Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Weltverhütungstag – Selbst der „Spiegel“ hat Anfragen

27. September 2019 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hamburger Nachrichtenmagazin wartet mit erstaunlich kritischen Artikel zur Pille auf: „Weltgrößter Antibabypillen-Anbieter Bayer nutzt den Tag, um seine Produkte zu bewerben - und spannt dafür sogar Uno-Organisationen ein“ - Bayer verschweige Risiken


Hamburg (kath.net) „Glaubt man dem Pharmakonzern Bayer, ist es mit der Antibabypille ganz einfach“, doch gesundheitliche Risiken wie erhöhtes Risiko zu Depression oder Suizid bleiben unerwähnt. So kommentieren der Wissenschaftsjournalisti Hinnerk Feldwisch-Drentrup und der Spiegel-Redakteur Martin U. Müller im Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Sie bohren weiter: Zwar sei die Werbung in der Öffentlichkeit für rezeptpflichtige Arzneimittel wie die Pille verboten, Kampagnen wie der Weltverhütungstag aber nicht. Wörtlich fragt der „Spiegel“: „Wie kann es sein, dass sich angesehene Organisationen vor den Karren eines Pharmakonzerns spannen lassen? Die Weltgesundheitsorganisation WHO verlinkte auf einer Seite zum Weltverhütungstag sogar direkt zu der Kampagne des Pharmaherstellers.


Auch „Planned Parenthood“ ist beim Weltverhütungstag mit im Boot. Die „International Planned Parenthood Federation“ behauptete, dass man mit Bayer wie mit vielen anderen Partnern zur besseren Aufklärung in Verhütungsfragen zusammenarbeit. Die zum Verband gehörende Organisation „Pro Familia“ behauptet via Sprecherin, man nutze den Weltverhütungstag, um auf Themen rund um Verhütung aufmerksam zu machen, doch sei dies „keinesfalls als Werbung für eine Bayer-Kampagne“ zu sehen. Außerdem erläuterte die Sprecherin, dass der Pro Familia-Bundesverband „keine kommerzielle Zusammenarbeit mit Bayer“ betreibe.

Bayer selbst stelle seinen „Kampagnen-Plattform als eine Art Dienst an der Menschheit dar“. Offenbar sogar der „Spiegel“ Probleme, das zu glauben.

Link zum „Spiegel“-Beitrag: kath.net hat berichtet


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Verhütung

  1. Melinda Gates: Priester bestätigte, ich kann als Katholikin mit Verhütungsmitteln einverstanden sein
  2. Papst Franziskus bestätigt Nein zu Verhütungsmitteln
  3. Elon Musk: Abtreibung und Geburtenkontrolle dezimieren weltweit die Bevölkerung
  4. Nach Abtreibungsurteil ‚Dobbs v. Jackson’ deutlich mehr Vasektomien in den USA
  5. Kommt eine neue Enzyklika über Verhütung?
  6. Influencerin setzt Anti-Baby-Pille ab, wendet Natürliche Familienplanung an
  7. Sind Verhütung und künstliche Befruchtung doch moralisch akzeptabel?
  8. Frankreich: Verhütungsmittel für 14jährige anonym und gratis
  9. Nur noch 34 Prozent der gebärfähigen Frauen greifen zur Pille
  10. Neue Warnhinweise auf Antibabypillen-Beipackzetteln






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz