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Skandal und "eine indirekte Gefährdung" der betreuten Kinder

31. Oktober 2019 in Familie, 2 Lesermeinungen
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Österreichische Familienallianz bleibt bei Kritik an der Nikolausstiftung der Erzdiözese Wien und kritisiert die Ausbildung der Pädagogen beim Ausbildungsverein Selbstlaut. Dieser meint, dass die Hälfte der Menschheit intersexuell sei


Wien (kath.net)
Die Österreichische Familienallianz bleibt bei ihren Vorwürfen gegen die St. Nikolausstiftung der Erzdiözese Wien und wirft dieser in einem Artikel auf der Homepage der Allianz in einem Beitrag weiterhin vor, ein sexualpädagogisches Konzept zu vertreten, das unter dem Titel „Doktorspiele“ grenzüberschreitende und missbräuchliche Aktivitäten unter den Kindern nicht schützt, sondern fördert. Dieses Konzept entspringe laut der Allianz der Genderideologie und sei in der entsprechenden Sprache verfasst. Es soll die ideologische Indoktrination von Kindern begünstigen.

Die Erzdiözese Wien auf vor einigen Tagen auf die Anzeige gegen die St. Nikolausstiftung reagiert und gegenüber kath.net die Vorwürfe der Österreichische Familienallianz mit Nachdruck zurückgewiesen. Michael Prüller, der Sprecher der Erzdiözese, erklärt gegenüber kath.net damals nach Anfrage: "Das pädagogische Konzept der St. Nikolausstiftung baut darauf auf, ‚Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen der Kinder zu respektieren‘. Wenn in internen Schulungsunterlagen für KindergartenpädagogInnen das Thema ‚Doktorspielen‘ behandelt wird, dann ausschließlich dazu, den PädagogInnen einen behutsamen und unaufgeregten Umgang damit nahezulegen, wenn Kinder das Thema aufgreifen. Es geht um den Umgang mit Verhaltensweisen, die Kinder von sich aus oder aus ihrem Lebensumfeld in den Kindergartenalltag mitbringen. Keinesfalls dürfen Erwachsene, auch nicht PädagogInnen, derartige Erfahrungen nahelegen, anregen oder gar anleiten."


Die Familienallianz teilt in dem jüngsten Artikel jetzt mit, dass man es über zwei Jahre lang nicht gelungen sei, bei der Erzdiözese Wien oder der St. Nikolausstiftung Gehör zu finden und Auskünfte über die Hintergründe und die Verantwortlichkeiten für diese Art von Fortbildung und Konzepterstellung innerhalb der Stiftung zu erhalten. Die einzige Reaktion, die man von der Nikolausstiftung nach der Veröffentlichung eines Artikels erhielt, war laut der Allianz die Drohung mit einer Anzeige durch einen Anwalt wegen der Veröffentlichung des sexualpädagogischen Konzepts. Ein Schreiben an den Anwalt mit der Forderung das Konzept zurückzuziehen sei aber unbeantwortet geblieben. "Daraufhin brachten wir eine Anzeige beim Magistrat Wien ein und stellten diese ebenfalls auf unsere Homepage.", heißt es in dem Artikel.

Die Allianz wirft der Stiftung der Erzdiözese, dass durch das sexualpädagogischen Konzept der Begriff der Doktorspiele um erotische Aspekte erweitert werden. In diesem Kontext sei es völlig berechtigt von möglicher Sexualisierung zu sprechen. "Es kann also keineswegs davon die Rede sein, dass wie, der Pressesprecher der Erzdiözese behauptet, die Kindergärtnerinnen „keinesfalls […] derartige Erfahrungen nahelegen, anregen oder gar anleiten“ dürften. Das Gegenteil ist der Fall.", erklärt die Allianz und erinnert in dem Zusammenhang an die renommierte, liberale deutsche Sexualpädagogin Karla Etschenberg, die immer wieder betont, dass Doktorspiele generell nicht in den öffentlichen Raum eines Kindergartens gehören. "Diese Spiele sollen auf nichtrigide Weise freundlich unterbrochen, und die Kinder abgelenkt werden. Alles andere birgt ein erhebliches Risiko in sich. Das vorliegende Konzept der Sankt Nikolausstiftung ist vor allem aus diesem Grund für Kindergärten generell, insbesondere aber für eine sich katholische nennende Einrichtung, nicht tragbar!", schreibt die Allianz weiters und zeigt sich entrüstet, dass die Erzdiözese Wien die Vorwürfe pauschal zurückweist, ohne offensichtlich diese genau zu prüfen.

Die Allianz weist auch darauf hin, dass die meisten sexuellen Übergriffe an Kindern nicht durch Erwachsene an Kindern, sondern zwischen Kindern erfolgen. Ältere Jugendliche „infizieren“ Peergroups (Freundesgruppen) von Kindern usw., die daraus resultierenden Verhaltensweisen der Kinder können psychische Folgen für das ganze Leben haben.

Die Familienallianz warnt abschließend vor auch vor dem Ausbildungsverein Selbstlaut, der die Ausbildung der Kindergärtnerinnen und die Erstellung und Durchführung des sexualpädagogischen Konzepts durchführt. Dies sei laut dem Artikel in sich schon ein Skandal und stelle "eine indirekte Gefährdung" der von der St. Nikolausstiftung betreuten Kinder dar. Die den Materialien des Vereins Selbstlaut werden Kinder im Sinne der Diversitätsideologie offensichtlich massiv indoktriniert. So wird unter anderem behauptet, dass die Hälfte der Menschheit intersexuell sei und nur ein Bruchteil der Familien aus natürlichen Familien mit Vater Mutter und Kinder bestünden.

Besonders abstoßend bei diesem Verein ist dann ein „Haus der Vielfalt“ , wo man folgende Zeichnungen findet: Am Dachboden kopulieren zwei Katzen, im ersten Stock masturbiert ein Bub und denkt an ein Mädchen, im Nebenzimmer haben zwei Mädchen in einer Badewanne Sex miteinander, im Erdgeschoss haben in einem Bett zwei Buben Sex miteinander, im Kellerzimmer findet Analverkehr zwischen einem Buben und einem Mädchen statt, daneben kopulieren zwei Mäuse….

Zur DOKUMENTATION - DER VEREIN SELBSTLAUT:






Mehr Infos über den VEREIN SELBSTLAUT auf der Website der Familienallianz

Fotos: (c) Screenshot / Familieallianz / Verein Selbstlaut


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