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3. April 2020 in Aktuelles, 61 Lesermeinungen
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Franziskus in Santa Marta: die sieben Schmerzen Mariens. Maria wollte Jesus keinen Titel wegnehmen, als sei sie eine ‚Quasi-Erlöserin’ oder ‚Mit-Erlöserin’. Nur: Mutter und Jüngerin. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Papst Franziskus – Freitag der fünften Woche der Fastenzeit, sechsundzwanzigste Messe in Live-Streaming über Fernsehen und Internet aus der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“„gegen“ die Coronavirus-Pandemie.

Der Papst widmete die Messe der schmerzhaften Mutter Gottes. Der Eröffnungsvers, den der Papst zu Beginn der Feier verlas, ist eine Ruf um Hilfe in der Not: „Herr, sei mir gnädig, denn mir ist angst. Entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger. Herr, lass mich nicht scheitern, denn ich rufe zu dir“ (Ps 31,10.16.18).

In seiner Einleitung richtete Franziskus seine Gedanken auf die Nachwirkungen der Pandemie:

„Es gibt Menschen, die jetzt anfangen, an das Nachher zu denken: an die Zeit nach der Pandemie. All die Probleme, die kommen werden: Probleme der Armut, der Arbeit, des Hungers... Wir beten für all die Menschen, die heute helfen, aber auch an morgen denken, um uns allen zu helfen“.

An Passionsfreitag, dem Freitag der „sieben Schmerzen“, der dem Palmsonntag vorhergeht, an dem der Leiden Mariens gedacht wir, widmete Franziskus seine Predigt der Jungfrau der Schmerzen. Heute werde es uns gut tun, über die Schmerzen der Gottesmutter nachzudenken und ihr zu danken, weil sie es angenommen habe, Mutter zu sein:

„An diesem Passionsfreitag gedenkt die Kirche der Schmerzen Mariens, der schmerzhaften Muttergottes. Aus den Jahrhunderten kommt diese Verehrung des Volkes Gottes. Zu Ehren Unserer Lieben Frau der Schmerzen wurden Hymnen geschrieben: sie stand zu Fuße des Kreuzes, und man betrachtet sie dort, leidend. Die christliche Frömmigkeit hat die Schmerzen der Gottesmutter gesammelt und spricht von den ‚sieben Schmerzen’.

Der erste, nur vierzig Tage nach der Geburt Jesu, die Prophezeiung des Simeon, die von einem Schwert, das ihr Herz durchdringen wird. Der zweite Schmerz, sie denkt an die Flucht nach Ägypten, um das Leben ihres Sohnes zu retten. Der dritte Schmerz, diese drei Tage der Qual, als der Junge im Tempel blieb. Der vierte Schmerz, als die Gottesmutter Jesus auf dem Weg auf den Kalvarienberg begegnet. Der fünfte Schmerz der Muttergottes ist der Tod Jesu, den Sohn dort gekreuzigt, nackt und sterbend zu sehen. Der sechste Schmerz, die Abnahme Jesu vom Kreuz, tot, und sie nimmt ihn in ihre Hände, wie sie ihn mehr als dreißig Jahre vorher in Bethlehem in ihre Hände genommen hatte. Der siebte Schmerz ist die Grablegung Jesu. Und so folgt die christliche Frömmigkeit diesem Weg der Gottesmutter, die Jesus begleitet.

Es ist gut für mich, am späten Abend, wenn ich den Angelus bete, diese sieben Schmerzen als Erinnerung an die Mutter der Kirche zu beten, wie die Mutter der Kirche mit so viel Schmerz uns alle geboren hat.

Die Muttergottes hat nie um etwas für sich selbst gebeten, niemals. Ja, für andere: denken wir an Kana, als sie zu Jesus geht, um mit ihm zu sprechen. Sie hat nie gesagt: ‚Ich bin die Mutter, seht mich an: ich werde die Königin und Mutter sein’. Das hat sie nie gesagt. Sie hat nicht um etwas im Apostel-Kollegium gebeten, das für sie wichtig ist. Allein: sie akzeptiert es, Mutter zu sein. Sie begleitete Jesus als Jüngerin, denn das Evangelium zeigt, dass sie Jesus nachfolgte: mit ihren Freundinnen, den frommen Frauen, folgte sie Jesus nach, hörte ihn an. Einmal erkannte sie jemand: ‚Ah, hier ist die Mutter’, ‚deine Mutter ist hier’... Sie folgte Jesus nach. Bis zum Kalvarienberg. Und dort, zu Füßen... wo die Leute sicher sagten: ‚Ach, arme Frau, wie sie leiden wird’, und die Bösen sagten sicher: ‚Aber auch sie ist schuld, denn wenn sie ihn gut erzogen hätte, wäre das nicht so ausgegangen’. Sie war dort, mit dem Sohn, mit der Demütigung des Sohnes.

Die Gottesmutter ehren und sagen: ‚Das ist meine Mutter’, denn sie ist Mutter. Und das ist der Titel, den sie von Jesus erhalten hat, genau dort, im Moment des Kreuzes. Deine Kinder, du bist Mutter. Er hat sie nicht zur Premierministerin gemacht oder ihr ‚funktionelle’ Titel verliehen. Nur ‚Mutter’. Und dann zeigt sie die Apostelgeschichte im Gebet mit den Aposteln als Mutter. Die Gottesmutter wollte Jesus keinen Titel wegnehmen. Sie erhielt das Geschenk, seine Mutter zu sein, und die Pflicht, uns als Mutter zu begleiten, unsere Mutter zu sein. Sie hat sich nicht darum gebeten, eine Quasi-Erlöserin oder Mit-Erlöserin zu sein: nein. Der Erlöser ist einer, und dieser Titel verdoppelt sich nicht. Nur Jüngerin und Mutter. Und so müssen wir als Mutter an sie denken, sie suchen und zu ihr beten. Sie ist die Mutter. In der Kirche, die Mutter ist. In der Mutterschaft der Muttergottes sehen wir die Mutterschaft der Kirche, die alle aufnimmt, gute und schlechte: alle.

Heute wird es uns gut tun, für eine Weile innezuhalten und über den Schmerz und die Schmerzen der Gottesmutter nachzudenken. Sie ist unsere Mutter. Und wie sie diese getragen hat, wie sie sie gut getragen hat, mit Kraft, mit Tränen: es war kein falsches Weinen, es war gerade ihr vom Schmerz zerstörtes Herz. Es wird uns gut tun, ein wenig einzuhalten und der Muttergottes zu sagen: ‚Danke, dass du es angenommen hast, Mutter zu sein, als der Engel es dir sagte, und danke, dass du es angenommen hast, Mutter zu sein, als Jesus es dir sagte'“.

Der Papst beschloss die Messfeier mit der Anbetung und dem eucharistischen Segen und lud die Menschen mit dem Gebet des heiligen Alfons Maria de’ Liguori zur geistlichen Kommunion ein:

„Anbetungswürdiger Jesus! Ich glaube fest, dass du in dem heiligsten Sakramente des Altars wesentlich zugegen bist. Ich liebe dich über alles. Meine Seele verlanget, dich zu empfangen. Weil ich dich aber gegenwärtig wesentlich im Sakramente nicht kann empfangen, so komme geistlicher Weise und kehre mit deiner Gnade in mein Herz ein. Ich umarme dich, oh Jesus, als schon wirklich gegenwärtig. Ich vereinige mich ganz mit Dir, lasse nicht zu, dass ich mich jemals von Dir trenne“.

Bevor alle die dem Heiligen Geist gewidmete Kapelle des Gästehauses verließen, wurde die alte marianische Antiphon „Ave Regina Caelorum“ (»Ave Königin des Himmels«) angestimmt:

„Ave, Regina caelorum,
Ave, Domina Angelorum:
Salve, radix, salve, porta
Ex qua mundo lux est orta.
Gaude, Virgo gloriosa,
Super omnes speciosa,
Vale, o valde decora,
Et pro nobis Christum exora“.

("Ave, du Himmelskönigin,
ave, der Engel Herrscherin.
Wurzel, der das Heil entsprossen,
Tür, die uns das Licht erschlossen:
Freu dich, Jungfrau voll der Ehre,
über allen Sel’gen hehre,
sei gegrüßt, des Himmels Krone,
bitt’ für uns bei deinem Sohne").

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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 8. April 2020 
 

@Rolando 2

Zu Ihrem Einwand betr. Marienerscheinungen:

Die wirklich kirchlich anerkannten Marienerscheinungen fanden alle VOR den Visionen der hl. Schwester Faustyna Kowalska statt.


Maria kann m.E. deshalb leiblich erscheinen, weil sie eben wie Christus selbst mit [verklärtem] Leib und Seele in den Himmel aufgenommen ist.

Übrigens wende ich mich selbst in der hl. Beichte niemals etwa an Maria um Vergebung meiner Sünden, sondern lege dort stets meine durch Sünden belastete Seele direkt unter das Kreuz Christi und lasse sie durch das aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit entströmende Blut und Wasser vertrauensvoll reinigen.


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 Diasporakatholik 8. April 2020 
 

@Rolando 1

Mein Schreibkontingent war gestern bereits aufgebraucht, deshalb kann ich Ihnen erst heute antworten.

Wie Mariat Ihnen bereits antwortete, wenden wir uns ja zu Lebzeiten als uns selbst als Sünder bezeichnende Katholiken vertrauensvoll im Ave Maria an die Gottesmutter um Fürbitte bei Gott, dass Er uns Einsicht zur Umkehr, Reue und Besserung bis vor unsetem Tode schenken möge. Insofern ist natürlich Maria für gläubig-fromme Katholiken Zuflucht, wenn sie gesündigt haben.

Aber Vergebung der Sünden erfahren wir nur durch Gott selbst. So wendet sich auch z.B. ein evangelischer Christ direkt an Jesus Christus, Gottes Dohn, und erfährt durch Ihn Vergebung seiner Sünden.

Was Sie vom Zeugnis des sündigen Priesters betr. Maria's Eingreifen im Jenseits "nach dessen angeblichen Tod" schrieben, "können" wir ggf. glauben - "müssen" es aber nicht.

ff


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 Rolando 7. April 2020 
 

Mariat

Das kenne ich alles. Doch warum erscheint die Muttergottes auch noch nach den Erscheinungen von Jesus an Schwester Faustina?


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 Mariat 7. April 2020 

Zur Stunde der göttlichen Barmherzigkeit!

Worte Jesu zur hl. Sr. Faustina im Oktober 1937

„Um drei Uhr – flehe Meine Barmherzigkeit an, besonders für die Sünder, vertiefe dich wenigstens kurz in mein Leiden, vor allem in meine Verlassenheit während des Sterbens.
Das ist die Stunde der großen Barmherzigkeit für die Welt“.
Jesus knüpft alle Gnaden an diese Zeit. In dieser Stunde – sprach Er „ versage ich nichts der Seele, die Mich durch Mein Leiden bittet. In dieser Stunde kannst du alles für dich und andere erbitten. Bemühe dich in dieser Stunde den Kreuzweg zu beten, wenn das nicht möglich ist, verehre mein Herz, das voller Barmherzigkeit ist und im Allerheiligsten Altarsakrament weilt. Falls auch dies nicht möglich ist, versenke dich kurz ins Gebet wo du auch gerade weilst."

Das Rosenkranzgebet, der Ablauf, wurde von Jesus selbst der Hl. Sr. Faustina mitgeteilt; als Sühne unserer und der ganzen Welt Sünden.


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 Mariat 7. April 2020 

@Rolando

Ja, Maria ist die Zuflücht der Sünder. Darum bitten wir ja auch, wie @Diasporakatholik bereits angemerkt hat: " Heilige Maria, Muttergottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen."
Niemand leugnet, dass wir Maria um ihre Fürsprache bitten dürfen.
Ludwig Maria Grignion (Gedenktag 28. April)schrieb im " Goldenen Buch", " Die vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria", dass wir sie bitten sollten, ganz zu Jesus zu finden. Ganz, völlig in Seine Nachfolge eizutreten.
Ebenso bitten wir Maria auch im Gebet: "Unter deinen Schutz und Schirm".

Aber im Bußsakrament, in der Hl. Beichte, ist NUR Jesus - unser ERLÖSER im Priester anwesend. NUR ER VERGIBT DIE SCHULD; DIE SÜNDE; wie ER der Hl. Sr. Faustina mitgeteilt hat (TB).

Der Barmherzigkeitsrosenkranz wurde von Papst Johannes Paul II. öffentlch in den Kirchen zu beten erlaubt - und der Barmherzigkeitssonntag (1. Sonntag n. Ostern) approbiert.
Übrigens: Am Karfreitsg beginnt die NOVENE.
Gottes reichen Segen
Mariat


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 Rolando 7. April 2020 
 

Diasporakatholik

Ist Maria die Zuflucht der Sünder?


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 Diasporakatholik 7. April 2020 
 

@Rolando

Von einer Advokata Maria im Jenseits, im Himmel bei und vor Gott, steht nichts in der Heiligen Schrift!

Wir beten auch nicht so zu Maria, sondern "Heilige Maria, Muttergottes, bitte für uns Sünder JETZT [zu unseren irdischen Lebzeiten] und in der Stunde unseres Todes" [also ebenfalls in der letzten Stunde noch zu unseren Lebzeiten auf der Erde], nämlich, dass uns Gott noch dann die heilige wendige Gnade der Einsicht, Reue und Umkehr von unseren Sünden schenken möge.

Danach, nach dem irdischen Tod im Gericht ist es definitiv zu spät!

Paulus schreibt übrigens in Röm 8,26b, dass der Hl. Geist, die dritte Göttliche Person, selber für uns eintritt mit Seufzen bei unseren Gebeten.

Und in Röm 8,34b: "Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein."

Also die 2. göttliche Person selbst ist unser Anwalt und Verteidiger bei Gottvater und keine "Advokata Maria", wie Sie fälschlich annehmen.


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 Rolando 6. April 2020 
 

Diasporakatholik, Mariat

Keine Angst, Jesus wird durch die Miterlöserschaft Mariens nichts weggenommen oder geschmälert. Alles was Maria ist, wurde ihr von Gott gegeben, sie ist die Königin des Himmels und der Erde, des ganzen Universums. Jesus ist der König. Ohne das Ja der Maria keine Erlösung. Viele Seelen werden durch die Bitte und Fürsprache der Muttergottes gerettet, erlöst, zwar von Jesus, aber mit Maria. Der Protestantismus macht auch den Fehler, indem er meint, die Katholiken schmälern Jesus, stellen Maria vor Jesus. Doch es ist eine Beleidigung Gottes, die von Gott gegebene Rolle Mariens nicht anzuerkennen. Ansonsten warten wir die paar Jahre ab, bis das fünfte Mariendogma verkündet wird.


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 JP2B16 6. April 2020 
 

Ganz lieben Dank @lesa!

Liebe lesa, immer wieder beeindrucken mich Ihr Scharfsinn und Ihr Finden der rechten Worte. Sie sind ein sehr empathischer, aufmerksamer, weiser, vorausschauender und großherziger Mensch, der Situationen schnell erkennt, den Menschen in seiner ganzen Fehlbarkeit ohne Bedingung und Vorurteil annimmt. Sie lieben die Menschen und werden wohl auch besonders geliebt. Eine große Gabe und Gnade des Herrn, um die Sie, da bin ich mir sicher, wissen und jeden Tag dem Herrn dankbar sind. Ich bin täglich von allerlei Naturwissenschaft, komplexer Technik und leider von Jahr zu Jahr immer mehr von den Herausforderungen der "Psychologie" umgeben, dazu, noch schlimmer, von gänzlich wirkungsloser Administration, die nur noch selbstgerecht ist, was mir leider kaum Zeit lässt, mich mit den vielen spannenden Themen und Literaturempfehlungen (wie Ihre und jene aus dem schier unermesslichen Fundus von @Zeitzeuge), die hier zur Sprache kommen, näher zu befassen. Ich hoffe da einst auf Tage in NEUEN ZEITEN.


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 Mariat 6. April 2020 

@Diasporakatholik

Danke, da fühlen wir gleich!
Auch ich schrieb bereits, dass ich bezeifle, dass die Gottesmutter "als demütige Magd des Herrn", diesen Wunsch, diese Bitte nicht geäußert hat, haben kann - auch wenn es anmaßend klingt.

In Lourdes stellt sie sich der Hl. Bernadette als " Unbefleckte Empfängnis" vor, aber erst, nachdem dies zum DOGMA erhoben worden war.











Es wird immer wieder vor Privatoffenbarungen gewarnt.
Es mag einiges stimmen, im Glauben der Kirche sein - aber VORSICHT.
Vielleicht hole ich jetzt zu weit aus?
Aber es gibt auch den Widersacher. IHM würde es nützen, wenn wir Jesus als Erlöser etwas wegnehemen würden.
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!
Durch Seine Wunden sind wir geheilt!
Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Nur durch IHN kommt man zum Vater!
Er war immer schon!
ER ist das Alpha und das Omega.
Gerade in dieser Karwoche können wir unseren Glauben überprüfen.

Möge der Hl. Geist uns alle in die göttl. Wahrheit führen. AMEN.


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 Diasporakatholik 6. April 2020 
 

@Diadochus - Ich halte mich hier an das Lehramt der Päpste

Könnten Sie es vielleicht unterlassen, wiederholt hier als Vertreter einer innerkirchlichen pressure group aufzutreten?


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 Diasporakatholik 6. April 2020 
 

Danke, liebe Mariat, für Ihre freundliche Replik

Auch Ihnen Gottes Segen und weiterhin gute Gesundheit.

Ich freue mich, dass meine Überlegungen so gut aufgenommen wurden, bin aber auch RRolano dankbar, für seine sachlichen Diskussionsbeiträge, die mich überhaupt erst veranlassten, über das vergangene Wochenende mich noch einmal besonders intensiv mit dem Thema "Erlöserschaft" und der Rolle der Gottesmutter in dem ganzen Geschehenszusammenhang zu befassen.

Meine Frau und ich sind übrigens ebenso wie Sie, verehrte Mariat, große Marienverehrer und beten derzeit z.B. täglich Rosenkranz.

Aber hier glaube ich doch einer allzu weit über das Ziel hinaus schießenden Marienverehrung Einhalt gebieten zu müssen, denn das führt leicht in Richtung einer geradezu Vergöttlichung der Muttergottes, was diese sich selbst dereinst als demütige "Magd des Herrn" Bezeichnende überhaupt nicht möchte.


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 Diadochus 6. April 2020 
 

@Diasporakatholik

Sie wollen mit Ihren Stellungnahmen dem Urteil der Kirche hoffentlich nicht vorgreifen. Das letzte Urteil ist noch nicht gesprochen. Amsterdam ist aktueller denn je, so wie es Fatima immer noch ist. Hätte die Welt auf Fatima gehört, .. Die Welt will nicht hören.


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 Diasporakatholik 5. April 2020 
 

Antwort @Rolando - Erlöser 5

Jesus Christus ist übrigens, wie es ja auch in allen Evangelien, wiederholt bezeugt ist, seinen Weg zur Erlösung der Menschheit ganz und in vollem Bewusstsein, dass dieser Schmerzen, Leid, Kreuz und Tod aber auch seine Auferstehung am dritten Tage umfasst und es offenbar keine andere Möglichkeit zur Erlösung gibt, gegangen.

So hatte er es bereits vorab wiederholt seinen Jüngern prophezeit, und so hat er es dann auch in vollem Gehorsam zum Willen des Vaters konsequent aus- und durchgeführt.

Gleiches oder auch nur Ähnliches berichten die Evangelien oder die Apostelbriefe von Maria, Christi Mutter, eben nicht.

Auch dieses ein weiteres Indiz dafür, dass für sie der offizielle Ehrentitel "Miterlöserin" gänzlich unangebracht ist, weil er die unersetzbare und einzigartige geschichtliche Erlösungstat des Herrn relativieren und letztlich verdunkeln würde.


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 Diasporakatholik 5. April 2020 
 

Antwort @Rolando - Erlöser 4

Bedurfte Maria deshalb etwa nicht der Erlösung Jesu Christi, war sie doch sogar aktive und irgendwie gleichgestellte Miterlöserin?

Keineswegs - auch sie, Maria, ist von Gottes Sohn, Jesus Christus, bereits vorab erlöst worden - und zwar von der Erbsünde, die ihr als Mensch eigentlich quasi als menschliches Erbgut zustand, vor der sie aber durch Gottes aktives Wirken bewahrt wurde, um so ganz rein und gänzlich sündelos durch die Überschattung des Hl. Geistes auf geheimnisvolle Weise die menschliche Mutter Gottes, des Herrn Jesus Christus, werden zu können.

Ich wiederhole:

Maria ist der vorab erlöste allezeit reine und gänzlich sündelose Mensch, der bereits jetzt mit Leib und Seele bei Gott weilt.

Sie ist die Ganz-Erlöste - aber keine Miterlöserin, denn erlösen kann sich nicht der Mensch selbst, sondern nur Gott kann den Menschen von seinen Sünden erlösen durch seinen einzigen Sohn, Jesus Christus!

Fortsetzung folgt


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 Diasporakatholik 5. April 2020 
 

Antwort @Rolando - Erlöser 3

Seelische Schmerzen tragen zahlreiche Menschen, auch und gerade viele Eltern, ähnlich wie Maria, und darin vereinigen sie sich, wenn sie es im Glauben annehmen können, mit dem leidenden Christus in seiner Nachfolge und helfen ihm das Kreuz tragen, wie es dereinst Simon von Cyrene gezwungenermaßen tat.

Das sind wertvolle Werke im Urteil Gottes - aber ERLÖSER ist und bleibt doch Sein Sohn ALLEIN!

So ist es auch in den christlichen Glaubensbekenntnissen festgelegt - da ist keine Rede von einer Miterlöserschaft Mariens.

Fortsetzung folgt


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 Diasporakatholik 5. April 2020 
 

Antwort @Rolando - Erlöser 2

Aber letztlich ist es immer allein Christus, der die Welt, die Schöpfung und insbesondere die sündigen Menschen erlöst.

Er hat all das physische Leid und den unverdienten Tod erlitten, ist durch das hindurch gegangen und wieder von den Toten auferstanden.

Maria hat als Christi sündenlose Mutter seelische Leiden und Schmerzen bewusst und im Vertrauen auf Gott ertragen und ist dafür belohnt worden, indem sie als erster Mensch bereits gänzlich mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden ist, was den gerechten Menschen erst noch am Jüngsten Tag wiederfahren wird.

Sie ist somit bereits als erster Mensch gänzlich von ihrem Sohn Jesus Christus erlöst - aber eben keine ihm irgendwie gleichgestellte Miterlöserin.

Fortsetzung folgt


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 Diasporakatholik 5. April 2020 
 

Antwort @Rolando - Erlöser 1

Ich verstehe das Wort des Hl. Paulus aus Kol 1,24 so, dass auch der mystische, übernatürliche Leib Jesu Christi, der ja die christliche Kirche mit Christus selbst als Haupt und den einzelnen Christen als Gliedern - ich würde heute sagen: als Körpezellen - darstellt, in der gesamten Geschichte bis hin zum jüngsten Tag noch die Passion weiter erleidet und so das Erlösungswerk Christi fortführt und vollendet.
Die einzelnen Glieder des Leibes, die Christen, vereinen sich mit Ihm und sind so Teil Seines übernatürlichen Leibes und haben durch ihr jeweiliges Opfer so auch Anteil an Seiner übernatürlichen fortlaufenden Passion. Das galt und gilt auch für Seine Mutter Maria, deren Opfer wegen ihrer eigenen Sündelosigkeit besonders wertvoll im Urteil Gottes sein dürfte, da sie die Leiden und Schmerzen unverdient sühnend für andere - sündige Menschen - trägt.

Fortsetzung folgt


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 Diadochus 5. April 2020 
 

@Lilia

Ihr Kommentar gefällt mir. Danke. Er lässt erahnen, wie herausragend der biblische Hoheitstitel FRAU ist, den Jesus Christus Maria selbst verliehen hat.
@lesa, ja der Hl. Geist führt Regie. Alles kommt zur gegebenen Zeit. Gute Gedanken müssen reifen bevor sie zur Vollendung gelangen. Sie müssen im Herzen der Gläubigen und der Kirche bewegt werden.


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 lesa 4. April 2020 

@Lilia: Danke für die eindrucksvolle Darlegung! Dies am heutigen Sterbetag des Hl. Francisco Marto. (4.4.1919)Er wollte immer den verborgenen Jesus trösten ...


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 Einsiedlerin 4. April 2020 
 

@Lilia

Danke, sehr schön erklärt! :)


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 Lilia 4. April 2020 
 

JESUS bezeichnete MARIA unterm Kreuz mit dem "Hoheitstitel FRAU"

Das gilt es unbedingt zu berücksichtigen!
Immer wenn in der Hl. Schrift von der FRAU, anstatt von Maria die Rede ist, wird die besondere Stellung der Gottesmutter im Heilsplan GOTTES ausgedrückt:
In Gen 1: Die FRAU als Schlangenzertreterin.
Bei der Hochzeit zu Kana: Die FRAU als Mittlerin der Heilsgnaden JESU.
Unterm Kreuz: Die FRAU als Mutter der Christen (Johannes steht für alle Gläubigen).
Und in der Apokalypse: Die FRAU mit der Sonne bekleidet, der Mond unter ihren Füßen, gekrönt mit einem Sternenkranz, als Besiegerin des Drachen.

Von A-Z drückt die Hl. Schrift aus, welche Rolle Maria im Heilsplan GOTTES zukommt. Gott hat den Weg MARIA gewählt, um in die Welt zu kommen und Er wird die Welt auf diesem Weg auch wieder zu sich zurückführen. An Maria, der FRAU aller VÖLKER führt demnach kein Weg vorbei!
Sie ist MITTLERIN a l l e r Gnaden und MITERLÖSERIN der Menschheit, weil GOTT sie von Anfang an (vgl. Genesis!) dazu gemacht hat!


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 lesa 4. April 2020 

Ut unum sint!

[email protected]: Vielen Dank für Ihr Nachdenken und dass Sie offen sind für das, was der Himmel uns vornezu nahelegt, auch wenn wir alle Zeit brauchen, es aufzunehmen und zu verstehen. "Maria bewahrte alles in ihrem Herzen und dachte darüber nach." (vgl Lk 2, 19 u. 51). Das ist der uns als Menschen vorgegebene Weg. Gerade auch darin isMARIA unser Vorbild. Ihrem Dank an @MarinaH und @Veritatis Splendor (@[email protected]!) schließe ich mich an.
Das Thema der vereinten Herzen Jesus und Mariens ist DAS Thema, je mehr es auf das Kommen Christi zugeht. Diese Verehrung wurde in Fatima ausdrücklich gewünscht und auch in Medjugorje!
Ein Literaturhinweis: Etwas vom schönsten, das es über Maria zu lesen gibt: "Das Unbefleckte Herze Mariens" von P.Joh Schmid CP., der zusammen mit Antonie Rädler die Wallfahrtsstätte Wigratzbad (Herz-Jesu-u. Herz-Marien_Sühnekirche) gegründet hat.
Er sagt: "Das Herz Mariens ist unsere vollkommene Gabe an Jesus und unsere allmächtige Bitte an ihn."


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 Herbstlicht 4. April 2020 
 

Maria - die Hochbegnadete des Neuen Bundes

Sie ist d i e Gesegnete, die Höchste unter allen Menschen.

Doch es war Christus, der auf die Erde kam, uns zu erlösen.

Was bekennt Maria im Magnificat:
„Mein Geist jubelt über Gott, meinen RETTER.“


Maria ist meine, unser aller Mutter, ob sie auch Miterlöserin ist, darüber mögen sich andere streiten.
Unsere Hingabe an sie, unsere Bitten an sie, unser Vertrauen in sie, unsere Liebe zu ihr ...
Maria führt uns zu Jesus, wenn wir uns ihr anvertrauen und genau das ist es, was wirklich wichtig ist.
Maria ist mir heilig!

Einen gesegneten Palmsonntag wünsche ich dem Team von kath.net und allen Lesern und Kommentatoren dieser Seite!


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 phillip 4. April 2020 
 

Ist das Erlösungswerk (Heilswerk) Gottes schon vollendet?

Nein, bestimmt jetzt noch nicht, aber nicht nur die Zeichen der Zeit, sondern auch die Göttliche Offenbarung deuten auf ein (baldiges) Ende hin! "Das Ziel der Erlösung ist nicht nur der Einzelne, die Herstellung der Beziehung zwischen mir und Gott. Gott will nicht, dass jeder allein und auf sich gestellt kämpft. Die Frucht der Erlösung ist die Gemeinde, in der Gottes Liebe die Erlösten untereinander und in Gemeinschaft mit Christus zu einem Leib formt. Diese Gemeinde ist die sichtbare Gemeinschaft derer, in deren Leben Gottes heiligendes Wirken sichtbar ist. Deshalb ist die Gemeinde ein sichtbares Zeichen für die Welt, wie die Stadt auf dem Berg, die Lampe auf dem Leuchter (Matthäus 5.13–16). Die Gemeinde wandert vorwärts in der Geschichte, in ständigem Kampf um Heiligung (Erlösung), und bereit, vom Bräutigam, wenn er kommt, makellos gefunden zu werden". Gott hat Gnadenmittel vorgesehen und jeden von uns eingeladen, am Erlösungswerk selbst zB mit Akten der Barmherzigkeit mitzuwirken.


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 hape 4. April 2020 

Kein Problem der Kirche, sondern der Protestanten.

Der Titel Maria Miterlöserin ist nichts neues. Schon der Kirchenvater Irenäus spricht im 2. Jh. von Maria als „causa salutis“ durch ihr „fiat“. Auch andere Kirchenväter haben den Heilsaspekt Mariens hervorgehoben. Selbst auf dem 2VK wurde die Rolle Mariens bei der Erlösung erörtert.

Der Titel Miterlöserin ist also historisch gut belegt. Für Katholiken ist er entspr. nachvollziehbar und keinesfalls missverständlich. Das Problem liegt einzig und allein darin, dass er ein Ökumenehindernis ist.

Denn die Protestanten stoßen sich a priori an allen vier Mariendogmen. Auf die beiden jüngsten Mariendogmen des 20. Jh. reagierten sie besonders genervt. (Vgl. kath.net/news/3586; Interview mit Stefano de Fiores von der Intern. Päpstlichen Marianischen Akademie). –

Im Zuge der modernistischen Selbstprotestantisierung des Katholizismus aber, gilt der Titel als umstritten. Die Ökumene geht dabei, wie so oft, einseitig zu Lasten der Katholiken. Leider.


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 Chris2 4. April 2020 
 

@Fink

Das "...die einst Maria war" lässt mich bis heute auch fassungslos zurück. Die zu "irdischen Lebzeiten" ebenso fromme wie bescheidene Gottesmutter war, ist und wird immer Maria bleiben - auch in der Herrlichkeit des Himmels. Nur gut, dass man auch ohne die eine oder andere mögliche oder bestätigte Marienerscheinung katholisch sein kann.


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 MarinaH 4. April 2020 
 

die einst Maria war

@Fink Dass das Gebet von Amsterdam geändert wurde, war nicht "peinlich". Der Hintergrund war,dass es viele damals, und auch heute, nicht verstanden haben. Dabei wäre es ganz einfach zu erklären.
Ein NAME ist Programm, ist IDENTITÄT. Selbstverständlich heißt Maria auch heute noch Maria, aber sie ist eben nicht mehr das kleine Mädchen Maria aus Nazareth.Sie ist die Gottesmutter, die Himmelskönigin, die Frau und Mutter aller Völker, die Königin des Friedens u.v.m.

Wenn wir einen anderen Vergleich machen, ist es verständlicher.
Auch Papst Johannes Paul II hatte sicherlich noch einen Pass, in dem Karol Wojtyla stand. Aber, außer alten Freunden, wäre keiner auf die Idee gekommen ihn "wie einst" einfach Karl oder gar Karlchen zu nennen.
Er war jetzt der Heilige Vater,Papst Johannes Paul II.
D.h.nicht, dass er darauf eingebildet gewesen wäre,oder Titel und Ehrerbietung gefordert hätte (wie so mancher Dr.oder Prof.)aber es war einfach so.
Und genauso ist es bei der Muttergottes


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 gerhardn 3. April 2020 
 

Gott spricht zur Seele

in den Offenbarungen von Jesus an die Mystikerin Justine Klotz ist u.a. ein Buch verfaßt über das Geheimnis der Muttergottes.
Es ist wie ein einziger Liebesbrief zu lesen, wie Jesus seine Mutter beschreibt und verehrt. Man spürt im Herzen, daß es wahr ist und so tief berührend.
Nachstehend der Link unter welchem man das Buch auch per pdf. downloaden kann.

https://dasgebetdesliebesaktes.wordpress.com/geheimnis-der-muttergottes/


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 Rolando 3. April 2020 
 

Maria Miterlöserin

Maria war ohne Sünde, wie Jesus. Jesus erlöste am Kreuz durch Leid und Schmerz. Maria litt als Sündenlose, wie Jesus, extremen Schmerz, seelischen Schmerz, sie litt wie Jesus, ohne Murren und Aufbegehren, eben wie ein Lamm. Simeon sagte es voraus. Wieso sollte sie nicht Miterlöserin sein, wo doch auch Paulus sagt, ich ergänze, was am Leiden Jesu noch fehlt, Kol 1, 24. Alle Opfer und Leiden der Glieder der Kirche haben miterlösenden Charakter. Der Papst nannte in Fatima die Kranken, die Schätze der Kirche. Bewusst erduldetes Leid, mit Jesu Leid vereinigt, dient dem Erlösungsgeschehen Jesu, rettet Seelen. Ohne Jesu Erlösungsleiden geht nichts, doch vereinigt mit seinem Leid, ist es mit erlösend. Maria tat dies in einzigartiger, vollkommener Weise, sie ist somit Miterlöserin, wieso sollte sie es nicht sein?


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 JP2B16 3. April 2020 
 

@ Vertitatis Splendor und @ MarinaH: heute habe ich viel dazugelernt!

Ein herzliches Vergelt's Gott für den Link zu dem in der Tat ganz neuen Film über die "Frau aller Völker". Ich habe heute viel dazugelernt: Johannes Paul der Große selbst hat den Begriff der "Miterlöserin" verwendet und ihn damit begründet, dass die ohne jeden Makel empfangene und geborene Gottesmutter auf WUNDERBARE WEISE an den Leiden ihres Göttlichen Sohnes TEILGENOMMEN HAT! Es war also NICHT ihr "fiat" (aus freiem Entschluss), wie ich all die Jahre fälschlicherweise annahm. Dieses "Mutter-Sohn" Verhältnis ist also noch inniger und "einer" (die Vereinten Herzen hätte ich tatsächlich besser verstehen können) als ich das bisher wusste oder ahnen konnte - und damit erkenne ich die Nähe von Gott zu uns Menschen als noch unmittelbarer. Ein wundervolles neues Gefühl und Wissen!
Nochmals ein ganz herzliches Dank an Sie beide für diese für mich so wertvolle Unterrichtung!!


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 Diasporakatholik 3. April 2020 
 

Eine angebliche Miterlöserschaft Mariens ist nicht biblidch!

Man beachte doch bitte im Lukasevangelium Lk11,27-28 die korrigierende Antwort des Herrn auf die überschwängliche Seligpreisung der Mutterschaft Mariens durch eine Frau aus dem Volke.

Selig zu preisen sind sind dem gegenüber alle, die das Wort Gottes hören und es befolgen.

Das trifft natürlich auf Maria, seine leibliche Mutter, voll und ganz und ohne Abstriche zu.

Aber auch auf z.B. den hl. Josef und unzählige andere Befolgen von Gottes Wort und Willen.

Erlöser der Menschen ist und bleibt aber Jesus Christus allein.

So wird Er, der Herr, und nur Er allein und nicht etwa zusätzlich seine Mutter als Erlöser der Menschen bezeichnet.


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 JP2B16 3. April 2020 
 

Liebe @lesa, Sie haben es einmal mehr :-) auf den Punkt gebracht. Danke!!

Monatsbotschaft der Muttergottes an die Seherin Marija Pavlovic-Lunetti vom 25.06.2019! Sie kündigte vor ca. 9! Monaten NEUE ZEITEN an:
"Liebe Kinder! Ich danke Gott für jeden von euch. Auf besondere Weise, meine lieben Kinder, danke euch, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid. Ich bereite euch für NEUE ZEITEN vor, damit ihr fest im Glauben und beständig im Gebet seid, so dass der Heilige Geist durch euch wirken und das Angesicht der Erde erneuern kann. Ich bete mit euch für den Frieden, der das wertvollste Geschenk ist, auch wenn Satan Krieg und Hass wünscht. Ihr, meine lieben Kinder, seid meine ausgestreckten Hände und geht stolz mit Gott. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."


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 gerhardn 3. April 2020 
 

Wenn man den Begriff „Miterlöserin“ theologisch korrekt erklärt, wird deutlich, dass Maria dadurch Jesus nicht gleichgestellt wird, so als wäre sie Gott. Vielmehr bedeutet Mit-Erlöserin, dass sie als Immaculata und Neue Eva, vollkommen vereint mit ihrem Göttlichen Sohn in einzigartiger Weise für unsere Erlösung gelitten hat. Und dies in völliger Abhängigkeit von Jesus und ganz aus Ihm lebend.


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 ThomasR 3. April 2020 
 

Umdenken in der Priesterausbildung und im Berufungsapostolat II

In keinem deutschen Priesterseminar wird die Ausbildung in beiden liturgischen Formen des RR angeboten, in keinem deutschen Priesterseminar werden beide liturgischen Formen gepflegt (alte Form z.B 1x /Woche für mich völlig ausreichend)- von keinem deutschen Priesterseminar werden die in beiden liturgischen Formen des RR beheimateten Kandidaten angesprochen- so meine Kenntnisse, beim Irrtum bitte korrigieren.
Die Corona Epidemie zeigt uns gerade, wie wichtig fromme Priester für das wandernde Kirchenvolk sind. Die Versuche der Amtskirche auf selbst sehr fromme Laien und nicht auf die ständigen Diakone als Spender der Sakramente umzusetzen ist für die Gläubigen als Kirchensteuerzahler beleidigend. Es gib Diözesen. wo die ständigen Diakone (Erneuerung des ständigen Diakonates ist Erfolg und Frucht von Vaticanum II) bei Vergabe der Leitungstellen in den Pfarrverbunden zu Gunsten der Laien, oft Frauen bewusst umgegangen werden.


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 Diadochus 3. April 2020 
 

@Stefan Fleischer

Sie fragen, ob es in der Kirche keine anderen Probleme gäbe. Wenn auf Maria gehört würde, gäbe es in der Tat viele Probleme nicht. Das ist ja das Problem. Viele machen sich auch gar nicht die Mühe, Maria richtig verstehen zu wollen. Wer will schon beten, fasten und Buße tun, wenn es angeblich viel einfacher geht, siehe einfacher (synodaler) Weg? Papst Franziskus wird das neue Dogma freilich nicht verkünden. Es wird die Zeit kommen, wo Maria verstanden wird.


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 nazareth 3. April 2020 
 

Johannes Paul II. Hat er es nicht beraten mit den Bischöfen? Und auch Paul VI.? Bezüglich Dogma nicht die Anrufung. Die Anrufung lässt uns darüber nachdenken und Maria verehren als sündenloser Mensch am Herzen Jesu wie Maria als neue Eva Gott das Vertrauen hielt bis zur Auferstehung nicht zweifelte und nicht versagte. Als Vorbild. Aber nicht in persona Miterlöserin. Und das ist doch wie wir wissen Gott gewolltes Gremium im Hl. Geist zur Unterscheidung?


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 ThomasR 3. April 2020 
 

Umdenken in der Priesterausbildung und im Berufungsapostolat dringendst gefragt

Priestermangel in Deutschland ist weitgehendst,wie gewollt und wie vorprogrammiert(vgl. Vortrag von Prof Georg May über Priestermangel über google)

Umsetzung von Enzyklika Pastore dabo vobis und von römischen. Richtlinien zum Einsatz der Ministrantinnen gefragt!

Und die Krise in der Priesterausbildung(alle Priesterseminare außer COR und außer Wigratzbad)und im Berufungsapostolat wird vermutlich in Deutschland so lange anhalten (leider vermutlich länger als diese schreckliche Epidemie weltweit) bis man neben der Weihe Maria und dem Herzen Jesu auch auf die Zelebrationen"cum populo"wenigstens in den Priesterseminaren selber nicht verzichtet. Sowohl in COR als auch in Wigratzbad finden keine Zelebrationen "cum populo"statt. Die Priesterseminargemeinschaften sind geschlossene Gemeinschaften ohne des pastoralen Bedarfs "cum populo" Heilige Messe zu zelebrieren. Vielleicht dann erkennen die Verantwortlichen für die Priesterausbildung und für leere Priesterseminare endlich Zeichen der Zeit?


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 stephanus2 3. April 2020 
 

Forts.

---schon in den Himmel aufgenommen. Ich habe auch das Bild von ihr vor Augen, sternenumkränzt, wie s i e endgültig der Schlange den Kopf zertritt.-Weiter: Wenn sie anerkanntermaßen Mittlerin für uns ist "Heilige Maria,bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes" - ist sie dadurch nicht automatisch Mit-erlöserin, indem sie durch ihre liebenden Fürbitten unsere Sündenschuld bei Gott mindert ? Grad hab ich gelesen, Papa em. Benedikt war n i c h t für dieses neue Dogma, weil auch er es für mißverständlich hält. Ja, erlöst von der alten Erbschuld hat uns Jesus Christus durch seinen furchtbaren und qualvollen Sühnetod voll entsetzlicher Verspottung und Verdemütigung . Der Erlöser ist Er.Ist MARIA als Mit-Erlöserin zu sehen? Ich halte es mit dem, was hier einmal ein Priester postete : Jesus und Maria, ihnen gehört mein Leben.


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 lesa 3. April 2020 

Mit dem Kopf allein ist nicht immer alles gleich zu begreifen, was der Himmel im Plan hat

Eine sehr schöne Predigt des Heiligen Vaters!
Wie "Miterlöserin" verstanden wird, darauf kommt es an. Allerdings: Wenn der Himmel einen Wunsch hat … wir verstehen nicht immer gleich alles. Gut, dass die Kirche sich damit auseinandersetzt. Dass es da Bedenken gibt, ist verständlich, denn es könnte zu Verwechslungen kommen. Der Heilige Geist muss da Regie führen und klären!
@Diadochus: Sie haben m.E. sehr gut aufgezeigt, wie man es verstehen kann.
@Fink: Eine gewisse Sachlichkeit und das Urteil der Kirche sind wichtig. Aber man kann auch zu skeptisch sein Erscheinungen gegenüber.


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 stephanus2 3. April 2020 
 

MARIA....

..ich will auch noch ein bißchen was schreiben. Der Streit um die Frage, ob Maria als Miterlöserin zu bezeichnen sei, war mir völlig neu. Aus dem ältesten Mariengebet 'Unter deinen Schutz und Schirm' kennen wir "unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin". Als Miterlöserin taucht sie dort nicht auf. Ich fühle mich jedoch völlig überfragt in diesem Punkt. Sogar unter Theologen ist es strittig,beim 2 Konzil waren immerhin 50 (fünfzig)Bischöfe f ü r diese Bezeichnung.Ich kann irgendwie nicht glauben, dass MARIA Wert auf ihre Verehrung legt, es sei denn, diese dienen den Seelen und der Welt zum Heil.Geehrter @Diasporakatholik, ihr Vergleich mit der Mutterschaft des Nobelpreisträgers, die ja auch nicht nur wegen reiner Mutterschaft als 'Miterfinderin' geehrt würde, hinkt aber.Maria war völlig sündenrein und konnte deshalb Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, Licht vom Lichte, jungfräulich empfangen.Sie wurde von Ihm, als erster sterblicher Mensch, schon in den Himmel


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 Stefan Fleischer 3. April 2020 

Um was streiten wir uns eigentlich

als ob die Kirche keine anderen Probleme hätte? Die Bezeichnung "Miterlöserin" ist richtig, wenn sie richtig verstanden wird. Sie ist falsch, wenn sie falsch verstanden wird. Also: "Seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!" (Mt 10,16)


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 Fink 3. April 2020 
 

"Die Frau aller Völker, die einst Maria war"

-so hat sich doch die Erscheinung von Amsterdam seinerzeit vorgestellt. Merkwürdig. Peinlich. Später hat die Kirche diese Bezeichnung offiziell geändert. Etwas mehr Skepsis bitte bei Erscheinungen aller Art!


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 Richelius 3. April 2020 
 

Miterlöserin

Der Titel der Miterlöserin ist höchst mißverständlich. Das ist gerade vor dem Hintergrund einer immer wieder über das Ziel hinausschießenden Marienfrömmigkeit zu sehen. Immer wieder klagen Priester, daß sie bemerken, daß Maria "angebetet" wird. Ein glatter Verstoß gegen das erste Gebot!
Der Titel der Miterlöserin wurde auf dem 2. Vaticanum diskutiert. Aber auch hier wurde von der Mehrheit der Bischöfe anerkannt, daß der Titel mißverständlich ist. Maria ist schließlich Teil der erlösungsbedürftigen Menschheit; wie es in einem der Konzilstexte heißt. Die Erlösung kommt alleine von Gott. Das darf nie vergessen werden.


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 Karlmaria 3. April 2020 

Es ist jetzt halt noch nicht die Zeit dafür

Marias Titel der Miterlöserin wird natürlich kommen. Aber nicht jetzt. Vielleicht wollte das Seine Heiligkeit sagen. Es ist ja immer so dass wir ziemlich viel wissen was noch kommen wird. Die Bibel ist voll von Dingen die noch kommen werden. Aber wann das kommen wird ist eine andere Frage. Das wissen wir natürlich nicht. Im Himmel gibt es keinen Raum und keine Zeit. Ich nehme einmal an die Menschen im Himmel wissen von der Zeit wann das alles kommen wird auch nicht viel. Meist dauert das viel länger als wir in unserer Ungeduld vermuten. Wir leben hier noch in der Verbannung von Raum und Zeit und müssen uns in Geduld üben. Seine Heiligkeit ist Sich eben bewusst dass alles was Er sagt universal für die ganze Kirche gilt. Anerkennung in einer Diözese ist eben nicht universal. Privat kann jeder die Muttergottes als Miterlöserin verehren. Da gibt es keine Probleme. Das ist ja immer das Thema. Privat geht ziemlich viel. Universal für die ganze Kirche muss Seine Heiligkeit vorsichtiger sein!


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 Diadochus 3. April 2020 
 

Miterlöserin

"Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig." (Magnifikat) Die Miterlöserschaft Mariens wird das letzte Dogma sein, das verkündet wird. Warum sollte ihr das ihrer Demut nicht zustehen? Durch ihr Ja hat sie die Erlösung erst möglich gemacht und bewirkt. Gott hat die Erlösung des Menschen von ihrem Ja abhängig gemacht. Er hat auf die Niedrigkeit Seiner Magd geschaut. Bei der Vorstellung im Tempel hat sie ihren Sohn gleichsam der ganzen Menschheit aufgeopfert. @Mariat schreibt, Maria sei die Erlöste des Neuen Bundes. Sie könne deshalb nicht gleichzeitig Miterlöserin sein. Nein, Maria bedurfte der Erlösung nicht, denn Sie war ohne Erbsünde empfangen. Sie hat nie eine Sünde begangen. Deshalb wurde sie auch leiblich in den Himmel aufgenommen und hat den Tod nicht geschaut. Wer wollte die sieben Schmerzen Mariens derart geringschätzen? Die Miterlöserschaft Mariens ist die Stringenz der vorhergehenden Dogmen.


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 MarinaH 3. April 2020 
 

NEUER FILM

https://www.youtube.com/watch?v=3zEVIVyOiiU&t=27s


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 MarinaH 3. April 2020 
 

@Mariat Amsterdam IST kirchlich anerkannt!


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 Fischlein 3. April 2020 
 

Miterlöserin

@Mariat
Ich will nicht wie Sie behaupten, was Maria verlangen würde oder nicht. Ich nehme an, Ihr „Nein” stützt sich darauf, wie der Titel Miterlöserin verstanden wird.
Wer darunter verstehen will, dass Maria Hand an Hand mit Jesus arbeitete, wie man z.B. ein Haus baut, dann sicher war das nicht der Fall. Christus hat allein das Kreuz getragen und ist für uns daran gestorben.
Schauen wir aber weiter, stellen wir fest, dass Mariens Dienst am Erlösungswerk nicht ohne Bedeutung war.Sie war ihrem Sohn nahe, s. die Bedeutung von Kana. Sie hat von Simeon erfahren: Deine Seele wird ein Schwert durchdringen. Sollten diese Worte bedeutungslos sein?
Neben „sich einen Titel geben, sich nennen lassen” gibt es bei uns, Menschen, auch aufgrund der Verdienste „einen Titel verliehen bekommen”.
Bei manchen Erscheinungen ließ sich Maria doch durch einen Titel anrufen, z.B. Hilfe der Christen.
Ihre Erscheinungen sind auch Ihr Dienst am Heil der Menschen. Sie ruft ständig zur Umkehr und Gebet auf.


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 Veritatis Splendor 3. April 2020 

Für alle guten Willens :-)

Ein brandaktuelles Video zu den Botschaften der Frau und Mutter aller Völker:

https://youtu.be/3zEVIVyOiiU


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 Fatima 1713 3. April 2020 
 

Hat sie verlangt

Königin der Engel
Königin der Patriarchen
Königin der Propheten
Königin der Apostel
und und und ... genannt zu werden?

Natürlich hat sie es nicht verlangt, sie ist es aber trotzdem!


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 Fatima 1713 3. April 2020 
 

Wenn es nur um die Frage des Titels "Miterlöserin" ginge

Aber Papst Franziskus sagt:"Sie ist NUR Mutter und Jüngerin."

Dieser Aussage widerspricht schon allein die anschließend erklungene marianische Antiphon mit den zahlreichen Ehrentiteln der Muttergottes. Und dann schauen wir uns mal die Lauretanische Litanei an!


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 JP2B16 3. April 2020 
 

Ein klärender Nachtrag sei mir noch erlaubt:

Der Begriff "Miterlöserin" ist auch nach meinem Dafürhalten höchst heikel und es verbietet sich selbstverständlich, dass alle Begrifflichkeit zu diesem einzigen Erlösungswerks dieses am Ende gar "inflationiert". Da stimme ich dem Hl. Vater voll und ganz zu. Deshalb formulierte ich meine Überlegungen ganz bewusst als Frage.
Ihr "fiat", Ihr "Ja" zum Göttlichen Heilsplan war von Anbeginn in der Göttlichen Vorsehung. Bekanntlich würfelt Gott nicht. Dennoch anerkenne ich Verehrungsformen der Gottesmutter, die Ihr mutiges und zugleich demütiges "fiat" in den Blick nehmen. Allzu menschliche Gemütslagen und Begeisterungsfähigkeit schreiben ihr dann Anteil am heilsbringendem Erlösungswerk zu. Eine verständliche menschliche Interpretation. Verehrt wird bei der "Frau aller Völker" die Demut der Gottesmutter, genau das, was der Hl. Vater in seiner Predigt zum Ausdruck bringt.
Der durch und durch "marianische" Johannes Paul der Große hätte der Bitte sicher nachkommen können. Ist er aber nicht.


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 JC 3. April 2020 
 

Amsterdam ist kirchlich anerkannt!


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 Veritatis Splendor 3. April 2020 

"Oh Maria ohne Sünde empfangen...

...bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen" - war das entscheidende Gebet auf der Wundertätigen Medaille, offenbart in der Rue du Bac - rund 20 Jahre vor der feierlichen Dogmenverkündigung (Unbefleckte Empfängnis & Lourdes).

Die Miterlöserschaft Mariens ist natürlich in der Erlöserschaft des Sohnes vollständig (!)inkludiert (ähnlich wie der Titel Gottesmutter nur von der Göttlichkeit des Sohnes her korrekt gebraucht werden darf).

Maria, die absolut Sündenreine Mutter, trägt gewiss "mehr" noch als Paulus zur Erlösung bei, der ebenso das Heilsmysterium des stellvertretenden Leidens früh erkannte (Kol 1,24).

Richtig verstanden führt der Titel der Miterlösung in das Geheimnis von Fatima, wo Maria uns alle ja zusammen mit Ihr (Rosenkranzkönigin!) zum Gebet für die gefährdesten Seelen aufruft.

Und ja, Amsterdam ist auf diözesaner Ebene bereits voll anerkannt. Allerdings sind die Widerstände gegen das 3fache Dogma immens, was nicht unbedingt gegen dessen Bedeutung spricht :-)


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 Mariat 3. April 2020 

Die Mutter Jesus kann keine MIterlöserin sein. Warum?

Sie ist das edelste Geschöpf Gottes. Dioe auserwählte Mutter unseres Erlösers,frei von Erbsünde.
Sie ist die "makellose Empfängnis", wie das Immaculata-Dogma der katholischen Kirche verkündet.

Maria ist der von Gott am meisten begnadete Mensch - sie ist nicht göttlich. Als Mensch wurde sie nach ihrem irdischen Tod, von Jesus in den Himmel aufgenommen(Dogma). Wie wir auch im Rosenkranz beten.
Sie ist die Erlöste des Neuen Bundes - durch Jesus selbst.
Deshalb kann sie NICHT Miterlöserin zugleich sein - oder genannt werden (wollen).
Da sie selbst durch des Schöpfers Huld erlöst wurde.


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 Mariat 3. April 2020 

@Veritatis Splendor

Ist Amsterdam kirchlich anerkannt?
Meines Wissens nicht.
Was mich schon lange daran stört, dass man es einfach glaubt, dass die Gottesmutter verlangt, als MIterlöserin angerufen zu werden, widerspricht sich doch.
Maria, die Magd des Herrn, war eine demütige Mutter Jesus und Seine Jüngerin. Sie stellte sich immer unter den Willen Gottes!
NIEMALS würde sie verlangen "Miterlöserin" genannt - oder als solche angerufen zu werden.
Sie würde es NIE verlangen!!!
Diese Botschaft kann also nicht vom Himmel kommen.
Das Gebet zur Schmerzensmutter von Papst Franziskus ist ein sehr erhabenes Gebet!
DANKE dafür.


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 Diasporakatholik 3. April 2020 
 

Gebe hier Papst Franziskus I. voll recht

Maria verdient wirklich höchste Wertschätzung und Ehre, und sie hat eine herausragende und gnadenreiche Stellung im Himmel als Mittlerin und Fürsprecherin - aber eine "Miterlöserin" ist sie ganz gewiss nicht.

Nur ihr Sohn Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, ist der einzige und alleinige Erlöser der Menschen!

Jesus Christus ist unser Herr und Erlöser - ihm allein gehört diese Ehre!

Kein vernünftiger Mensch käme ja z.B. auf die Idee, die Mutter eines Nobelpreisträgers oder eines bedeutenden Erfinders allein wegen ihrer Mutterschaft als "Mit-Nobelpreisträgerin" bzw. als "Mit-Erfinderin" zu bezeichnen und solcherart ehren zu wollen.

Es gibt immer wieder überspannte gläubige Zeitgenossen, die partout der Muttergottes den Titel "Miterlöserin" höchst offiziell von der Kirche zugesprochen haben möchten.

Ich bin dem amtierenden Papst sehr dankbar dafür, dass er hier solchem Ansinnen eine klare Abfuhr erteilt hat.


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 JP2B16 3. April 2020 
 

"Frau aller Völker"

... ein "gutgemeinter", "väterlicher" Seitenhieb des Hl. Vaters auf die Verehrung der "Frau aller Völker"? In dem Sinne, eine Fehlleitung, gar ein Konkurrenzdenken hinsichtlich der gebührenden Verehrung des einzigen Erlösungswerks zu unterbinden, eine "erzieherische" Maßnahme, um die Einzigartigkeit des Erlösungswerk in der Geschichte noch einmal allen Gläubigen und insbesondere den bekennend marianischen in Erinnerung zu rufen? Die Gebetstage in Amsterdam, Köln, Heroldsbach und Düsseldorf waren lebendige Glaubenszeugnisse voller Kraft. Glaubenstreue Kardinäle und Bischöfe nahmen daran teil. Wie darf man den Hl. Vater hier verstehen?


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 Passero 3. April 2020 
 

Pius XII.

Pius XII. sagte anläßlich des Jubeljahres 1933 als Kardinallegat in Lourdes: „Wir alle sind Kinder eines einzigen Erlösers und der Schmerzen einer einzigen himmlischen Mutter... Du unsere Miterlöserin, du die Erstlingsfrucht der Erlösung, habe Mitleid mit uns."


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 Veritatis Splendor 3. April 2020 

Lauretanische Litanei?

Schade, dass der Papst immer noch an seiner extremen "Titel-Enge" festhält! Diese Hoheitstitel der Muttergottes sind jedoch wahr und segensreich:

Wenn wir die Muttergottes als Miterlöserin, Fürsprecherin und Mittlerin ehren, kommt das Heil in Strömen auf diese Welt herab (verheißen in Amsterdam!) Sie möchte uns unter dieser Anrufung von einer großen Weltkatastrophe befreien.

Wie lange noch wollen wir auf menschliche Mächte vertrauen?


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