SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
- Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- Écône, zum Zweiten
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
- Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
- Papst hofft auf gemeinsamen Weg aller christlichen Konfessionen hin zur Feier des Jahres 2033
| 
Kirchenrechtler: Das Beichtgeheimnis gilt ausnahmslos auch bei Mord19. Jänner 2004 in Weltkirche, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Katholische und evangelische Pfarrer müssen Verbrechen nicht anzeigen
Frankfurt am Main (kath.net/idea) Ein Geistlicher ist auch dann an seine Schweigepflicht gebunden, wenn er in der Beichte von einem schweren Verbrechen, etwa einem Mord, erfährt. Das hat der katholische Kirchenrechtler Prof. Rüdiger Althaus (Paderborn) klargestellt. Das Beichtgeheimnis gilt ausnahmslos und generell; es ist gegenüber jedermann strikt einzuhalten, sagte er gegenüber der Frankfurter Rundschau. Geistliche beider Konfessionen seien auch nach staatlichem Recht von der Pflicht zur Anzeige geplanter Verbrechen ausgenommen und hätten vor Gericht ein Zeugnisverweigerungsrecht. Zur Frage, wie sich ein Pfarrer verhalten müßte, wenn er in der Beichte von einem geplanten Mord erfährt, sagte Althaus: Er müßte den potentiellen Täter in jedem Fall davon abzubringen versuchen und ihm klarmachen: Das darfst du nicht. Der Priester könne dem Beichtenden unter Umständen die Lossprechung von Sünden verweigern, denn diese setze zwingend seine Reue voraus. Im übrigen könne man nur etwas beichten, was bereits geschehen sei. Deshalb sei zu prüfen, ob die Ankündigung eines Mordes wirklich im Rahmen einer Beichte geschieht. Hintergrund für das Interview ist der Fall des ehemaligen katholischen Pfarrers von Eichenzell, der offenbar wissentlich einen mutmaßlichen Mörder über Monate im Pfarrhaus beherbergte. Der Beschuldigte und sein mutmaßlicher Mittäter stehen im Februar in Fulda vor Gericht. Sie sollen vor fünf Jahren die 89jährige Karola Schmidt ermordet haben. Die Polizei hatte die Angeklagten mit Hilfe der Gentechnik ermittelt. Althaus sagte dazu: Da ich den Fall nicht kenne, kann ich nur spekulieren, daß der Betreffende zu einem Geständnis bei der Polizei bewogen werden sollte. Natürlich müsse ein Geistlicher auf einen Straftäter einwirken, sich abgesehen von der Beichte auch der weltlichen Gerichtsbarkeit zu stellen. Im September hatte sich der inzwischen von Eichenzell nach Kassel gewechselte 52jährige Pfarrer auf Wunsch des Fuldaer Bischofs Heinz-Josef Algermissen beurlauben lassen. 
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuBeichte- Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
- Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
- Umkehr – Beichte – Bußsakrament
- USA: Nach zehn Jahren Pause kehrt Social-Media-Influencer Willie Prince-Mata zur Beichte zurück
- Frankreich: Comeback der Beichte?
- Jesus Christus hat das Sakrament der Versöhnung eingesetzt, über das uns alle Sünden vergeben werden
- Bischof Schwarz: Sakrament der Versöhnung neu entdecken
- Beichtväter sollen die Liebe Gottes vermitteln
- Sechs Gründe, den Advent mit einer guten Beichte zu beginnen
- So ist Beichte!
| 





Top-15meist-gelesen- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- Écône, zum Zweiten
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
- Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
- Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
- Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
|