SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nicht mehr ernst zu nehmen
- Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
- Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
- Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
- 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
- Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
- Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
- Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
- Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
- Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
- Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
- US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
- Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
| 
Bischof Hanke zur Coronakrise: Gemeinsame Osterfeier fraglich30. März 2020 in Deutschland, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Eichstätter Bischof ruft dazu auf, den Notstand kreativ zu gestalten - Der geistliche Mangel bereite ihm Sorgen
Eichstätt (kath.net/pde) Als großes Manko für das geistliche Leben sieht Bischof Gregor Maria Hanke die Tatsache, dass liturgische Feiern wegen der Coronakrise nicht mehr öffentlich stattfinden können. Wir sind momentan alle auch geistliche Patienten, sagt Hanke in einem Interview mit der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt.
Die Coronakrise verursache nicht nur ökonomischen, sondern auch geistlichen Schaden: Wir können voraussichtlich die Heilige Woche und das Osterfest nicht gemeinsam feiern. Dabei seien Christen österliche Menschen. Dieser geistliche Mangel bereite ihm schon Sorgen. Ich weiß nicht, was das mit unserem Glauben und dem Kirchesein macht, so Hanke. Wir können nur hoffen, dass die Gläubigen diesen Notstand kreativ angehen.
Ein großes Anliegen des Eichstätter Bischofs ist es, dass die Familien diese Zeit als Hauskirche erfahren. Im Kern hätten alle Christen mit der Berufung durch Taufe und Firmung den Auftrag, Kirche im Kleinen zu sein. Dazu biete die Diözese Eichstätt geistliche Hilfestellung wie die Aktion Hoffnungsfunken, eine Reihe von Impulsen, die den Gläubigen Hoffnung schenken möchte. Das ist ein pastoraler Faden, den wir den Menschen an die Hand geben möchten.
Die Zeit der Coronakrise bildet nach den Worten des Bischofs auch eine Form von Exerzitien. Wir sind auf uns selbst zurückgeworfen. Solche Zeiten können auch fruchtbar werden. Er hoffe, dass die Menschen nicht so sehr um sich selbst kreisen, sondern sich um die Nächsten kümmern. Persönlich nutze er diese Zeit, um sein geistliches Leben zu intensivieren und Menschen anzurufen, für die sonst nicht genügend Zeit bleibe.
Archivfoto Bischof Hanke (c) Bistum Eichstätt

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuBistum Eichstätt- Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
- Auf Jesus schauen, nicht auf sich selbst
- Bistum Eichstätt gibt Lockerungen angesichts Corona bekannt
- Studientagung "Jugend Gerufen zur Nachfolge"
- Bistum Eichstätt suspendiert Domkapitular Kühn
- Missbrauchsvorwurf: Entlastung für Eichstätter Diözesanpriester
- Finanzskandal im Bistum Eichstätt: Massive systemische Defizite
- Neuer Generalvikar für Bistum Eichstätt
- Eichstätter Bischof Hanke schließt Rücktritt nicht aus
- Bischof Hanke: Kirche als Gemeinschaft von Gemeinschaften
| 





Top-15meist-gelesen- EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
- Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
- Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
- Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
- Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
- Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
- Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
- Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
- Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
- Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
|