Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'

Die Rückkehr des Königs

14. Dezember 2003 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am Mittwoch kommt der dritte Teil von "Herr der Ringe" ins Kino: Die Rückkehr des Königs - Ein Kommentar von Jonas Bärtschi


Christliche Themen und ungewohnte Perspektive für Wahrheiten der Bibel

Fantasy-Fans jubeln: Am 17. Dezember kommt mit "Die Rückkehr des Königs"das Finale der "Herr-der-Ringe"-Trilogie in die Kinos. Regisseur PeterJackson verstand es, das epische Werk des Oxford-Professors und ChristenJ.R.R. Tolkien spektakulär und mit viel Liebe zum Detail in Szene zu setzen.Die Völker Mittelerdes sehen sich vom Untergang bedroht: Die Armeen desdunklen Herrschers Sauron sind ausgezogen, alle Länder zu unterwerfen.Aragorn, der verheißene König Mittelerdes, sieht die Zeit gekommen, seinErbe anzutreten und dem Feind die Stirn zu bieten. Doch Sauron - im Film nurals feuriges Auge zu sehen - ist unbesiegbar, solange ein geheimnisvollerRing in Mittelerde ist.

Als der Ring zufällig in die Hände von Frodo (gespielt von Elijah Wood)gelangt, erhält er vom (guten) Zauberer Gandalf (Ian McKellen) einenschweren Auftrag: Er soll den Ring in die karge Einöde von Mordor bringen -direkt in das Reich Saurons. Nur dort, in den Flammen des Schicksalsberges,kann dieser zerstört und Sauron für immer besiegt werden. Begleitet vomtreuen Sam (Sean Astin), macht sich Frodo auf den Weg.In der Zwischenzeit sammeln sich die Kämpfer Mittelerdes, um sich unterGandalfs Führung der Armee Saurons entgegenzustellen - ekligen Orks,keulenschwingenden Steintrollen und riesenhaften Kriegselefanten, die ganzeWehrtürme auf ihren Rücken tragen. Auf einer weiten Ebene treffen die beidenHeere aufeinander - ein atemberaubend inszeniertes Zusammenspiel vonComputeranimation und tausenden Statisten.

Eine Widerspiegelung ewiger Wahrheit?

"Die Rückkehr des Königs" hält sich stark an die Buchvorlage von J.R.R.Tolkien. Inspiriert von nordischer Mythologie, machte sich der Professor fürAltenglisch daran, eine eigene mythische Welt zu erfinden - Mittelerde.Tolkien, ein gläubiger Katholik, war überzeugt, daß alle Mythen in ihremKern auf Gott hinweisen. In einem Gespräch mit dem christlichenLiteraturwissenschaftler C.S. Lewis - an dessen Bekehrung er wesentlichbeteiligt war - erklärte er seinen Standpunkt: "Mythen reflektierenunweigerlich einen Bruchteil des wahren Lichts, der ewigen Wahrheit, die inGott ist."

Obwohl Regisseur Peter Jackson mit dem Christentum nicht viel am Hut hat,finden sich in "Die Rückkehr des Königs" nicht nur Parallelen zu biblischenGeschichten, sondern auch Grundthemen des christlichen Glaubens. Auf dieseführt der amerikanische Journalist und Christ Jeffrey Overstreet denn auchden Erfolg der Filme zurück: "In Mittelerde sehen wir Widerspiegelungen derGnade Gottes, des Opfers Christi und der Hoffnung auf die Auferstehung",schreibt er in "Christianity Today". Das seien Dinge, nach denen sich dieMenschen sehnten - gerade in der unruhigen Welt von heute.

Die Geschichte ist aber auch eine Bereicherung für das eigene Leben. Sosieht beispielsweise Felix Ruther, Leiter der Vereinigten Bibelgruppen inder Schweiz, in der Figur Aragorns etwas von der "Erhabenheit Gottes". Wiedie Einwohner Mittelerdes sollten auch wir vor der Macht und Größe unseresKönigs - Jesus - erschaudern können. Sonst, so Ruther, "fehlt uns etwasEntscheidendes".

Der Film greift noch weitere Themen des Christenlebens auf: Freundschaft undVergebung, Umgang mit Versuchung, Gehorsam, Opferbereitschaft. DieKampfszenen und furchteinflößenden Fabelwesen der Filmversion sind mitSicherheit nicht jedermanns Sache. Doch wer einen Schritt zurücktun kann, umdas große Bild zu betrachten, dem bietet "Die Rückkehr des Königs" nichtbloß Unterhaltung, sondern eine ungewohnte Perspektive für zentraleWahrheiten der Bibel. (idea)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Herr der Ringe

  1. Is J.R.R. Tolkien a saint?
  2. Ist J.R.R. Tolkien ein Heiliger?
  3. Tolkiens 'Herr der Ringe' kommt ins Fernsehen
  4. 'Der Herr der Ringe ist natürlich ein fundamental katholisches Werk'
  5. Mutmaßlicher Tolkien-Ring wird ausgestellt
  6. Elen síla lúmenn’ omentielvo!
  7. 'Der Herr der Ringe ist natürlich ein fundamental katholisches Werk'
  8. "Der Herr der Ringe” ist Lieblingsbuch der Deutschen
  9. Vier Golden Globe Awards für 'Herr der Ringe'
  10. Von Zwergen, Werten und demographischen Katastrophen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. Der Bischof und der Denunziant
  4. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  5. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  6. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  7. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  8. Cardinal Confusione
  9. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  12. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  13. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  14. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  15. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz