Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  5. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  6. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  10. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  11. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  12. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  13. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  14. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren
  15. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'

Zeitung: Planned Parenthood diskriminiert schwangere Mitarbeiterinnen

8. Jänner 2019 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Den Mitarbeiterinnen seien Ruhezeiten und sogar Mittagspausen verweigert worden. Tatsächliche und mögliche Schwangerschaften seien ein Kriterium bei der Einstellung und Beförderung von Mitarbeiterinnen, berichtet die New York Times.


New York City (kath.net/LSN/jg)
Gegenwärtige und ehemalige Mitarbeiterinnen von Planned Parenthood werfen der Organisation Diskriminierung schwangerer Mitarbeiterinnen vor. Dies berichtet die New York Times.

Die Zeitung veröffentlichte vor Weihnachten einen Artikel, in welchem sie über eine Reihe von Beschwerden gegen Planned Parenthood berichtet. Die Organisation stellt sich selbst gerne als Vorkämpferin für und Anbieterin von medizinischen Leistungen im Bereich der Frauengesundheit dar.

Die New York Times gibt an, mit mehr als einem Dutzend gegenwärtigen und ehemaligen Mitarbeiterinnen gesprochen zu haben, die während ihrer Schwangerschaften Opfer von Diskriminierung geworden seien. Seit 2013 gebe es ein Dutzend Klagen gegen Planned Parenthood, weil den Mitarbeiterinnen Ruhezeiten und sogar Mittagspausen verwehrt würden, Überstunden nicht bezahlt worden seien und sie weitere Nachteile in Kauf nehmen mussten.


Eine Mitarbeiterin, die im Juni 2018 gekündigt hat, berichtet, dass sie wegen hohen Blutdrucks während ihrer Schwangerschaft regelmäßig Ruhepausen einlegen hätte sollen. Ein entsprechendes medizinisches Attest sei von Planned Parenthood ignoriert worden. Ihr Zustand verschlechterte sich. In der 34. Schwangerschaftswoche wurde ihr Baby mit einem Notkaiserschnitt geboren.

Dieselbe Mitarbeiterin warf Planned Parenthood vor, ihr den gesetzlichen Mutterschutz nicht gegönnt zu haben. Dieser beträgt in den USA 12 Wochen. Bereits in der achten Woche nach der Geburt habe die Personalabteilung von Planned Parenthood bei ihr angerufen und versucht, sie zu einer schnellen Rückkehr auf ihren Arbeitsplatz zu bewegen.

Sie hätten es deutlich zu spüren bekommen, dass ihre Schwangerschaften von der Geschäftsführung von Planned Parenthood nicht erwünscht seien, berichteten andere Mitarbeiterinnen.

Die New York Times erfuhr darüber hinaus, dass gegenwärtige oder sogar mögliche Schwangerschaften ein Kriterium bei der Einstellung und Beförderung von Mitarbeiterinnen gewesen sei.

Planned Parenthood wies alle Vorwürfe zurück. Alle Mitarbeiterinnen, die im Artikel der New York Times zu Wort gekommen seien, seien von der Organisation fair und gerecht behandelt worden. Leana Wen, die neue Geschäftsführerin der Planned Parenthood Federation of America, räumte allerdings ein, dass „wir besser werden müssen als wir derzeit sind“. Alle Fälle, die in der New York Times angeführt seien, würden intern untersucht, gab sie an.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diskriminierung

  1. US-Gericht: Pro-Life Schwangerschaftszentrum muss keine Abtreibungsbefürworter einstellen
  2. Wollte Kindern keine LGBT-Bücher vorlesen: Betreuerin gekündigt
  3. US-Abgeordnete wollen Aufklärung über Verhaftung von Lebensschützern
  4. Zentralrat der Juden empört über Urteil des Landgerichts Frankfurt






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der Bischof und der Denunziant
  3. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  4. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  7. Cardinal Confusione
  8. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  11. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  12. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  15. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz