Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  11. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  14. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  15. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an

Österreichs Kirche hat knapp 150 Priesteramtskandidaten

10. Jänner 2020 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kirche in Österreich hat im Studienjahr 2019/2020 25 neue Priesterseminaristen, die meisten davon in Wien und Heiligenkreuz


Wien (kath.net/KAP) In der katholischen Kirche in Österreich gibt es aktuell knapp 150 Priesteramtskandidaten, die sich im Studienjahr 2019/2020 in den Seminaren der Diözesen, im Missionskolleg Redemptoris Mater und dem überdiözesanen Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz ausbilden lassen. Das geht aus den "Kathpress" bisher vorliegenden Angaben des Canisiuswerkes hervor. Bei 81 Kandidaten handelt es sich um Seminaristen in den diözesanen Priesterseminaren, davon 15 Neueintritte und sieben Seminaristen im Propädeutikum, dem Einführungsjahr für neu eingetretene Priesterkandidaten. Dazu kommen noch 26 Seminaristen im Missionskolleg Redemptoris Mater, 35 Seminaristen aus dem überdiözesanen Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz und einen Priesterseminaristen in der Südtiroler Diözese Bozen-Brixen.

Die meisten Neueintritte gab es im überdiözesanen Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz, dort zählte man acht neue Priesteramtskandidaten. In der Erzdiözese Wien traten insgesamt sieben Männer in das Seminar ein - davon zwei im Missionskolleg Redemptoris Mater. In der Diözese St.Pölten und der Erzdiözese Salzburg gab es je zwei Neueintritte; in den Diözesen Eisenstadt, Linz, Graz-Seckau und Gurk je einen.


Damit liegt die Zahl der Priesteramtskandidaten leicht hinter dem Studienjahr 2017/2018, in dem es österreichweit in den diözesanen Priesterausbildungsstätten 124 Seminaristen und 41 Seminaristen im Leopoldinum gab. Insgesamt leben und wirken in Österreich derzeit an die 3.800 katholische Priester.

"Berufungspastoral für Berufene"

Gefragt seien aktuell aber nicht nur Männer, die eine Berufung zum Priester spüren, sondern auch bereits "Berufene", die sich weiterentwickeln wollen, meinte Pastoralpsychologe Christoph Jacobs im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung "Sonntag" (aktuelle Ausgabe). "Ich kann nämlich nicht sagen: Meine Berufung ist ein für alle mal zementiert!", so der Hauptvortragende des zweitägigen Seminars "Berufungspastoral für Berufene", das von 5. Februar bis 6. Februar im Kardinal König Haus in Wien stattfindet. Ziel der Weiterbildung sei eine "Analyse der persönlichen und gemeinschaftlichen Ressourcen", erklärte Jacobs. Das Seminar findet als Kooperationsveranstaltung des Canisiuswerks mit dem Kardinal König Haus in Wien statt. (Info und Anmeldung: office@kardinal-könig-haus.at; www.canisius.at)

Zum viel diskutierten Thema Zölibat meinte Jacobs, dass es für Menschen, "die für diese Lebensform geschaffen sind" eine gute, gesunde auch "potentiell attraktive" Lebensform sein könne. Zudem habe sich der Zölibat "über die Jahrhunderte hinweg als eine qualitativ hochwertige, sinnvolle und tragfähige menschliche Lebensform" erwiesen. Das aktuelle Problem liege vor allem im "exotischen Status" des Zölibats und darin, dass ihm von Seiten der Gesellschaft "viel zu wenig" zu getraut werde, konstatierte der Priester.

Als Lösung forderte der Pastoralpsychologe eine verstärkte Qualifizierung von Priestern "zu dieser risikoreichen Lebensform". Und weiter: "Wir dürfen daher auch die Risiken dieser an sich faszinierenden Lebensform nicht totschweigen, sondern sollten für den Umgang damit zurüsten und befähigen."

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Priester

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben
  3. Papst Leo XIV. schreibt Seminaristen: Priestersein ist „die vollkommene Hingabe des eigenen Lebens“
  4. Asien: Zahl der Priester stieg 2023 um 1.145
  5. Polen ist 2025 das Land mit den meisten Priesterweihen in Europa
  6. Hoffnungszeichen in Lugano
  7. Zwei Brüder im Abstand von einer Woche zu Priestern geweiht
  8. Interview mit einem Exorzisten bricht Rekorde
  9. New York Times: Neu geweihte Priester sind selbstbewusst und konservativ
  10. US-Nuntius attackiert Priester und Seminaristen, die sich an der Tradition orientieren






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  5. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  8. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  9. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Italien: Niedrigwasser stoppt Marienprozession auf dem Po
  13. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  14. „Maria, du bist ‚die Freude des Himmels und der Erde‘; wache und bete für uns“
  15. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz