Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  11. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  12. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  15. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

Wollte Kindern keine LGBT-Bücher vorlesen: Betreuerin gekündigt

29. Oktober 2022 in Chronik, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nelli Parisenkova wollte aus religiösen Gründen keine LGBT-Bücher vorlesen. Nach der Kündigung klagte sie die Betreuungseinrichtung.


Los Angeles (kath.net/jg)

Eine Mitarbeiterin einer Kinderbetreuungseinrichtung in Kalifornien hat ihren ehemaligen Arbeitgeber geklagt. Nelli Parisenkova wurde vom Bright Horizons Children’s Center in Studio City, einem Stadtteil von Los Angeles, gekündigt, nachdem sie sich aus religiösen Gründen geweigert hatte, den Kindern aus Büchern vorzulesen, in denen homosexuelle Beziehungen positiv dargestellt wurden. Parisenkova hält die Kündigung für nicht gerechtfertigt, berichtet Fox News.

Parisenkova wird von der Thomas More Society rechtlich vertreten. Sie arbeitete vier Jahre für das Bright Horizons Children’s Center in Studio City, wo sie Kinder unter sechs Jahren betreute. Bright Horizons ist der weltweit größte Anbieter von Kinderbetreuungseinrichtungen und beschäftigt mehr als 26.000 Mitarbeiter.


Zuvor hatte Parisenkova ein informelles Einverständnis hergestellt, durch welches sie die LGBT-freundliche Literatur nicht vorlesen musste. Im April 2022 erfuhr Katy Callas, die Leiterin der Einrichtung, von Parisenkovas religiösen Vorbehalten. Diese ersuchte daraufhin um eine Ausnahmeregelung, welche ihr aber von Callas verweigert wurde.

Parisenkova stellte klar, dass das Vorlesen der Bücher ihren religiösen Überzeugungen widerspreche, weil darin intime Beziehungen und Entscheidungen positiv dargestellt würden, die im Widerspruch zu ihrem Glauben stehen.

Bright Horizons verpflichtete sie zu einer Diversitäts-Schulung und legte ihr die Kündigung nahe. Da Parisenkova ohne die Ausnahmeregelung nicht weiter arbeiten konnte, kündigte Bright Horizons das Dienstverhältnis.

Parisenkovas Klage gegen Bright Horizons enthält mehrere Punkte, darunter auch religiöse Diskriminierung und ungerechtfertigte Kündigung.

Paul Jonna von der Thomas More Society bezeichnete den Fall als „skandalöses Beispiel für religiöse Diskriminierung“. Parisenkova habe jahrelang mit einem informellen Übereinkommen ihre Arbeit gemacht, ohne dass dies ein Problem gewesen sei. Doch sobald das höhere Management ihre religiösen Überzeugungen entdeckt und ihr Ansuchen um eine offizielle Ausnahmeregelung gesehen habe, habe sie mit der ganzen Macht ihrer antireligiösen und – ironischerweise – „nicht-inklusiven“ Diversitätspolitik zurückgeschlagen. Das Vorgehen von Bright Horizon sei „offenkundig illegal“, sagte Jonna wörtlich.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diskriminierung

  1. US-Gericht: Pro-Life Schwangerschaftszentrum muss keine Abtreibungsbefürworter einstellen
  2. US-Abgeordnete wollen Aufklärung über Verhaftung von Lebensschützern
  3. Zeitung: Planned Parenthood diskriminiert schwangere Mitarbeiterinnen
  4. Zentralrat der Juden empört über Urteil des Landgerichts Frankfurt






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  8. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  9. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  10. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  11. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  12. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  13. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  14. Redemptoristenorden grenzt sich von "Transalpinen Redemptoristen" ab
  15. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz