gewaltsamen Unruhen zwischen oppositionellen Gruppen und Anhängern der Regierung sowie Sicherheitskräften sind nach Angaben von Menschenrechtsgruppen gut 400 Menschen ums Leben gekommen, die Behörden sprechen von knapp 200 Toten. Der Protest an Sozialreformen, die inzwischen zurückgenommen sind, hatte sich in der Hauptstadt entzündet und von dort ausgebreitet.

Im Juli waren unter anderem Kardinal Brenes und der vatikanische Nuntius in Nicaragua, Erzbischof Waldemar Sommertag, von Anhängern des Präsidenten tätlich angegriffen worden. Papst Franziskus hatte das Blutvergießen in Nicaragua bereits Anfang Juni verurteilt.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Archivbild


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Lesermeinungen

  12. September 2018 
 

Linksextreme Potentaten wie Ortega und Maduro

(beides verbrecherische Unholde) sind seine präferierten Gesprächspartner und natürlich Bachelet, die nun bei der UN ihren Wahn fortsetzt.
Derweil muß ein mutiger Bischof, der der Wahrheit verpflichtet ist, inkognito sich irgendwo verstecken um sich vor seinen Häschern zu schützen.


6
 
 lydia stenzel 12. September 2018 
 

zu Wedlerg

Wie recht Sie haben. Ich weise nur auf Ernesto Cardinal hin!


5
 
 lydia stenzel 12. September 2018 
 

Jesuiten

Für so etwas hat er Zeit. Ein Präsident, der 4oo Demonstranten niederschießen lässt, bekommt Post vom Papst. Herr erbarme Dich!


7
 
 wedlerg 12. September 2018 
 

Skandalös

Ein korruptes links-radikales Regime in Südamerika wird wieder nicht kritisiert.

Ortegas Regierung ist eine totalitäre Bande, die das eigene Volk aussaugt und bekämpft. Und wie in Venezuela sind auch in Nicaragua ehem. Befreiungstheologen involviert im himmelschreienden Unrecht.

Vom Papst dazu kein Wort. Die allg. Floskeln kann er sich sparen.


7
 

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