Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  2. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  3. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  4. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  12. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  13. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  14. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  15. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung

Papst: Umsicht bei Behandlungsverweigerung aus Gewissensgründen

18. Mai 2019 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst an katholische Mitarbeiter im Gesundheitswesen: In extremen Fällen, "in denen die Unversehrtheit des menschlichen Lebens in Gefahr ist", müsse man nicht gegen die eigene ethische Überzeugung handeln.


Vatikanstadt (kaht.net/KAP) Papst Franziskus hat katholische Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu einem respektvollen Vorgehen bei einer Behandlungsverweigerung aus Gewissensgründen gemahnt. In extremen Fällen, "in denen die Unversehrtheit des menschlichen Lebens in Gefahr ist", müsse man nicht gegen die eigene ethische Überzeugung handeln, sagte er am Freitag im Vatikan. "Eine Verweigerung aus Gewissensgründen muss, wenn sie nötig ist, jedoch mit Respekt erfolgen, damit sie nicht Grund für Verachtung wird", so das Kirchenoberhaupt.


Wenn die Entscheidung nicht demütig getroffen werde, könne sie arrogant wirken und anderen das Verständnis der Gründe für die Verweigerung erschweren, sagte er vor rund 300 Mitgliedern eines Verbands italienischer Katholiken, die im Gesundheitssektor tätig sind.

Im Falle einer Behandlungsverweigerung aus Gewissensgründen rief er zum Dialog auf: "Nicht wie jemand, der von der Kanzel spricht, sondern wie jemand, der das wahre Wohl der Menschen sucht." Es gehe darum, den Leuten in schwierigen Situationen beizustehen. Zugleich kritisierte der Papst eine zunehmende wirtschaftliche Ausrichtung im Gesundheitswesen. Sparmaßnahmen seien oft wichtiger als das Wohl der Menschen. Für Gott seien die Menschen jedoch keine Nummern. Es gehe darum, sie wieder ins Zentrum zu rücken.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 18. Mai 2019 
 

Tut mir leid

Der Text im ersten Absatz ist nicht klar:
Wer hat Gewissen, der Bahandelte oder der Bwhandler?
Welches Gewissen steht gegen wessen Gewissen bei welchen Maßnahmen?


5
 
 Stefan Fleischer 18. Mai 2019 

Während mehr als 2000 Jahren

hat der Eid des Hypokrates (um 460 bis 370 v. Chr.) die Ethik der Medizin bestimmt:
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren. "
Das ist nicht einmal nur genuin christlich, sodass sich sogar Atheisten damit identifizieren konnten. Der Mensch von heute aber weiss natürlich alles besser, oder anders gesagt, klassiert alles, was ihm nicht passt, in die Schublade "nicht mehr zeitgemäss". Es ist traurig, dass sogar unsere Kirche es anscheinend nicht mehr wagt, diese Forderungen unmissverständlich als zeitunabhängig, als Naturgesetz zu erklären und seine Verletzung als immer und in sich schlechte Akte zu verbieten. (vgl. "veritas splendor" 115)


8
 
 wedlerg 18. Mai 2019 
 

ganz im Gegenteil

Der Kampf für die Würde des Lebens (am Ende und Anfang des irdischen Abschnitts) muss offen und laut geführt werden.

Er muss auf den Straßen geführt werden und in der Öffentlichkeit.

Franziskus, der sonst immer zum Krachmachen aufruft, zeigt wieder einmal sein sophistische Ader. LAssen wir uns nicht blenden.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gewissen

  1. "Grüne und Linke opfern die Frauengesundheit der Ideologie"
  2. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“
  3. Die Gewissensfreiheit muss geschützt werden!
  4. Deus Homo! – Gott ist Mensch geworden
  5. Wenn Fragen an das Gewissen klopfen - Wie reagieren wir?
  6. Optimierung zum Besseren und Minimierung des Schlechteren
  7. Franz Reinisch – ein prophetischer 'Aussteiger'?
  8. Kardinal Pell: Gewissen heißt nicht ‚Recht auf Eigensinn’
  9. Pfingsten: Geld macht nicht glücklich – aber Gott!






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  4. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  5. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  8. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  9. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  10. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  13. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  14. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  15. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz