Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  8. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

„Nach Missbrauchs-Skandal wirkt Badewannen-Diskussion lächerlich“

26. März 2019 in Deutschland, 59 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Journalist Renardo Schlegelmilch auf Twitter zum 5. Jahrestag des Rücktritts von Tebartz-van Elst als Bischof von Limburg: Zwar habe sich Tebartz-van Elst „grobe Fehler“ geleistet, doch er habe „niemanden missbraucht, niemanden geschlagen“.


Limburg (kath.net) „Vor 5 Jahren hat Tebartz-van Elst sein Amt abgegeben. Hat er wirklich diese Verachtung von Medien und Öffentlichkeit verdient? Nach dem Missbrauchs-Skandal wirkt die Badewannen-Diskussion irgendwie lächerlich.“ Das gab Renardo Schlegelmilch auf seinem Twitterauftritt zu bedenken. Schegelmilch ist freier Journalist sowie Moderator beim Kölner „Domradio“, er äußerte sich hier privat. Der Rücktritt des damaligen Limburger Bischofs sei, so die Einschätzung Schegelmilchs, seinerzeit durchaus „die absolut richtige Entscheidung“ gewesen, doch jetzt im Rückblick empfände er „die öffentliche Empörung“ doch „etwas übertrieben“. Es gehe ihm dabei „nicht um die Badewanne. Mir gehts um den Spießrutenlauf, den er seitdem mitmacht“. Tebartz-van Elst habe „niemanden missbraucht, niemanden geschlagen“. Zwar habe sich der Limburger Bischof „grobe Fehler“ geleistet. „Aber hat er es verdient auf Ewigkeit zur Persona non grata zu werden?“, fragte Schlegelmilch.


Der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hatte nach einer breiten öffentlichen und medialen Diskussion über die Höhe der Baukosten für das Limburger Bischofshaus sowie über die Innenausstattung der Bischofswohnung zurückgetreten. Die Diskussion wurde seinerzeit auch im Ausland geführt. Tebartz-van Elst hatte neulich bei der Dankmesse für Heiligsprechung einer Bistumspersönlichkeit auf Einladung des jetztigen Limburger Bischofs Georg Bätzing konzelebriert.


Archivfoto: Bischof Tebartz-van Elst



NEU! kath.net-via Telegram-Messanger - kath.net-Breaking News, kath.net-Mission und NEU (!) "Church-Whispers" (Hintergründe, Kirchengeflüster, fast Privates und mehr)

Kommen Sie zu den kath.net-Treffen nach Wien und Berlin!


Archivfoto Bischof Tebartz-van Elst (c) Paul Badde


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Tebartz-van Elst

  1. Früherer Limburger Bischof Tebartz bei Exerzitien des Papstes
  2. Tebartz-van Elst wirbt für «Mut zur Identität» in der Kirche
  3. Tebartz-van Elst nimmt an Fastenexerzitien des Papstes teil
  4. Tebartz-van Elst äußert sich erstmals wieder: Barmherzigkeit ist alles
  5. Tebartz-van Elst muss keinen Schadenersatz leisten
  6. Zeitung: Papst gegen Schadenersatz durch Tebartz- van Elst
  7. Limburger Staatsanwaltschaft bekräftigt ihre Rechtsauffassung
  8. «Bild»: Bistum Limburg will Schadensersatz von Tebartz-van Elst
  9. Bischof Tebartz-van Elst in geändertem Outfit
  10. Tebartz-van Elst neu im Mitarbeiterverzeichnis - und mit Bart







Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. 'Ich habe mich geirrt'
  3. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  4. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  5. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  6. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  7. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  8. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  9. Tantum ergo Sacramentum
  10. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  11. '40 Tage für das Leben' in Wien
  12. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  13. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz