Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  12. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

Wien: Medjugorje-Friedensgebet im Stephansdom am 19. September

14. September 2019 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Tausende Gläubige bei bislang 12. Glaubenstreffen unter Patronanz von Kardinal Schönborn erwartet


Wien (kath.net/KAP) Eine der größten religiösen Veranstaltungen Österreichs findet am Nachmittag und Abend des 19. Septembers zum 12. Mal in Wien statt: Das Medjugorje-Friedensgebet "Message for You", zu dem wie schon in den Vorjahren erneut mehrere Tausend Gläubige zwischen 16 und 21 Uhr im Stephansdom erwartet werden. Glaubenszeugnisse und Impulse, Gebete und Lieder sowie ein Gottesdienst um 19 Uhr mit Kardinal Christoph Schönborn, unter dessen Patronanz die Veranstaltung steht, bestimmen das Programm.

Zwei geistliche Impulse kommen von P. Bernhard Vosicky, Subprior des Stiftes Heiligenkreuz und Professor für Liturgiewissenschaft an der dortigen Hochschule, sowie von P. Marinko Sakota, dem Pfarrer von Medjugorje. Der Schotte Magnus MacFarlane-Barrow, Initiator von "Mary's Meals", wird von seinem Hilfswerk berichten, das täglich 1,5 Millionen Kindern in den ärmsten Ländern mit Schulmahlzeiten versorgt. Engen Bezug zum bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje hat auch die Gemeinschaft Cenacolo, deren Vertreter von einem Konzept der Drogenentwöhnung durch Gemeinschaft, Arbeit und Glaubenspraxis berichten werden.
Als "besonderer Gast" wird Marija Pavlovic-Lunetti von den Veranstaltern angekündigt. Die 54-Jährige zählt zur Gruppe der sechs Menschen, die angeben, seit dem 25. Juni 1981 bis heute die Gottesmutter Maria zu sehen. Pavlovic-Lunetti, damals Jugendliche, ist heute verheiratet und Mutter von vier Kindern. Maria habe sich ihr als "Königin des Friedens" vorgestellt und von Beginn an auf die Bedeutung des Friedens "mit Gott, den Menschen, unter den Menschen und in der Welt" gewiesen, heißt es im Einladungstext. Jeden 25. des Monats empfange sie eine Botschaft für die Pfarre Medjugorje und für alle Menschen.


Neue Vatikan-Vorgabe

Thema beim diesjährigen Friedensgebet wird auch das Anfang August in Medjugorje stattgefundene Internationale Jugendfestival sein. An dem Treffen mit 50.000 Teilnehmern aus aller Welt - es gilt als Europas größte Gebetsveranstaltung - nahmen heuer erstmals Vertreter des Vatikans teil, darunter die Kurienerzbischöfe Rinaldo Fisichella und Jose Rodriguez Carballo sowie Roms Generalvikar Kardinal Angelo De Donatis, der Grüße und Segenswünsche von Papst Franziskus übermittelte.
Medjugorje wurde durch die Berichte von Marienerscheinungen zum Ziel zahlreicher Pilger. Über die Echtheit der Visionen fällte der Vatikan bisher kein abschließendes Urteil. Mitte Mai erlaubte Papst Franziskus offizielle katholische Wallfahrten, solange "keine Verwirrung oder Zweideutigkeit hinsichtlich der kirchlichen Lehre" entstehe. Ausdrücklich erlaubte er damit auch Bischofs-Wallfahrten in den Marienort.
Kardinal Schönborn hatte im August die prominente Vatikan-Teilnahme am Jugendfestival in einer Grußbotschaft an dessen Teilnehmer als Zeichen des Papstes dafür gesehen, "dass Medjugorje ein gesegneter Ort ist, an dem die Muttergottes, die Gospa, den Menschen so nahe ist und so viel Hilfe schenkt". Die Kirche anerkenne dankbar, "was so viele Menschen seit Jahrzehnten in Medjugorje erfahren", nämlich: Trost, Bekehrung, die Entdeckung der Freude des Beichtsakraments, das Erleben von Gemeinschaft im Glauben, Freundschaften sowie auch "innere Heilung von Wunden des Lebens".

Novene als Vorbereitung

Musikalisch umrahmt wird das Friedensgebet von einem Chor und einer Instrumentalgruppe unter der Leitung von Margit Czerny, begleitet von der rumänischen Violinistin Melinda Dumitrescu, die sonst in Medjugorje bei den eucharistischen Anbetungen zu hören ist. Die Gesamtorganisation der Veranstaltung obliegt der Gebetsgemeinschaft "Oase des Friedens", die 1988 als Antwort auf die Ereignisse von Medjugorje gegründet wurde. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig zu Gebet, Gottesdiensten und zum Einsatz für Projekte, die in Zusammenhang mit der Spiritualität von Medjugorje stehen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren, gibt es im Vorfeld seit 10. September täglich um 17 Uhr in der Stephansdom-Unterkirche eine Vorbereitungsnovene für das Friedensgebet. Jeweils eine Gemeinschaft - darunter Gebetsgruppen oder Orden wie die "Jüngergemeinschaft" - betet dabei unter der Leitung eines Priesters um Frieden. (Info: www.friedensgebet.at)

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medjugorje

  1. Spanien: Kinostart „Verwundet“ - Zeigt, wie Gottes Barmherzigkeit die Wunden der Abtreibung heilt
  2. Wiener Medjugorje-Friedensgebet: "Friede beginnt im Kleinen"
  3. Apostolischer Visitator: Medjugorje kein Ort für religiösen Tourismus
  4. "Medjugorje - Das ist die wahre Erneuerung der Kirche"
  5. Ortsbischof: Medjugorje bleibt Pfarre der Diözese Mostar
  6. Vatikan-Entscheid über Medjugorje: Das Nihil obstat des Papstes
  7. 'Die Königin des Friedens'
  8. Papst an "Mladifest": Junge Christen sollen "furchtlose Apostel" sein
  9. Päpstlicher Visitator: Medjugorje hält sich an neue Vatikan-Vorgaben
  10. Feuer am Kreuzberg von Medjugorje






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  11. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  12. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  13. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz