Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  7. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  8. Adios Toni!
  9. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  10. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  11. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  12. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  13. Die offenen Türen des Glaubens, der Kirche und des Herzens
  14. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

US-Gericht: Pro-Life Schwangerschaftszentrum muss keine Abtreibungsbefürworter einstellen

9. März 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Antidiskriminierungsgesetz des Bundesstaates New York verstößt gegen die Verfassung der USA.


New York City (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Ein Lebensschutz-Schwangerschaftszentrum darf weiterhin Bewerber ablehnen, die Abtreibungen befürworten. Das hat das zuständige Berufungsgericht in zweiter Instanz festgestellt.

„Das ist ein großer Sieg für den Lebensschutz, für katholische und christliche Schulen und Organisationen, den wir zu einem großen Teil der Thomas More Society und ihren hervorragenden Anwälten zu verdanken haben“, schrieb Chris Slattery in einer E-Mail. Slattery ist der Gründer von Expectant Mother Care (EMC), einem Netzwerk von Schwangerschaftszentren in New York City, welches schwangeren Frauen keine Abtreibung, sondern nur Alternativen dazu anbietet, damit diese ihre Babys auf die Welt bringen.


2019 hat der Bundesstaat New York zwei Gesetze verabschiedet, die im Fall EMC eine Rolle spielen. Der „Reproductive Health Act“ erlaubt Abtreibungen bis zur Geburt. Das zweite Gesetz erklärt Abtreibungsbefürworter zur geschützten Klasse im Rahmen der Antidiskriminierung von Mitarbeitern. Konkret bedeutet das, dass kein Arbeitgeber Bewerber ausschließen darf, weil sie Abtreibungsbefürworter sind. Sie dürfen aus diesem Grund auch nicht gekündigt oder bei Beförderungen übergangen werden.

Für Lebensschutzorganisationen ist dieses Gesetz existenzgefährdend, weil auch sie Mitarbeiter und Bewerber nicht aufgrund von deren Einstellung zur Abtreibung beurteilen dürften.

Die Thomas More Society hat im Auftrag von Chris Slattery dagegen zunächst bei einem Bezirksgericht geklagt und verloren. In zweiter Instanz gab das Berufungsgericht dem Kläger Recht. Das Gesetz verletze den ersten Zusatz zur US-Verfassung, weil es die freie Bildung von Organisationen, die eine bestimmte Meinung zum Ausdruck bringen wollen, verhindert.

Die Verfassung gebe Slattery das Recht, seine Mitarbeiter so auszuwählen, dass sie selbst die Botschaft unterstützen, welche die Organisation nach außen vertritt. Umgekehrt könne keine Organisation gezwungen werden, Mitarbeiter einzustellen, die mit ihren Grundprinzipien nicht einverstanden seien, sagte Timothy Belz von der Thomas More Society.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Katholikheute 9. März 2023 
 

"Mein Mutterherz

wird am Ende triumphieren!" sagte die Muttergottes.
Wieder leuchtet ein Strahl ihres endgültigen Sieges hervor!
Ihr sei Dank in alle Ewigkeit!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. ‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. Erzdiözese New York droht Insolvenz – jetzt sollen Pfarren Geld aufbringen
  4. US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisation
  5. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor
  6. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  7. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück

Diskriminierung

  1. Wollte Kindern keine LGBT-Bücher vorlesen: Betreuerin gekündigt
  2. US-Abgeordnete wollen Aufklärung über Verhaftung von Lebensschützern
  3. Zeitung: Planned Parenthood diskriminiert schwangere Mitarbeiterinnen
  4. Zentralrat der Juden empört über Urteil des Landgerichts Frankfurt






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  7. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  8. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  9. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  10. Adios Toni!
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  13. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  14. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  15. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz