Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Weihbischof Schneider: Impfpflicht mit Wirkstoff aus abgetriebenen Babys wäre Anfang der Apokalypse
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  4. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  5. Botschaft zum Globalen Bildungspakt
  6. "Tun wir so als wäre da nichts"
  7. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  8. „Freiheit - ohne Kreuz?“
  9. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  10. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  11. Zieht ZdK-Vorsitzender Sternberg das sogenannte „ökumenische Abendmahl“ ernsthaft in Betracht?
  12. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  13. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  14. Papst Franziskus: Dante hilft in den ‚dunklen Wäldern’ des Lebens
  15. Augsburger Bischof Bertram Meier: "Die Rede von einer deutschen Ortskirche ist nicht ganz korrekt"

Deutschland: Russische Baptisten haben Anspruch auf Asyl

20. Juli 2019 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Baptisten aus Russland haben in Deutschland Anspruch auf Asyl. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden,


Düsseldorf (kath.net) Baptisten aus Russland haben in Deutschland Anspruch auf Asyl. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden, wie idea berichtet. Laut dem Rechtsanwalt der russischen Christen waren sie bei missionarischen Aktivitäten wiederholt durch eine Gruppe schwarz uniformierter junger Männer beschimpft und körperlich angegriffen worden. Außerdem seien sie und ihre Verwandten telefonisch bedroht und im Alltag verfolgt worden. Die Polizei habe ihnen keinen Schutz verschafft. Daraufhin seien sie nach Deutschland geflohen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) habe ihren Asylantrag abgelehnt. Es habe zur Begründung angeführt, die Verfolgung sei nicht von staatlichen Akteuren ausgegangen. Die russische Verfassung garantiere Glaubensfreiheit, auch wenn der russisch-orthodoxen Kirche eine herausgehobene Stellung zukomme. Dagegen entschied das Gericht, die Verfolgung sei dem russischen Staat zuzurechnen. Er missachte bereits jetzt die verfassungsrechtliche Garantie der Religionsfreiheit, da er die Angehörigen der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas verfolge. Die russische Regierung hat 2017 die Zeugen Jehovas als erste Religionsgemeinschaft in Russland offiziell verboten. Es sei mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass auch die Baptisten als missionarisch ausgerichtete Religionsgemeinschaft in ähnlicher Weise Verfolgung zu befürchten hätten, so das Gericht.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Russland

  1. Russland: „Schwester, verlassen Sie mich nicht“
  2. Putin: ‚Wir haben Papa und Mama’ – Nein zur ‚Homo-Ehe’
  3. Brutalo-Taufe in Russland
  4. Papst verurteilt Ukraine-Krieg einen Tag nach Putin-Besuch
  5. Orthodoxe Kirche lehnt Papstbesuch in Russland ab
  6. Papst empfängt im Juli Vladimir Putin
  7. kath.net-Leserreise nach Russland: Moskau und St. Petersburg
  8. kath.net-Leserreise nach Russland: Moskau und St. Petersburg
  9. kath.net-Leserreise nach Russland: Moskau und St. Petersburg
  10. kath.net-Leserreise nach Russland: Moskau und St. Petersburg







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihbischof Schneider: Impfpflicht mit Wirkstoff aus abgetriebenen Babys wäre Anfang der Apokalypse
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  4. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. „Freiheit - ohne Kreuz?“
  7. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  8. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  9. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  10. Die geheimnisvollen drei Kreuzchen
  11. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  12. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  13. Augsburger Bischof Bertram Meier: "Die Rede von einer deutschen Ortskirche ist nicht ganz korrekt"
  14. Zieht ZdK-Vorsitzender Sternberg das sogenannte „ökumenische Abendmahl“ ernsthaft in Betracht?
  15. "Es gibt mittlerweile sehr gute Gottesdienstkonzepte" angesichts von Corona!

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz