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Gebetsgarten in Wien-Floridsdorf von Unbekannten verwüstet

5. Juli 2023 in Österreich, 1 Lesermeinung
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Die ÖVP Wien fordert eine null Toleranz Politik von den in Wien regierenden Parteien SPÖ und NEOS.


Wien (kath.net/jg)
In der Nacht von 2. auf 3. Juli wurde ein Gebetsgarten auf einem Privatgrund im Wiener Bezirk Floridsdorf verwüstet. Unbekannte Täter zerstörten eine Marienstatue und hackten der Jesus-Figur auf dem Kruzifix den Kopf ab. Einer Figur des Jesuskindes wurde das Gesicht abgeschlagen. Weitere Statuen wurden umgeworfen, Laternen, Blumen, Kerzen lagen verstreut auf dem Boden, berichtet die Tageszeitung heute.

Die Polizei ermittelt, von den Tätern fehlt bis jetzt jede Spur. Es wurde Anzeige wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung gegen unbekannte Täter erstattet.


ÖVP Wien warnt vor „Problemen wie in Paris“

„Die Stadtregierung darf ihre Augen nicht mehr vor der Entwicklung in gewissen Problem-Vierteln verschließen. Wenn wir Probleme wie in Paris oder Malmö verhindern wollen, müssen wir jetzt gegensteuern“, sagte die Integrationssprecherin der Wiener ÖVP, Caroline Hungerländer. In Wien seien derzeit vermehrt Angriffe gegen Christen und Juden zu verzeichnen, stellte sie fest. Neben der Aufklärung durch die Polizei müsse auch die Politik, vor allem die in Wien regierenden Parteien SPÖ und NEOS „die besorgniserregenden Entwicklungen in unserer Stadt ernst nehmen“, heißt es wörtlich in einer Pressemitteilung der ÖVP Wien.

Leon Wassiq, Bezirksparteiobmann der ÖVP-Floridsdorf, sagte in einer Stellungnahme, die Gläubigen vor Ort seien verängstigt und fühlten sich in ihrer Sicherheit bedroht. Die Art und Weise wie der Gebetsgarten verwüstet worden sei zeige, dass dies kein Fall von „jugendlichem Leichtsinn und harmlosem Vandalismus“ sei.

Für Hungerländer ist die Zerstörung des Gebetsgartens ein „Angriff auf die Religionsfreiheit“. Hier dürfe es „null Toleranz“ geben, forderte sie.

Der Heiligenkreuzer Zisterzienserpater Prof. Karl Wallner, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke MISSIO, schrieb auf seinem Facebookauftritt, der Vorfall sei „traurig und beunruhigend“. Er selbst sei „gerne in dieser Oase am Rand von Wien" gewesen. Wie krank muss man im Hirn sein, um so was zu machen.“

 


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