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Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“

10. Juli 2020 in Prolife, 29 Lesermeinungen
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"Vorstoß der Grünen in Baden-Württemberg, Anstellung von Ärzten an Universitätskliniken von ihrer Bereitschaft abhängig zu machen, Abtreibungen durchzuführen, ist ein Fanal für die ganze Ärzteschaft." Gastkommentar des Medizinprofessors Paul Cullen


Münster (kath.net) Die 68-jährige Sozialpädagogin Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration der vom Katholiken Winfried Kretschmann geführten grün-schwarzen Landesregierung in Baden-Württemberg, ist zweifache Großmutter und Expertin für die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen im Alter. Seit einigen Monaten hat sie jedoch ein neues Betätigungsfeld entdeckt: Die Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung in Deutschland. So nahm sie im November 2019 an einer Veranstaltung von pro-familia und der grünen Heinrich-Böll-Stiftung in Stuttgart Teil mit dem Titel „Schwangerschaftsabbruch. Menschenrecht und Tabu“. Diese Tagung, die vom Abtreibungsaktivisten Dr. Christian Fiala aus Wien eingeleitet wurde, verfolgte das Ziel, die Abtreibung zum einem „legitimen Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung“ zu machen. Um dieses Anliegen voranzubringen wird ein angeblicher Mangel an abtreibungswilligen Ärzten ins Feld geführt. Vor allem die nachwachsende Generation möchte immer weniger Abtreibungen durchführen, wird argumentiert, was an „eine Verortung der Abbrüche im Strafrecht“ liege.


 

Diese Aktivität von Frau Mielich gipfelte nun in einem Interview mit Eiken Bruhn in der taz am 6. Juli 2020, bei dem die Staatsekretärin die Katze aus dem Sack ließ, nämlich, dass der Unwillen junger Ärzte nicht an der rechtlichen Abtreibungsregelung, sondern an anderen Gründen, wie etwa moralische Skrupel, liegen könnte. „Das Hauptproblem ist ja“, sagte sie, dass „wir die jungen Ärztinnen und Ärzte dazu bekommen müssen, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen“. Und wie wollen „wir“ das machen? Indem „wir [prüfen], inwiefern wir die Unikliniken dazu verpflichten können, … etwa Neueinstellungen davon abhängig können, dass Ärzte und Ärztinnen bereit sind, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen.“

 

Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, wird seit einigen Jahren versucht, die Gewissensfreiheit der Ärzte auszuhebeln. In §2 Abs. 1 der gültigen Fassung der Musterberufsordnung der Bundesärztekammer wird festgehalten, dass „Ärztinnen und Ärzte … ihren Beruf nach ihrem Gewissen [ausüben]… Sie dürfen … keine Vorschriften oder Anweisungen beachten, … deren Befolgung sie nicht verantworten können.“ Selbst in seinem umstrittenen Urteil zur Suizidbeihilfe hat das Bundesverfassungsgericht Ende Februar diese Gewissensfreiheit bestätigt, in dem es festlegte, dass es „eine Verpflichtung zur Suizidhilfe nicht geben darf.“

 

Dieser Versuch von Frau Mielich, diese Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots auszuhebeln, ist infam. Für viele junge Ärzte ist es fast zwingend, einen ihre Weiterbildung an einem Universitätsklinikum abzuhalten. Gerade in einem operativen Fach wie die Frauenheilkunde kann es sehr schwierig sein, außerhalb von Unikliniken die Bandbreite an chirurgischen Maßnahmen, die das Weiterbildungskatalog erfordert, zu erfahren. Dass die Universitätskliniken in der Regel nur, wie Eiken Bruhn von der taz richtigerweise festhielt, „Spätabtreibungen von behinderten Kindern“ vornehmen, macht das Vorgehen von Frau Mielich nicht weniger problematisch.

 

Für Ärzte wie die Mitglieder der „Ärzte für das Leben“, die Abtreibung als vorsätzliche Tötung ansehen und grundsätzlich ablehnen, ist dieses Vorgehen natürlich indiskutabel. Aber auch Ärzten, die unsere Position nicht oder nur teilweise teilen, muss es klar sein, dass der Abschied von der Gewissensfreiheit den Bruch mit einer zweitausendjährigen hippokratischen Tradition und schließlich das Ende des ärztlichen Berufs an sich bedeutet. Ohne Gewissensfreiheit gibt es keine Ärzte mehr, sondern nur noch „Mediziner“, Techniker der Medizin, die nach Diktat der Politik, der Versicherungen oder sonstigen Dritten die „Behandlungen“ durchführen, die von ihnen verlangt werden und für sie vorgeschrieben sind. Der Dienst am ganzen Menschen, der unseren Beruf auszeichnet und schön macht, ist dann für alle Zeit vorbei.


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Lesermeinungen

 Henry_Cavendish 12. Juli 2020 
 

Bürgerliche Gewissensfreiheit vs. gläubige Gewissensfreiheit? II/II

In kath.net 72197 nennt Frau Wenzel "Wehrdienstfreiheit" als Argument.
Das ist in zweierlei Hinsicht ein falscher Vergleich. Denn es gibt das Gewissensrecht, den Kriegsdienst - also den Dienst an der Waffe - zu verweigern. Das entband aber niemandem vom Wehrersatzdienst.
Wichtiger aber: Wer Zeit- oder Berufssoldat war oder IST -sprich, wer eine vertragliche Verpflichtung mit dem Staat einging, hatte/ hat dadurch auch eine Pflicht, die entsprechenden Dienste zu leisten. Wer - davon gab es wohl insbesondere in den 90ern einige Soldaten; insbesondere Berufssoldaten - dann den Kriegsdienst verweigerte, der wurde zwar selbstverständlich aus dem Dienst genommen und entlassen, verlor aber die Pensionsansprüche bzw. hat als Zeitsoldat zivile Ausbildungskosten (für Studium oder Berufsausbildung) zurück zu zahlen.

Was mit solch einem Vergleich implizit gefordert wird, ist eine konsequenzenlose Gewissensentscheidung.

Warum also nicht auch für staatliche Kliniken ein ähnliches System schaffen

www.kath.net/news/72197


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 Henry_Cavendish 12. Juli 2020 
 

Bürgerliche Gewissensfreiheit vs. gläubige Gewissensfreiheit? I/II

Ich denke, egal welchen Standpunkt man persönlich in dieser Frage vertritt, muss einem bewusst sein, dass substantielle Anteile der Mitbürger einen gegenteiligen vertreten.
Und die am wenigsten schlechte Möglichkeit ist, darüber politisch zu streiten; zu debattieren oder wo möglich zu diskutieren und Kompromisse zu finden.

Es wird für mich dabei aber ein wenig unehrlich, wenn ein und dieselben Leute dabei das selbe Argument (Gewissensfreiheit) immer nur so auslegen, dass es gerade zu ihrer Sicht passt.

Es wird bspw. bejubelt (kath.net 58447), wenn ein Chefarzt auch für seinen unterstellten Bereich anordnet, dass nur ein Gewissen - nämlich sein christliches - gelten soll. Und wenn dann wiederum dessen "Vorgesetzte" erklären, dass dies nicht ihrem Verständnis entspricht, dann soll wieder nur die alleinige Gewissensfreiheit dieser einen Person gelten, in die höhere Stellen nicht eingreifen dürfen.

Ist nicht jedem genauso klar wie mir, dass das gesellschaftlich nicht funktioniert?


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 Norbert Sch?necker 11. Juli 2020 

@Alpenglühen

Danke für die interessanten Hinweise!


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 Alpenglühen 11. Juli 2020 

@Norbert Schönecker - Ich bin zwar nicht @Ottokar, aber darf ich Sie trotzdem auf

Art. 58883, 60603 u. 69004 verweisen? Viell. gibt es keine formelle, staatl. Anordnung zur Abtreibung. Aber es gibt die Anordnung, jede Schwangere auf die Pränatal-Untersuchung hinzuweisen. Die Durchführung wird registriert, damit auch die Nicht-Durchführung. U. der Staat sagt deutl., was er erwartet. Es ist bezeichnend, daß es oben im Art. „Abtreibungsberaterin“ heißt, nicht „Schwangerschaftsberaterin“. Zitat: „Die Abtreibungsberaterin meinte in der Sendung übrigens lapidar, dass sie zu den Frauen sagt, dass das ihr Leben sei. "Ihr habe das Recht, wie euer Leben aussieht. Wir haben ein mögliches Leben beendet, das große Komplikationen mit sich bringt. Die Abtreibung hält Leiden vom Kind und der Familie ab."
Suche „Schwangerschaftsunterstützung +Island“: kein Link aus Island selbst; 1 Link der EU. 7! Links, daß in Island jetzt nach Beratungsgespräch Abtreibung bis zur 22. Woche straffrei ist. „Downsyndrom +Island“ - fast nur Links mit „Lobliedern“, Island sei Downsyndrom-frei …….

katholisches.info/2017/08/25/island-das-erste-down-free-land-der-welt-der-monstroese-traum-der-eugeniker/


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 Steve Acker 11. Juli 2020 
 

Es gab doch auch den Fall dieser schwedischen Hebamme, die sich

weigerte an Abtreibungen mitzuarbeiten.
Das Krankenhaus kündigte ihr, und kontaktierte wohl alle Krankenhhäuser in Schweden und Norwegen sodass sie nirgends eine Arbeit mehr bekam.
Sie klagt bis vor den europäischen Gerichtshof und scheiterte.
Wie sie schrieb: In Schweden gibt es genug personal für Abtreibungen, aber man wollte an ihr ein Exempal statuieren.


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 Steve Acker 11. Juli 2020 
 

Salvian

Danke für den interessanten Hinweis auf Kardinal Höffners Ausführungen.
Die Grünen sind heute in diesen Punkten noch wesentlcih schlimmer als damals.
Stichworte: Trans, Queer, Gender, Geschlechtsumwandlung...

Ein Bekannter von mir ist in Bade.Württ in katholischen Laiengremien, auch auf höherer Ebene.
Er sagte mir mal, die meisten die dort sind, wählen grün.


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 Salvian 11. Juli 2020 

Kardinal Höffner hat es gewusst

1987, in seinem letzten Lebensjahr, hat der damalige DBK-Vorsitzende, Kardinal Höffner, öffentlich erklärt, dass die Grünen für katholische Christen nicht wählbar sind. Als Gründe nannte er ihre Forderung nach der Streichung des Paragraphen 218 und ihre Einstellung zu Ehe und Familie. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Grünen sind sich treu geblieben. Die heutigen deutschen Bischöfe dagegen erwecken überwiegend den Eindruck, sich für die katholischen Standpunkte zu Abtreibung, Ehe und Familie, die sie nach Höffners Beispiel offensiv vertreten müssten, zu schämen - wenn sie sie nicht sogar direkt verleugnen, indem sie die Segnung der Homo-"Ehe" fordern.


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 Steve Acker 10. Juli 2020 
 

Adamo- in Frankreich sagt man zu den Grünen

"verts - pasteques". Grün wie Wassermelone.
Aussen grün- Innen Rot


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 Adamo 10. Juli 2020 
 

@Zeitzeuge, Link: Treffen von Marx und Habeck

Dank für den interessanten Link.

Dieses Treffen zeigt die Naivität des Kardinals Marx drastisch auf.

Marx hat die Gefährlichkeit dieser politisch
antichristlich handelnden GRÜNEN überhaupt nicht durchschaut.

Oder anders herum, er befürwortet mit seinem Treffen mit Habeck deren politisch antichrisliche Profil!


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 Norbert Sch?necker 10. Juli 2020 

@lakota

Das erste politische Ereignis, das ich bewusst wahrnahm, war die Besetzung der Hainburger Au 1984. Es war gleichzeitig der Beginn der Grün-Bewegung in Österreich. Am Anfang stand hier tatsächlich Umweltschutz im besten Sinn - mit der Begründung eines Nationalparks. Erst später, nach der Infiltration durch die "Alternative Liste" und einer Parteispaltung, setzte sich der linke Flügel in der neugegründeten Partei durch.


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 Adamo 10. Juli 2020 
 

@Jose Sanchez del Rio

Sie haben die Grünen durchschaut, gut so!

In Europa werden die GRÜNEN als Oko-Partei und
tolerante Gutmenschen wahrgenommen. Was sie aber niemals sind, wer hinter ihre Kulissen schaut.

Weshalb enttarnt niemand in Europa diese GRÜNEN als fanatische Zerstörer unserer moralischen und gesellschaftlichen Fundamente?

Niemand klärt Europa über die teuflischen Absichten des GENDER-WAHN´s auf und sagt STOPP!

Jetzt soll auch noch in den nächsten Tagen das EU-Parlament diesen vom Satan erfundenen Gender-Wahn für alle europäischen Staaten als gesetzlich verbindlich vorschreiben.


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 Chris2 10. Juli 2020 
 

@ottokar Ja und?

Was von dem, das der Union einst heilig war, hat sie denn noch nicht aufgegeben? Innere Sicherheit (offene Grenzen, straffreie falsche Identitäten im Asylverfahren), äußere Wehrhaftigkeit (2018 z.B. 10 von 130 Eurofightern und 0 U-Boote einsatzbereit), Patriotismus (gibt es nicht mehr, nur noch Gutmenschen und Nazis / Rassisten), Antikommunismus (für die umbenannte SED lässt die CDU sogar Wahlen rückgängigmachen!), Verlässlichkeit für die Wirtschaft (Atomausstieg, Zerstörung der Autoindustrie, 2010 Multikulti noch "total gscheitert', dann 2015 das totale Multikulti), Familienpolitik (à la "Lufthoheit über die Kinderbetten", Homo-Ehe)...
Da fehlt eh fast nur noch die offizielle Ausrufung der Diktatur. Am Besten wieder unter der Beidernationalhymneschlechtengewissenszittererin oder dem grünen "Mitdeutschlandnochnieetwasanzufangenundvaterlandsliebezumkotzenfinder".


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 Norbert Sch?necker 10. Juli 2020 

@ Ottokar bzgl. Island

Eine schnelle Internetrecherche konnte nicht bestätigen, dass es in Island eine staatliche Anordnung gibt, dass Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben werden. Was es in Island gibt, ist ein weit verbreiteter Test auf Trisomie 21. Es scheint üblich zu sein, bei positiver Testung abzutreiben, möglicherweise gibt es auch einen gewissen Gruppendruck. Aber eine formelle staatliche Anordnung konnte ich nicht finden.

Bitte nicht als persönliche Kritik verstehen, wir haben dasselbe Ziel, nämlich das Recht auf Leben auch für Menschen Behinderungen oder - im Fall von Trisomie 21 - mit Besonderheiten.

Hochachtungsvoll, Schönecker


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 Steve Acker 10. Juli 2020 
 

In den USA hat Trump im Gesundheitsministerium

eine Abteilung gegründet die Ärzte unterstützt die sich weigern Abtreibungen durchzuführen.
Ein sehr sehr wichtiger Punkt.


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 ottokar 10. Juli 2020 
 

Übrigens:

Das einzige Land in unserer Welt, wo es kein Down-Syndrom mehr gibt ist Island. Auf staatliche Anordnung muss jeder ungeborene Mensch mit Verdacht auf Down Syndrom abgetrieben werden. Kommt das demnächst auch bei uns?


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 ottokar 10. Juli 2020 
 

Ein großes Problem ist;

Es läuft bei der nächsten Wahl in D wohl alles auf eine Koalition zwischen Christdemokraten und Grünen hinaus. Eine weitgehend unbewegliche , gesättigte Partei mit immer noch C im Namen steht dann einer füchsig-schlauen , flexiblen C-feindlichen Partei gegenüber und wird schnell dem Machterhalt zuliebe ihr letztes Sückchen C aufgeben. Das hat sie ja bereits in der jetzigen Koalition gezeigt, wie leicht sie von christlichen Grundprinzipien abweicht (e.g.Homoehe,Ehe für alle),nur um den Koaltionspartner bei Stange zu halten. Bedauerliche Zukunft in D, keine halbwegs vernünftige Alternative in Sichtweite ode?


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 gebsy 10. Juli 2020 

Wenn nicht

die Menschen selbst zur Einsicht kommen, dass jedes Leben zu schützen ist, werden sie von ihren Vertretern in die kollektive Selbstvernichtung geführt.
Kommt diese Information für Frau Mielich zu spät?

www.kathtube.com/player.php?id=48464


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 lakota 10. Juli 2020 
 

@Norbert Sch?necker

Also meine Helden waren die Grünen noch nie:
Ich weiß noch, als sie das erste mal zur Wahl antraten und gröhlten: "wenn wir Deutschland auf 2 Jahre unregierbar machen können, haben wir unser Ziel erreicht".
Naturschutz schön und gut, aber bei solchen Aussagen dachte ich nur: was für Idioten!
Und es wurde immer schlimmer....


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 Zeitzeuge 10. Juli 2020 
 

Mehr über das Scholz-Zitat im Link!

Die sogenannten "Grünen" offenbaren wieder einmal

ihre totalitäre, teilweise kommunistische

Vergangenheit, vom Nominal-Katholiken Kretschmann

erwarte ich kein uneingeschränktes Bekenntnis

pro Life.

Die sog. "Grünen" sind für mich eine den

Umweltschutz lediglich als Türöffner benutzende

Organisation, für gläubige Katholiken unwählbar!

Die sog. "Grünen" haben sich nicht geändert,

wohl aber katholische Bischöfe wie Kardinal Marx,

vgl. Link und auch bei der sog. "C"DU gäbe es

sicher mehr wie einen Politiker, der zwecks

Machterhalt auch mit den "Grünen" koalieren

würde, leider!

www.katholisch.de/artikel/22039-symboltraechtiges-treffen-von-marx-und-habeck


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 Norbert Sch?necker 10. Juli 2020 

Was wurde bloß aus den Helden meiner Jugend?

Die Grünen waren einst meine große Hoffnung, damals, als sie noch Bäume schützen wollten. Heute bekämpfen sie Menschen, die die ungeborenen Kinder schützen wollen. Sic transit ...


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 Zsupan 10. Juli 2020 
 

@Winrod

Sie schweigen dröhnend.
Wie so oft.


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 Winrod 10. Juli 2020 
 

Wo ist die Stimme

des Bischofs der Diözese Rottenburg-Stuttgart? Wo ist die Stimme des Katholiken Winfried Kretschmann?


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 hape 10. Juli 2020 

Irre: Abtreibung eine Gesundheitsversorgung?

Ja sind Sie denn des Wahnsinns fette Beute, Bärbl Mielich? – Wer heute als Politikerin Abtreibung als „gesundheitl. Versorgung“ schönredet, der wird morgen mit der Tötung alter Menschen auf Stimmenfang gehen. Die Tötung Ungeborener, etwa bei der Präimplantationsdiagnostik oder bei der Abtreibung von Kindern mit Down-Syndrom, ist doch schon gängige Praxis. Die Diskussion über aktive Sterbehilfe haben wir auch schon. Ist das nicht schlimm genug? Woher nimmt sich der Mensch das Recht, über Leben und Tod von Personen zu entscheiden, die sich selbst dazu noch nicht oder nicht mehr äußern können? Die Pharmaindustrie haben Interesse an abgetriebenen Kindern, z.B. für die Entwicklung von Impfstoffen. Für die Krankenkassen wäre aktive Sterbehilfe billiger als Pflege. Aber schon die Nazis haben Euthanasie und Rassenhygiene mit „Wirtschaftlichkeit“ begründet. Die Nähe solcher Gedankenspiele dazu ist vermutl. nicht gewollt, aber in der Sache unverkennbar. Soviel geballte Unwissenheit ist fatal!


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 Chris2 10. Juli 2020 
 

@ottokar

Also Olaf Scholz' absolute "Lufthoheit über die Kinderbetten", wie im Kommunismus 1.0 zigmillionenfach 'bewährt'? Haben Sie noch die Meldung / Quelle parat?


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 Chris2 10. Juli 2020 
 

Das Schwert der Warnung vor rechter Gefahr

@Diadochus ist längst stumpf, weil es seit Jahren stündlich gegen jeden und alles rechts von links geschwungen wird. Hoffentlich wird nicht irgendwann eine echte Warnung als die übliche "Keule" unbeachtet bleiben. Doch im Moment droht die Gefahr bekanntlich von anderen Seiten
@
Jose Sanchez del Rio Zu spät: Merkel hat mit ihrer grünschwarzen "Pizza Connection" (s. Wikipedia) schon praktisch alle "grünen" Kernforderungen umgesetzt. Das Schlimmste ist aber, dass die Gesinnungsdiktatur gerade auf allen Ebenen institutionalisiert wird.


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 ottokar 10. Juli 2020 
 

Dabei soll es nicht bleiben

Der gerade verabschiedete Vorschlag der Grünen für die nächste Bundestagswahl sieht bereits die Zerschlagung der klassischen Familienstruktur vor. Der Staat soll von Beginn an das alleinige Erziehungs-und Sorgerecht für seine Bürger übernehmen. Familie war einmal.....


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 Chris2 10. Juli 2020 
 

Es ist wie damals an der Hebammenschule Zürich,

als die Tagespost titelte, "Abtreibungsgegnerinnen dürfen nicht Hebammen sein". Tatsächlich war es noch weitaus schlimmer: Junge Frauen, die aus Überzeugung Zwergerln ins Leben helfen wollten und deswegen nicht bereit waren, an vorgeburtlichen Kindstötungen teilzunehmen, durften ab 1995 die Ausbildung gar nicht erst beginnen. Einfach nur noch pervers.


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 Diadochus 10. Juli 2020 
 

Übergriffig

Der Staat wird immer mehr übergriffig. Er greift in Dinge ein, die ihn nichts angehen. Erst schreibt er der katholischen Kirche die Sakramentenspendung vor. Jetzt greift er in die Gewissensfreiheit der Ärzte ein. Dass der Staat hier auf NS-Methoden zurückgreift, ist dem Staat gar nicht bewusst, jedenfalls nicht der Staatssekretärin Bärbl Mielich. Was soll's, liegt ja lange zurück, ist längst vergessen.


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 Jose Sanchez del Rio 10. Juli 2020 

Schrecklich

Stoppt die Grünen. Sie spielen die toleranten Gutmenschen, sind aber in Wahrheit intolerante Gesellschafts-Zerstörer.


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