Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. Besser keine Laienpredigt
  4. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  5. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  8. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  12. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

„Solchen Kindern schneiden wir nicht die Haare“

21. Mai 2019 in Prolife, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fünf Friseure in Unna/Nordrhein-Westfalen weigerten sich, einem Kind mit Down-Syndrom die Haare zu schneiden – Der aufgeweckte Einjährige kann den Kopf noch nicht allein halten


Unna (kath.net) Fünf Friseure in Unna/Nordrhein-Westfalen weigerten sich, einem Kind mit Down-Syndrom die Haare zu schneiden. Das berichteten Zeitungen der „Funke Mediengruppe“. Der Junge ist 13 Monate alt, kann den Kopf noch nicht allein halten, deshalb sahen sich offenbar fünf Friseure außerstanden, dem sonst durchaus aufgeweckten und meist gutgelaunten Kind die Haare zu schneiden. Die Zeitung titelte, dass dies ein „Skandal“ sei. Die Mutter zeigte sich über diese Vorfälle schockiert udn berichtete, dass man ihr in einem der angefragten Friseursalons gesagt habe, man schneide solchen Kindern nicht die Haare.


Erst der sechste Friseur verpasste dem Buben einen fröhlichen Haarschnitt und postete das Foto sogar stolz auf seinem Facebookauftritt. Friseur Daniel schreibt dazu: „In was für einer Gesellschaft leben wir hier eigentlich! Ihr solltet euch schämen, so eine Unmenschlichkeit! Da fehlen einem echt die Worte. Es war mir eine Ehre, dir einen Cut und Style zu verpassen, kleiner Mika.“ Sein Post wurde bereits mit vielen zustimmenden Kommentaren versehen.

Inzwischen wurde auch Hubert Hüppe, früherer Bundestagsabgeordnete von Unna und früherer Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, auf den Vorgang aufmerksam. Er schreib auf Facebook: „Wenn es tatsächlich so in meiner Kreisstadt Unna geschehen ist, ist das übelste Diskriminierung, die ich nicht einfach so hinnehmen möchte. Ich werde am Montag der Sache nachgehen! Ich fasse es nicht...“

Auch die Friseur-Innung Unna hat schon Konsequenzen angekündigt.

In was für einer Gesellschaft leben wir hier eigentlich😠😠😠!!!
Der kleine Mica und seine Mutter wurden in Unna von fünf...

Gepostet von Danielmikeleits Hairbb am Donnerstag, 9. Mai 2019

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Behinderte

  1. Die erste Rechtsanwältin mit Down-Syndrom weltweit: Ana Victoria Espino de Santiago
  2. Mutter lehnt Abtreibung ab: ‚Er ist ein Geschenk Gottes’
  3. Die Realität aufzeigen
  4. Amsel Donata
  5. Eltern haben kein Risiko, Eltern haben die Chance
  6. Münchner Rollstuhlfahrerin wurde Baby weggenommen – Behördenversagen?
  7. Trisomie-Test als Kassenleistung - weitere Aushöhlung des Lebensrechts
  8. Behinderung wird zum Todesurteil
  9. Vatikan fordert offiziell Weiterversorgung von Komapatient
  10. Gründer der Arche-Gemeinschaften Jean Vanier verstorben







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  14. 'Für jeden Unsinn ein Bischof' - Scharfe Kritik an Erzbischof Heße
  15. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz