Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  2. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  3. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  4. Was für ein Desaster!
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  8. Deutscher Minister: Mehr Tote durch Lockdown als durch Coronavirus selbst
  9. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  10. Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe
  11. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  12. Die lila „SafeAbortionDay“-Beleuchtung des Münchner Rathauses wurde kurzfristig verboten!
  13. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  14. Mehr protestantisch brauchen wir nicht
  15. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19

Es ist nicht alles im Glauben Verhandlungssache!

17. Dezember 2019 in Jugend, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kölner Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp übt deutliche Kritik an der umstrittenen Sprüche-Aktion einer BDKJ-Kampagne


Köln (kath.net)
Der Kölner Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp hat gegenüber dem "Domradio" deutliche Kritik an der umstrittenen Sprüche-Aktion einer BDKJ-Kampagne, bei der Werbung für Gender, Frauen als Priester und Päpstin sowie für Aufweichung der Sonntagspflicht geworben wurde, geübt und sich davon distanziert. Schwaderlapp stört dabei auch die mangelnde Selbstkritik im BDKJ. "Aber jetzt hinzugehen und zu sagen, wir wollen zu unserem Katholischsein stehen und tun das, indem wir uns in praktisch allen wichtigen Dingen irgendwie von kirchlichen Grundvollzügen und Wesenselementen distanzieren, dann ist da für mich eine Ungleichzeitigkeit, die nicht gut funktioniert. Das kommt auch nicht so rüber.", meint der Jugendseelsorger und erinnert auch daran, dass nicht alles in Glaubensfragen eine Verhandlungs- und Debattenfrage sei. "Es ist nicht alles abstimmungsfähig in dem Sinne, sondern unser Glaube lebt eben auch davon, dass die Grundwerte zunächst einmal einfach Geschenk und vorgegeben sind. Es ist nicht alles im Glauben Verhandlungssache."



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 hortensius 17. Dezember 2019 
 

Keine Chance!

Eine Kirche, die vor der Öffentlichkeit nicht wagt, den Glauben gegen die Feinde im Inneren zu verteidigen, hat keine Chance vor der Geschichte und auch nicht vor Gott.


5

0
 
 AlbMag 17. Dezember 2019 
 

Es gibt im Glauben NICHTS zu verhandeln!!!

@nicodemus: Das ist weitaus schlimmer als Bla-Bla!

Lesen Sie mal, was Christus sagt. Was gibt es da zu verhandeln?

„… Denn Gott hat den Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist und die Menschen die Finsternis mehr liebten als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Schlechtes tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind.“ [Vgl. Joh 3, 17-21, Bible de Jerusalem, Herder 1968]


9

0
 
 nicodemus 17. Dezember 2019 
 

BDKJ und Kosequenzen - nur Bla-Bla!

Der Kardinal muss handeln!
Oder er muss sagen, warum wir diesen Haufen brauchen, diesen Kropf von BDKJ!
Alle deutschen Diözesanbischöfe haben die Pflicht uns Gläubige zu Christus zu führen! Mit Bla-Bla begeistert man niemanden für Christus!


10

0
 
 lesa 17. Dezember 2019 

Salz und Licht tut not!

Danke für diese Feststellung des Jugendseelsorgers: . "Es ist nicht alles abstimmungsfähig in dem Sinne, sondern unser Glaube lebt eben auch davon, dass die Grundwerte zunächst einmal einfach Geschenk und vorgegeben sind. Es ist nicht alles im Glauben Verhandlungssache."
Das ist schon einmal die richtige Richtung. @Salvatore Mio: Wer tut`s? Die Neuevangelisierungsmedien und Betreuer von Wallfahrtsorten, Gebetsoasen etc. tun es mit aller Kraft. Es wäre schön, wenn Diözesen auch entschlossen den Sumpf des verwässerten Relativierungsglaubens verlassen und sich der unverkürzten und rettenden Wahrheit zuwenden würden.


6

0
 
 Guingamp 17. Dezember 2019 
 

Solche Distanzierungen sind auch nicht unproblematisch.

"Es ist nicht alles im Glauben Verhandlungssache" lädt durchaus zu Mißverständnissen (?) ein. Die Liberalen (hier der BDKJ) stellen implizit Maximalforderungen. Die "Konservativen" (hier die Diözese) kritisieren die schlimmsten Auswüchse, damit jene, die noch ein Gespür für die Falschheit dieser Forderungen haben beruhigt sind. Und das Resultat ist - da niemand mit der Schärfe durchgreift, die notwendig wäre -, daß dergleichen langsam, aber sicher Normalität wird...dieses Schema findet seit nunmehr über fünfzig Jahren Anwendung und das Ergebnis ist eine Kirche, deren heutige "Konservative" größtenteils liberaler sind als die Liberalen von vor fünfzig Jahren.


8

0
 
 horologius 17. Dezember 2019 
 

Kritik üben und sich distanzieren- schön und recht

Aber ohne entsprechende Konsequenzen bleibt alles beim Alten.....


11

0
 
 Kirchental 17. Dezember 2019 

Nicht ALLES Verhandlungssache?

Also: ich hätte gerne 100g weniger Jungsfrauengeburt - dafür darfs beim Heiligen Geist etwas mehr sein?

Heiliger Nikolaus - manche verstehen es tatsächlich nur nach einer saftigen Ohrfeige!


10

0
 
 SalvatoreMio 17. Dezember 2019 
 

Verhandlungsfähiger Glaube!

Mir scheint, dass die BDKJ-Kampagne lediglich das überdeutlich aufzeigt, was in der Kirche seit Jahren schiefläuft (aber unausgesprochen geblieben ist): die Beliebigkeit: wenn der Diözesanjugendseelsorger Schwaderlapp sagt, es " SEI NICHT ALLES IM GLAUBEN VERHANDLUNGSSACHE" - dann ist das zu schwach ausgedrückt und funktioniert überhaupt nicht: Unser Glaube ist GESCHENK VOM HERRN - basta! Und die SONNTAGSPFLICHT ist überhaupt nicht verhandelbar! Wer dieses Geschenk nicht annehmen will, macht sich schwer schuldig! Aber was unsere Kirche Jahrzehnte tolleriert hat, kann sie nicht plötzlich einfordern - das ist das
Problem! Wer seine Kinder nicht erzogen hat, und 20 Jahre später fordert, dass sie die Schuhe vom Tisch nehmen - kriegt das auch nicht hin! Wir müssen praktisch wieder EVANGELISIEREN! Aber wer tut's???


16

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

BDKJ

  1. Es muss dem BDKJ deutlich widersprochen werden








Top-15

meist-gelesen

  1. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  2. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  3. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  4. Was für ein Desaster!
  5. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  6. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  7. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  8. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  9. Mehr protestantisch brauchen wir nicht
  10. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  11. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  12. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  13. Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"
  14. Die lila „SafeAbortionDay“-Beleuchtung des Münchner Rathauses wurde kurzfristig verboten!
  15. Trump nominiert die praktizierende Katholikin Amy Coney Barrett für den Supreme Court

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz