SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
- THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
- Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
- Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
- Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
- „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
| 
Das ist unser Beitrag zur Überwindung der Krise23. April 2020 in Österreich, 46 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
In Österreich sind öffentliche Gottesdienste seit Wochen verboten. Dadurch ist ein Untergrundkirchendasein entstanden - N.N. aus der Erzdiözese Wien im Gespräch mit kath.net über eine Gruppe, die sich 2-3 in der Woche zur Heiligen Messe trifft Wien (kath.net/rn)
Auch wenn es die österreichischen Bischöfe nicht wahrhaben wollen, blüht zumindest in Österreich aufgrund des Verbots von öffentlichen Gottesdienste ein Untergrundkirchendasein auf. "Wir sind eine Gruppe von zwölf Gläubigen, die sich zwei- bis dreimal die Woche in Wien zur Heiligen Messe im Untergrund treffen", erzählt jetzt ein bekannter Gläubiger der Erzdiözese Wien jetzt im Gespräch mit kath.net. N.N. erzählt, dass man dabei Schutzmasken trage. Auch Händewaschen nach dem Eintreten und entsprechende Sicherheitsabstände werden selbstverständlich eingehalten. "Wir erleben, dass der Herr unsere betende Gemeinschaft segnet, wir spüren und feiern seine eucharistische Anwesenheit, stärken einander im Glauben, und beten für alle am Coronavirus Erkrankten sowie um eine baldiges Ende der Pandemie. Das ist unser Beitrag zur Überwindung der Krise." N.N. beruft sich dabei sogar auf die Bundesregierung, nach Versammlungen in österreich mit mehr als fünf Personen untersagt seien, mit der Ausnahme, dass solche Treffen der Überwindung der Coronavirus Pandemie dienen. "Und diese Ausnahmeregelung nehmen wir für uns in Anspruch, denn wir tragen auf diese Weise, im Vertrauen auf die Macht des Gebetes, genau dazu bei", erzählt er. Sie fühlen sich wie Untergrundchristen, die gezwungen seien, heimlich zum Gebet und zur Feier der Heilige Messe zusammenzukommen, ohne Rückendeckung vonseiten unserer Hirten. Wir wünschen uns die Heilige Messe zurück!
N.N. kritisiert im Gespräch mit kath.net, dass das generelle Verbot von Gottesdiensten mit der Teilnahme von Gläubigen nicht alle akzeptieren, vor allem angesichts der Tatsache, dass kleine Geschäfte, Baumärkte etc. bis 400m2 für Kunden geöffnet werden können, Kirchen aber nicht. "Gerade Kirchen bieten normalerweise viel Raum, um in meterweiten Abständen Platz nehmen zu können. Wie es aussieht, verspielen die österreichischen Bischöfe ob ihrer offensichtichen Untätigkeit im Hinblick auf die Öffnung der Kirchen für öffentliche Gottesdienste gerade viel an Vertrauen vonseiten des Volkes Gottes."

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuErzdiözese Wien- Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
- Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
- Gebetsgarten in Wien-Floridsdorf von Unbekannten verwüstet
- Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
- Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
- #corona - 'Eucharistie to go' in der Erzdiözese Wien
- Anima-Rektor Brandmayr wird neuer Dompropst von Wiener Neustadt
- Erzbischof hat von Sonntagspflicht dispensiert, wenn...
- Feministische Vagina-Monologe in Wiener Neustädter Kirche
- Neue Riesenorgel im Wiener Stephansdom wächst
| 





Top-15meist-gelesen- Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
- ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
- "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
- Ein Frühstück für den Verleugner
- Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
|